Coachella Besitzer und Milliardär spendet erneut an Anti-LGBTQ Befürworter

Das Coachella Festival, das Staples Center in Los Angeles und die O2 Arena in London haben eines gemeinsam: sie gehören zum Portfolio der Anschutz Entertainment Gruppe (AEG), mit Besitzer Philip Anschutz. Im Oktober wurde das Vermögen des 80-jährigen christlich Konservativen, auf 11.5 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Unternehmer wird, gemäss einem Bericht der Internetseite pinknews.co.uk, beschuldigt, mehrere Spenden an Anti-LGBTQ Befürworter gemacht zu haben. Dies bereits zum zweiten Mal – Anschutz, wurde bereits 2013 damit konfrontiert, Gelder durch seine Firma an LGBTQ feindliche Organisationen gespendet zu haben.

Obwohl er diese Vorwürfe bestritt, hat der Milliardär kurze Zeit später 1 Million US-Dollar an die Elton John AIDS Foundation gespendet, um seinen Fehler wieder gut zu machen. Er behauptete: «Ich unterstütze die Rechte aller Menschen und bin gegen Diskriminierung und Intoleranz der LGBTQ-Community.»

Nun sind Steuerdokumente veröffentlicht worden, die beweisen, dass die AEG kürzlich der Colorado Christian University 1 Million US-Dollar spendete. In den Hausregeln dieser Universität ist festgelegt, dass Studenten, die sich als Transgender identifizieren, die Universität verlassen müssen. Des Weiteren hat die Firma 20’000 US-Dollar an das Sky Ranch Christian Camp gespendet. Das Camp vertritt einen strikt konservativen und christlichen Glauben.

Kritisch ist diese Aktion vor allem, weil das Coachella Festival für Akzeptanz, Freiheit und die offene Kultur stehen soll. Durch diese Vorfälle wird an der Glaubwürdigkeit dieser Coachella Message von Prominenten gezweifelt.  Beispielsweise hat Schauspielerin und Model Cara Delevigne bereits 2018 mit dem Hashtag #nochella dazu aufgefordert, das Coachella zu boykottieren. Vor allem die LGBTQ-Community dürfte das Festival künftig konsequent meiden.

Wie wir Wintersport treiben

Die Sportferien starten und viele Schweizer verbringen die freien Tage in den verschneiten Bergen um Ski zu fahren. Doch nicht alle sind so angetan vom “klassischen Wintersport treiben”. Denn die Berge bieten auch noch mehr – wie zum Beispiel das Sun Ice Festival in St. Moritz

Sei dabei bei den Swiss Music Awards 2020

Am 28. Februar 2020 ist es wieder soweit und der grösste Musikpreis der Schweiz wird bereits zum 13. Mal verliehen. Für einen Abend kommen nationale und internationale Künstler im KKL Luzern zusammen und möchten die heiss begehrten Pflastersteine mit nach Hause nehmen. Gewinne jetzt auf usgang.ch Tickets und sei beim Spektakel live mit dabei!

Der Red Carpet vor dem KKL Luzern

Die «Swiss Music Awards» ist die grösste Musikpreisverleihung der Schweiz und gilt als eine der wichtigsten Förderplattformen für Musiker. Die Verleihung findet nun bereits zum zweiten Mal im KKL Luzern statt. Newcomern wird durch die SMA die Möglichkeit geboten, ihre Musik der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zum anderen werden bereits bekannte Künstler für ihre erfolgreiche Arbeit geehrt.

KKL Luzern

Am Abend werden Awards in den 3 unterschiedlichen Kategorien «National», «International» und «Sonderpreise» vergeben. Durch das online Publikumsvoting wird während der Show live der Sieger aus der Kategorie «Best Hit» gekührt. Loredana, Luca Hänni, Patent Ochsner, Billie Eilish oder Capital Bra sind dabei nur einige der nominierten Künstler. Die Mundart Band Patent Ochsner gilt mit vier Nominationen als Überflieger in diesem Jahr. Doppelte Chancen auf einen Award haben zudem Gölä & Trauffer, Loredana, Luca Hänni sowie der Innerschweizer Musiker Kunz. Bis zum 13. Februar kannst du online für deine Favoriten voten und sie dem begehrten Betonklotz ein Stück näherbringen. Doch bei den SMA werden nicht nur die begehrten Awards verliehen, auch Live-Performances von renommierten Künstlern stehen im Zentrum der Show. Zu den diesjährigen Showacts gehören unter anderem Lewis Capaldi, Loredana oder Justin Jesso mit Eliane. Moderiert wird das Spektakel übrigens von der Comedienne Hazel Brugger und SRF überträgt die aufregende Award Show live auf SRF.

Justin Jesso mit Eliane

Speziell geehrt wird an den SMA Stephan Eicher mit dem «Outstanding Achievement Award». Er lädt bereits am Vorabend der Preisverleihung für die Feier seines 40-jährigen Bühnenjubiläums zu einem einmaligen Konzert im KKL Luzern. Den ganzen Abend treten namhafte Künstler aus der Schweizer Musikszene auf und machen den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis. Tickets für SMA Live mit Stephan Eicher und Freunde sind hier erhältlich.

Tickets für die «Swiss Music Awards» kann man keine kaufen. Du willst deine Lieblingsmusiker trotzdem hautnah miterleben? Gewinne jetzt mit usgang.ch Tickets und sei live dabei beim Musik-Highlight des Jahres!

Das zehnjährige Jubiläum der Eisdisco

Am Samstag 8. Februar 2020 findet das zehnjährige Jubiläum der Eis Disco St. Gallen statt. Nach 10 Jahren beginnt für die Eis Disco eine neue Ära: Dimitrij Itten und Lukas Hofstetter geben ihr Schlittschuh-Baby in neue Hände. Morgan Knöpfler und Yannick Fraser von Schwarzmatt Music sorgen nun dafür, dass bei toller Musik und Lichtshow die Kufen glühen.

Die Eis Disco war für Lukas Hofstetter und Dimitrij Itten ein Meilenstein in ihrer Veranstaltungskarriere. Die Grösse der Location, die vielen Mitarbeiter, die Sicherheits-vorkehrungen und lange Schlangen an der Kasse waren immer eine tolle Herausforderung. Die Zusammenarbeit mit der Eishalle war immer sehr herzlich und unkompliziert. Highlights der letzten 10 Jahre waren z.B. die grosse Eisskulptur an der dreijährigen Ausgabe, ein fliegender DJ-Pult, die vielen glücklichen Gesichter der Kleinen an der Kinderdisco, ein Schnitzeldinner hoch über dem Eis und Freunde, die ihren Partner beim Eislaufen kennengelernt haben.

Profis und Anfänger können sich zu coolen Partytunes auf dem riesigen Eisfeld austoben und zwischendurch bei einem kühlen Drink oder einem warmen Glühwein Kraft tanken. Selbstverständlich wird es auch Foodtrucks mit diversen Leckereien vor Ort haben, für den kleinen oder grossen Hunger zwischendurch. 

Und für alle, die sich nicht aufs Eis trauen, gibt’s eine grosse Bar mit Tanzfläche, wo sich auch ohne Schlittschuhe wunderbar feiern lässt. Alle weiteren Infos findest du hier. Sichere dir jetzt dein Ticket! 

Shooting Star Lennon Stella kommt nach Zürich!

Jedes Lied bewahrt eine Erinnerung, konserviert einen Moment hinter einer Melodie. Lennon Stella zumindest sieht das so. Sie will momentane Gefühle wie Sehnsucht, Verlust, Liebe, Nostalgie oder Glückseligkeit in zärtliche und doch dynamische Pop-Musik umwandeln.

Die gebürtige Kanadierin, die heute in Nashville lebt, ist SängerinSongwriterinSchauspielerin und Multiinstrumentalistin. Als solche zieht sie um die Welt, stets einen Bleistift und möglichst häufig eine Gitarre oder gar ein Klavier im Gepäck, um diese Momente festzuhalten und zu Songs zu machen. Das tut sie mit Erfolg. Mittlerweile sind ihre Songs fast eine halbe Milliarde Mal gestreamt worden und das innerhalb eines Jahres. Magazine wie Refinery29 oder Teen Vogue zählen sie zu den wichtigsten Newcomern des Jahres.

«Ich schreibe ausschliesslich darüber, wie ich mich im Moment des Schreibens fühle», sagt die 20-Jährige. «Songs können sich um praktisch alles drehen. Darum, jemanden zu vermissen oder um Familiennostalgie. So oder so geht es darin immer um menschliche Gefühle.» Sie nutze diese Momente. Wenn etwas geschehe, beginne für sie ein Song. «Die Gefühle sind echt, wenn sie nicht gefiltert werden. Ich schreibe mein Leben, während es geschieht.»

Einfluss auf ihre Musik hätten etwa Beach House, The 1975, Fleetwood Mac, The Beatles oder Andy Shauf, sagt sie. Und was die Kleidung anbelangt, so orientiert sie sich an den 60ern, 70ern und 90ern. All dies zeigt, was Lennon Stella ausmacht: Ein Blick zurück in die Geschichte der Popmusik, ein Blick in die Gegenwart und stets eine Perspektive in die Zukunft.

Dann wird auch ihr erstes volles Album erscheinen. Nächstes Jahr ist es so weit. Lennon sagt dazu: «Ein volles Oeuvre zu erstellen, ist für mich das «Wichtigste» Das sei es schon als Kind gewesen. «Der Gedanke, ein eigenes Album aufzunehmen, war fast schon eine Obsession. Ich konnte an nichts anderes denken.»

Der Gedanke wird bald Realität sein. Und dann zieht es die talentierte Sängerin in die ganze Welt. Auf ihrer Tour wird sie am 16. Februar auch im Zürcher Kaufleuten Halt machen und ihr noch junges «Oeuvre» präsentieren. Gewinne mit students.ch Tickets für Lennon Stella: Hier geht es zur Verlosung

 

Die besten Festivals der Schweiz!

Egal ob Raver, Rocker oder Hip-Hopper. Die Schweiz hält in Sachen Festivals für jeden das Richtige bereit. Techno in den Alpen gefällig oder doch lieber Rock in der wunderschönen idyllischen Natur? Take me to the magic!

Der Vorverkauf hat für einige Festivals bereits begonnen. Vorverkauf heisst auch, dass die Tickets teilweise um einiges günstiger sind, als wenn man sie später im Frühling kauft. Ausserdem ist die Chance kleiner, dass das Lieblingsfestival ausverkauft ist und man so seinen Lieblingsact verpasst. Also, holt eure Freunde zu Rat und los geht’s!

Openair Frauenfeld, 09. Juli – 11. Juli 2020, Frauenfeld
Als grösstes Hip-Hop-Festival in Europa hat sich das Frauenfeld bereits einen Namen gemacht. Überzeugen tut es auch mit seinem unschlagbaren Line-up – und das Jahr für Jahr.
Line-up: Kendrick Lamar, A$AP Rocky, Sido, Capital Bra & Samra, A$AP Ferg

Openair St. Gallen, 25. Juni – 28. Juni 2020, St. Gallen
Im Sittertobel finden sich ebenfalls alle Jahre unzählige überzeugende Acts. Newcomer und Altbekannte – das St. Gallen ist anderen Festivals immer einen Schritt voraus. Auch wenn’s um Nachhaltigkeit und Klimaschutz geht, ist das OA St. klarer Leader. Dieses Jahr haben sie nämlich den Green Operation Award bei den European Festivals Awards 2019 gewonnen. Hut ab!
Line-up: Twenty One Pilots, Annenmaykantereit, Deichkind, The Lumineers, Of Monsters & Men, Trettman, Mando Diao

Burning Mountain Festival, 25. Juni – 28. Juni 2019, Zernez
Das Festival in Zernez beherbergt elektronische Musik und Kunst. Viele Szene-Grössen wie Liquid Soul, Vini Vici, Neelix, Waio und viele andere haben die Festivalbühnen auch schon bespielt. Das Burning Mountain findet in einem überwältigendem Setting in einem Tal in den Schweizer Alpen statt – neben einem Fluss und umgeben von Bergen im Engadin. Auch Yoga, Basteln und Essen aus der ganzen Welt sind am Festival zu finden.
Line-up: Liquid Soul, Bliss, Astric, Omiki, Vini Vici

Caprices Festival, 16. April – 19. April 2020, Crans Montana
Das Caprices Festival ist ein bekannter Name unter den Techno-Festivals. Es hat bereits einige Preise abgesahnt – in Anbetracht des beeindruckenden Line-ups und dem unglaublichen Panorama-Ausblick über die Berge. Grosse Namen wie Sven Väth und Ricardo Villalobos kehren jedes Jahr zurück.
Line-up: TBA

Zürich Open Air, 26. – 29. August 2020, Zürich
Auch das Zürich Open Air, wenn nicht so gross wie seine Geschwister in den anderen Kantonen, holt regelmässig Top-Acts aus aller Welt auf die Bühne. Der Zeitplan ist auch so konzipiert, dass die grösseren Acts nie gleichzeitig auftreten und man sich entspannt all seine LieblingskünstlerInnen anhören kann.
Line-up: TBA

Open Air Lumnezia, 23. Juli – 25. Juli 2020, Degen
Das Open Air Lumnezia ist alles, was ein Festival sein soll: Klein aber fein. Das Festival findet in Graubünden bei Val Lumnezia statt und lädt ein, das Wochenende zwischen idyllischer Berglandschaft zu verbringen.
Line-up: TBA

Royal Arena Festival, 21. August – 22. August 2020, Biel
Das Royal Arena bietet neben geilen Urban Sounds auch Graffiti und Breakdance. Das perfekte Festival für Hip-Hop-Lover unter euch!
Line-up: TBA

Gurtenfestival, 15. Juli – 18. Juli 2020, Bern
Auf dem Berner Hausberg erwarten dich dieses Jahr unvergleichbare Künstler. Hügeliges Gelände und Aussicht auf die Alpen inklusive. Nicht nur internationale und nationale Bands treten beim Gurten auf. Das Festival ermöglicht vielen Newcomern auch das erste Mal auf einer coolen Bühne vor super Publikum zu spielen. Geht aufs Gurten und lasst euch von der Berner Gemütlichkeit einlullen.
Line-up: Black Eyed Peas, Seeed, Chemical Brothers, Burna Boy, The Streets, Skepta

Blue Balls Festival, 17. Juli – 25. Juli 2020, Luzern

Das Blue Balls Festival ist ein qualitativ herausragendes, einmaliges Schweizer Musik- und Kunst-Festival, das an neun Tagen das Luzerner Seebecken in ein Biotop kreativen Schaffens verwandelt und 100’000 Fans begeistert. Das Blue Balls Festival präsentiert an 120 Events in den Sparten Musik, Fotografie, Kunst, Video, Film und Talks nationale und internationale Stars und Newcomer. Das Blue Balls Festival findet vom 17. – 25. Juli 2020 im KKL, Pavillon und Schweizerhof Luzern statt.

Line-up:  Söhne Mannheims, mehr TBA.

Das Alternative-Rock Duo “The Score” kommen nach Zürich

Zwei Milliarden Streams in vier Jahren sprechen eine deutliche Sprache: Die US-amerikanische Alternative-Rock-Band The Score hat es geschafft. Nach einem Album und etwa einem halben Dutzend EPs hat sich das Duo irgendwo zwischen Mainstream und Indie eine Nische kreiert, die es nun mit unglaublicher Power bespielt.

Eddie Anthony (Gesang, Gitarre) und Edan Dover (Keyboard, Produktion) haben sich auf die Wiederentdeckung alter Klänge und deren Renovierung spezialisiert. Das klingt zuweilen durchaus revolutionär. Zu diesem Zweck muss man sich bloss das Album “Atlas” anhören. Der Begriff Powerhouse er-hält da eine neue Bedeutung.

Und immer geht es vorwärts mit The Score. Die jüngste EP «Stay» zeigt den Weg. Zusätzliche Elektro-Elemente und treibende Beats machen die kratzigen Gesangslinien und die knurrenden Gitarrenriffs eine Spur mehr Indie-Pop. Das kommende gleichnamige Album soll diesen Weg weiterverfolgen. Und es bringt das Duo auch zurück auf die Bühne. «Während der letzten zwei Jahre spielten wir mehr live denn jemals zuvor», sagt Edan. «Und je mehr wir das tun, desto stärker beeinflusst das auch die Art und Weise, wie wir unsere Songs aufnehmen. Denn wir wollen sie ja live auf der Bühne für unsere Fans spielen können.» The Score, das sei ein bisschen wie eine Band, aber doch irgendwie anders.

«Wir vermengen Welten», fügt Eddie an. «Wir wollen die Grenzen verschieben. Das ist Alternative, aber eben auch organisch mit den Gitarren.» Die neue Musik solle diesen Ansatz weiterhin pflegen und zugleich auf die nächste Ebene hieven.

Dem Erfolg und den Ambitionen zum Trotz sind die beiden sehr bodenständige junge Musiker. Eddie sagt: «Wir sind bloss zwei Kids von Los Angeles und New York, die sich nie erträumen lassen hätten, dass sie auf Welttour gehen und von der Musik leben könnten.» Doch genau das tun sie nun – am 27. Februar treten sie im Zürcher Exil auf. usgang.ch verlost 5×2 Tickets oder sichere dir jetzt im Vorverkauf dein Ticket. 

«The Now In Sound» – Norient

Wie klingt ein Baum in Samoa? Warum ist ein Punk in Myanmar schon mit einem Bein im Gefängnis?

Thomas, der Gründer von Norient, glaubt, dass wir «übers Ohr und über aktuelle Musik viel über die Welt von Heute und Morgen erfahren können». Das Magazin aus der Schweiz soll Horizonte erweitern und den Austausch fördern – vor allem zwischen verschiedenen Gesellschaftsgruppen.

Das alte Norient-Magazin im neuen Kleid: «The Now In Sound» soll ein Online-Magazin der Zukunft sein und eine Art audiovisuelle Galerie entstehen lassen. Die Beta-Version ist noch bis zum 31. Januar abrufbar und bietet einen Einblick in das zukünftige Magazin. Eine Webseite mit verschiedenen Artikeln, Podcasts, Videos, Fotostrecken und künstlerischen Formaten soll entstehen – wenn die Kampagne gelingt.

Auch beim kurzen Überfliegen der Webseite trifft man bereits auf interessante Themen. Wusstet ihr beispielsweise, dass Dubstep und Bassmusik in Indien von Tag zu Tag immer mehr an Popularität gewinnt? Auch sind spannende Artikel online, die den Werdegang der modernen Musik in Marokko beschreiben. Noch vor 15 Jahren war nämlich weder moderne Musik, noch freies Gedankengut in Marokko erlaubt. Wie lebt man in einem Land, das gespalten von Moderne und Tradition ist? Wie klingt diese Musik

Die Vision des Projektes ist simpel: Grossartige Musik präsentieren und gleichzeitig wichtiges Sprachrohr für Musikszenen aus aller Welt sein. Die Community des Magazins ist auch gross: Über 700 DenkerInnen und KünstlerInnen futtern dem Magazin Informationen und Ideen zu. Sie schreiben über die Bedeutung des politischen Raps in Pakistan oder darüber, was Noise-Cancelling-Kopfhörer mit uns machen. Sollte dich das Projekt interessieren, findest du weitere Infos hier.

Also wir von der Redaktion sind gespannt.

 

Dating für die Reichen

Seit einigen Wochen taucht in meiner Facebook-Timeline ständig eine Anzeige für «The Inner Circle» auf. Der Name hört sich sehr vielversprechend an: Eine App für den inneren Kreis. Für die coolen Kids also. Aber wenn die Anzeige auf Facebook geschaltet wurde, kann die App gar nicht so exklusiv sein, wie sie von sich behauptet. Oder?

Exklusivität erhält die App durch ein besonderes Aufnahmeverfahren, welches eigentlich ganz einfach ist: Für jede Person, die angenommen wird, muss eine Person abgelehnt werden. Die Macher versprechen uns, sie täten jedes Mitglied «kuratieren und genehmigen». So begrenzen sie auch die Flut an sexgeilen Singles und können das Gesindel von der Elite-Auswahl trennen. Anmelden soll man sich über sein Facebook- und LinkedIn-Profil. Wenn das private und berufliche Netzwerk stimmt und man somit der App würdig ist, wird man ausgewählt, ansonsten abgelehnt.

Nach Städten wie London, Paris und Berlin ist nun auch Zürich an der Reihe. Laut Vice, GQ und dem Strike Magazin sind die Funktionen um die App fruchtbringend nutzen zu können aber erstmal freizuschalten, z.B. mit 20€ pro Monat oder 40€ für drei Monate. So verdient die App nämlich auch seine Batzen. Wer mit anderen Nutzern interagieren möchte, muss sich die Premium-Version holen.

Wer nicht nur virtuell coole Menschen kennenlernen möchte, hat auch die Möglichkeit, gegen Entgelt an einer «The Inner Circle»-Party teilzunehmen. Natürlich nur in exklusiven HotSpot-Locations. Laut einem Inner-Circle-Ranking von 2016 gehören die Rimini Bar, das Hiltl und die Zukki in Zürich zu den besten Plätzen für ein erstes Date. Die Auswahl wirkt eher, als wäre sie für Unkundige getroffen worden, da alle genannten Orte doch eher dem Standard entsprechen und kaum als Geheimtipps für Dating zu werten sind. Alles in allem sind die meisten Berichterstatter und Reviewer von der App wenig beeindruckt. Zwar gäbe es CEOs und Sales Consultants soweit das Auge reicht, trotzdem lohne sich der Initialaufwand und die Kosten nicht. Wissen tue man am Schluss sowieso nicht, ob der CEO nun wirklich die Marketingagentur leitet oder sich einfach online zum Geschäftsführer hochbefördert hat.

Wer Fan von vorselektioniertem Dating ist und bei der Partnerwahl Wert auf den Beruf und Karriere des Gegenübers legt, ist bei «The Inner Circle» sicherlich goldrichtig. Wer aber nicht den Anspruch hat, dass der oder die potentielle PartnerIn CEO ist und sich lieber nicht in unzähligen Filter-, Like- und Chatfunktionen verlieren möchte, ist mit traditionellen Plattformen wie Tinder und Lovoo immer noch gut bedient. Und wenn die dann doch irgendwann langweilig werden, lohnt es sich, ein andere Alternativen wie OKcupid oder Zoosk auszuprobieren. Bei OKCupid, der Hipster unter den Dating-Apps, ist das Publikum bunt gemischt und die Kontaktaufnahme geht schnell und ist unkompliziert. Bei Zoosk hingegen muss man zuerst Fragen beantworten, die es ermöglichen, an verschiedene Nutzer vorgeschlagen zu werden, die ähnliche Interessen haben. Es ist auch für die ernsthaftere Partnersuche gemacht und nicht für rasche Flirts.

Tauche ein in die Welt von Boda Borg!

Wir durften eine Reihe von Abenteuer erleben und dabei unzählige Rätsel lösen. Wenn auch ihr ein einmaliges Erlebnis haben wollt, dann unbedingt hin! Boda Borg ist leicht zu erreichen. In die Boda Borg-Welt eintauchen könnt ihr im Riedmatt-Center in Rümlang (Zürich), wo man auch superbequem mit den ÖVs oder dem Auto anreisen kann. Busverbindungen und Parkplätze gibt’s genug.

Es gibt insgesamt 18 verschiedene Quests, jeder in seinem eigenen, einzigartigen Stil. Ein Raum ist mit weiteren Räumen verbunden – mal mit 2, mal mit 3, mal mit 4. Die Quests haben verschiedene Farben: Schwarze Räume führen zu körperlichen Herausforderungen, wo man ab und zu ins Schwitzen kommt. Grüne Räume erfordern Köpfchen, rote Räume müssen mit Köpfchen und Körpereinsatz bestanden werden. Die Schwierigkeit kann unterschiedlich sein, sprich sie reicht von leicht bis schwer. Ihr müsst euch auch keine Sorgen machen, wenn das Team vor euch nicht besonders gut ist, denn Anstehen muss man nie lange! Die Räume haben alle eine geniale Eigenschaft: sie sind getimt! Schafft man den Raum nicht in der Zeit, die vorprogrammiert wurde, so muss man raus und wieder von vorne beginnen. Da hat man auch Zeit, mit seiner Gruppe zu diskutieren und zu überlegen, wie man den Quest am ehesten lösen kann. Wenn man alle Räume erfolgreich gelöst hat, öffnet sich am Ende eine Box und man kriegt einen Stempel. Wir haben 9 geholt ;)

Die ganze Zeit schoss uns Adrenalin durch den Körper und wir haben so zusammengearbeitet, dass man meinen könnte, wir wären seit 100 Jahren ein eingespieltes Team. Wir sind zusammen gekrochen und geklettert, haben gesungen und mit Händen und Beinen getanzt! In jedem Raum herrscht eine andere Atmosphäre – ob mystisch, unheimlich und dunkel oder fantasievoll und voller Geschichten. Nach jedem Meter eröffnet sich ein neues, unglaubliches Abenteuer. Das Licht, die Geräusche und die Kulisse lässt einen glatt vergessen, dass man nicht wirklich auf der Flucht vor der Polizei ist, einen Schatz im Meer suchen oder um zu überleben einen Raum mit riesigen Gymnastikbällen durchqueren muss. Man weiss nie, was einen erwartet.

Schlussendlich muss man es einfach selbst erlebt haben, um zu wissen, was sich hinter den Türen von Boda Borg abspielt. Es kann mit nichts verglichen werden: ihr müsst es selbst erlebt haben! Einen kleinen Einblick in das Wunderland ist im Video zu sehen:

 

Quelle: Videoaufnahmen von toponline.ch

Wahrscheinlich ist es eine der spannendsten Erfahrungen, die ihr mit einer Gruppe von Menschen machen werdet. Kein Escape Room, keine Virtual Reality und nichts, was mit dem Computer geschaffen wurde. Es ist alles echt und mit viel Liebe zum Detail gemacht.

Also, let’s get questing und vergesst nicht – Hinweise zum Quest gibt’s überall!

 

James Blunt live am 24. März im Hallenstadion Zürich

James Blunt kommt nach Zürich. «Once Upon A Mind» heisst das neue Album von James Blunt, das ihn zurückbringt zu seinen alten Werten. Die Elektro-Spielereien des Vorgängers will er damit vergessen lassen. Die neuen Songs richten sich «an Herz und Kopf», wie er selbst sagt. Erfrischend die erste Single «Cold», herzerwärmend die Ballade «Monsters», knallig poppig «5 Miles» und mit einem Schuss Country versehen «Halfway».

Blunt selber sieht in seinem neuen Album eine Wärme, die er so bislang nicht transportiert hatte. «Und vielleicht auch etwas mehr Persönlichkeit.»

James Blunt tourt mit seinem neuen, persönlichen Album Anfang 2020 durch Europa. Im Rahmen der „Once Upon A Mind“-Tour wird er am 24. März im Hallenstadion Zürich Halt machen – dort war er zuletzt vor knapp zwei Jahren für ein eigenes Konzert und liess jubelnde Fans zurück.

Das natürlich nicht nur wegen seiner neuen Songs, sondern vor allem auch dank der alten Hits. Die haben jetzt doch schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Blunt tauchte 2004 mit seinem Erstling «Back to Bedlam» in der Welt der Popmusik auf. «You’re Beautiful» wurde sein erster und bis heute auch grösster Hit – er verkaufte sich millionenfach und lancierte Blunts Weltkarriere. In der Schweiz schaffte es der Song auf Platz zwei der Charts. Später legte der Sänger mit «1973», «Stay The Night» und «Bonfire Heart» drei Tophits nach. Und von seinen bisherigen Alben schafften es vier ebenfalls an die Charts-Spitze. Ganz klar: Die Schweiz liebt James Blunt.

Wenn der 45-jährige Engländer also nach Zürich kommt, so kann sich seine Fanbasis nicht nur auf einen Querschnitt durchs neue Songmaterial freuen, sondern auch auf eine geballte Ladung Nostalgie der vergangenen 15 Jahre.

Tickets gibt’s beim Ticketcorner und usgang.ch verlost zudem 3×2 Tickets. Hier geht es zur Verlosung.

Was war denn hier los? Highlights der Dekade

In den letzten 10 Jahren ist viel passiert. Felix Baumgartner sprang aus dem Weltall und durchbrach die Schallmauer im freien Fall. Despacito erstürmte als erstes spanischsprachiges Lied und erster Latino-Song die Nummer 1 der Spotify Global Charts. Trap entwickelte sich Mitte der Dekade – ein Genre geprägt von Hip Hop, EDM und Dubstep, das nun nicht mehr aus unseren Ohren wegzudenken ist. Und was sorgte sonst für Schlagzeilen? Lasst uns zusammen einen Blick auf die letzte Dekade werfen.

Den Start machen machtbesessene Männer, die für Aufregung sorgten:

Boris Johnson: Der britische Premierminister meinte nämlich, dass “wenn zwei schwule Männer heiraten dürfen, dann sehe ich keinen Grund, warum nicht auch drei Männer und zwei Männer, oder drei Männer und ein Hund heiraten dürfen.” Auch Silvio Berlusconi hat neben seinem “Bunga-Bunga”-Zeug viel Quatsch gelabert. Wisst ihr noch, als er uns alle nicht enttäuschen wollte und daher zweieinhalb Monate lang bis zum Wahltermin sexuelle Enthaltsamkeit schwörte? Oder als er uns versprach, er organisiere eine Konferenz, an welcher Kommunisten Babys fressen? In die Geschichte eingegangen ist auch der gescheiterte Militärputsch gegen den rachsüchtigen, jähzornigen, autoritären Recep Tayyip Erdogan. Und in dieser Kategorie nicht fehlen darf Donald Trump, dessen Fehltritte ganze Bücher füllen könnten, und der dem Ausdruck “Fake News” eine ganz neue Bedeutung verpasst hat. Er versicherte uns auch, dass er jemanden erschiessen könnte und trotzdem keine Wahlverluste einbüssen würde. Na toll. Dann bleibt auch nur: “Grab ‘em by the pussy.” Oder?

Es war die Dekade der politischen Aufschieber:

  • Brexit: Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union wird laufend verschoben
  • Flughafen Berlin: Der geplante Eröffnungstermin des neuen Flughafens war im Oktober 2011. 
  • Stuttgart 21: Die geplante Eröffnung des neuen Bahnhofs wurde in mehreren Schritten von 2019 auf 2025 verschoben.

Die Politik und Wirtschaft war ausser Rand und Band:

  • Der griechische Staat befindet sich seit 2010 in einer laufenden Wirtschaftskrise. 
  • Seit 2014 herrscht ein politischer Konflikt um die Halbinsel Krim
  • Die Panama Papers legten offen, wer von Briefkastenfirmen in Steueroasen profitiert hat.
  • Ibizagate: Ein Video tauchte auf, das die österreichischen Politiker Strache und Gudenus zusammen mit einer angeblichen Nichte eines russischen Oligarchen in einer Villa ablichtet und die Bereitschaft zur Korruption und Umgehung von Gesetzen zeigt.
  • Die USA und Kuba freundeten sich 2016 langsam wieder an.

Generation Streik! Wir stehen für unsere Rechte und Umwelt ein und setzten damit politische Zeichen

  • Mehr Gleichberechtigung im Zuge der MeToo-Bewegung: Überall auf der Welt wurde protestiert. Frauen*streik und Feministischer Streik vom 14.06.2019: Gegen Lohnungleichheit, Diskriminierung und Sexismus – um nur wenige Beweggründe zu nennen.
  • Greta Thunberg inspirierte mit “Fridays For Future” eine ganze Generation und veränderte das Denken der Welt.
  • Occupy Wall Street war der grösste Protest gegen die Macht der Finanzelite im Norden von Amerika, der auch bis nach Europa überschwappte. 

Diese Menschen wehrten sich in der letzten Dekade:

  • Arabischer Frühling 2010/2011 – Eine historische Revolution, die Freiheit, Arbeit und Mitbestimmung forderte und gegen das autoritäre Regime protestierte.
  • Im Zuge des Weinstein-Skandals etablierte sich die #MeToo Bewegung. Der Hashtag ermutigte Frauen dazu, mit Tweets auf das Ausmass sexueller Belästigung und sexueller Übergriffe aufmerksam zu machen.
  • Hongkong protestiert seit 2019 gegen das Auslieferungsgesetz. 
  • Anonymous – das Hackerkollektiv, das in der letzten Dekade zunehmend politisch mit Protestaktionen für die Redefreiheit, die Unabhängigkeit des Internets und gegen global agierende Konzerne wirkte.

Die letzten Jahre waren die Jahre der Digitalisierung: Aliexpress, Amazon, Apple oder Tesla trieben Innovationen voran.

Technik-Startups, im Fachjargon Unicorns genannt, wurden gegründet und revolutionieren viele Bereiche – stehen aber auch in der Kritik: 

  • Airbnb ermöglichte die einfache Vermietung von privaten Unterkünften. 
  • Uber machte das Taxifahren wieder bezahlbar.
  • Zalando erschuf prägte das Online-Shopping. 

Streamingdienste wirbelten die Musik und Filmbranche auf:

  • Serien und Filme können bequem über Netflix, Apple TV und Co gesehen werden.
  • Deezer und Spotify ermöglichen den Zugriff auf Millionen Songs von Künstlern aus der ganzen Welt.

Wir wurden faul. Binge-Watching is a Thing:

  • Game of Thrones, Stranger Things und The Walking Dead sind nur drei der vielen Serien, die uns an die Couch fesselten. 

Der Beauty– und Fitnesstrend kam auf:

  • Jeder wurde plötzlich glutenfrei, laktoseintolerant oder vegan
  • Das Zigarettenrauchen wurde wieder gesünder durch “Healthy Vapen”
  • Plötzlich zeichnete jeder seine Augenbrauen nach oder klebte künstliche Wimpern auf.

Technologische Sensationen begeisterten:

  • Die neue Geräteklasse “Tablet und iPads” wurde 2010 zum Verkaufsschlager
  • Der Selfie-Stick wurde erfunden
  • Durch Virtual Reality konnten unbekannte Welten entdeckt werden
  • Kryptowährungen wirbelten die Finanzbranche auf
  • Mit dem 3D Drucker konnten menschliche Organe ausgedruckt werden
  • Selbstfahrende Autos beförderten Menschen von A nach B

Gaming auf neuem Level:

  • Pokemon Go veränderte die Gaming Experience und zwang uns nach Draussen zu gehen und Sonne zu tanken
  • Fortnite: Plötzlich tanzten alle wild in der Gegend rum
  • Minecraft beigesterte eine neue Welle von Gamern

Viral Sensations” entwickelten sich so schnell wie nie zuvor:

  • Wrecking Ball, What does the fox say, Call me maybe, Gangnam Style, Friday oder Hotline Bling sind nur einige davon

Challenges wie Ice Bucket, Harlem Shake oder Planking lockten den Ehrgeiz aus uns heraus.

Es wurde auch viel diskutiert. Würde die Welt 2012 wirklich untergehen? Ist das Kleid blau & schwarz oder weiss & gold?

Royale Ehen wurden geschlossen und Kinder gezeugt.

Wir durften durch die sozialen Medien wie Instagram, Twitter oder YouTube so nah wie nie zuvor am Leben von Celebrities teilhaben:

  • Im 2014 schoss Ellen Degeneres das legendärste Oscar Selfie
  • Jennifer Aniston bricht mit ihrem ersten Beitrag alle Instagram-Rekorde
  • Kim, Kanye & die Jenners zeigten uns, wie ihr Alltag aussieht
  • Alexandria Ocasio Cortez zeigt als erste Abgeordnete auf ihrem Instagram Live-Feed, was im Weissen Haus so abgeht

Und dann gab es noch Fidget Spinner

In den letzten 10 Jahres ist also so einiges passiert. Manches war gut, manches sollte in der nächsten Dekade lieber nicht wiederholt werden. Schön ist allerdings, dass sich noch keine Generation so gut verhalten hat, wie die unsere. Es gibt weniger junge Mütter, da es weniger unverhüteten Sex gibt, der Drogen- und Zigarettenkonsum ist extrem gesunken und es gab noch nie so wenig Gewaltdelikte unter Jugendlichen, wie in den letzten 10 Jahren. Hut ab, Generation Z.