Schweizer Nachtleben steht vor dem grossen Lichterlöschen

Nach der Bekanntgabe der neuerlichen Verschärfungen der Regelungen des Bundesrats für Bars und Clubs gibt ein Lokal nach dem anderen bekannt, dass man erneut vorübergehend schliessen wird. Sitzende Konsumation der Gäste und die Aufteilungen in Sektoren mit maximal 100 Gästen sind für viele Betreiber aus räumlichen Gründen nicht umsetzbar, geschweige denn wirtschaftlich augrund der Einlassbeschränkungen auch nur ansatzweise rentabel. Dazu kommt, dass aufgrund der Entwicklung der Corona-Fallzahlen und der Maskenpflicht die Gäste ausbleiben.

Dass Massnahmen dringend notwendig sind, liegt aufgrund der aktuellen Entwicklung auf der Hand. Das Problem ist, dass klare Ansagen und die Zusicherung von Unterstützung fehlen. Dies stellt auch die Zürcher Bar- und Clubkomission fest und schreibt in ihrer gestrigen Medienmitteilung:

“Clubs und Musikbars dürfen zwar weiterhin geöffnet sein, doch da die Balance zwischen Covid-19 Schutzmassnahmen und Wirtschaftlichkeit für die grosse Mehrheit der Nachtkulturunternehmen nicht mehr gegeben ist, handelt es sich defacto um eine amtlich verordnete Schliessung.”

Und weiter:

“Die schon schwierige Situation in welcher sich die Nachtkulturunternehmen im Kanton Zürich befanden, verschlechtert sich kontinuierlich, denn nur bei einer amtlich verordneten Schliessung ist ein Härtefall gegeben. Nur dann lassen sich Verhandlungen mit Vermieter über eine Mietzinsreduktionen führen. Wir hoffen, dass es der Bund nun nicht versäumt hat, mit den Kantonen auch über die Unterstützung dieser Branche zu sprechen! Eine solche ist wichtiger denn je, nur so können Konkurse von an sich gesunden Unternehmen verhindert und somit Arbeitsplätze gesichert werden.”

Desweiteren fordern die Komission und ihre Mitglieder Zusicherungen bzw, Aufstockungen der Entschädigung für Kulturunternehmen und Härtefall-Lösungen für jene Betriebe, welche diese nicht in Anspruch nehmen durften. Dringend nötig sei auch eine nationale Lösung betreffend Mietzinsen für Geschäftsräumlichkeiten in Zusammenhang mit Covid-19 Schutzmassnahmen, welche nicht nur für die Zeit während des Lockdowns gilt, sondern auch die Phase in welcher die Wirtschaftlichkeit infolge der Schutzmassnahmen eingeschränkt ist, und politische Rahmenbedingungen dafür, dass Aussenplätze winterfest gemacht werden können.

Ihr Mitteilung schliesst die BCK mit einer ernüchternden Feststellung: “Eine nächste Exitstrategie muss auf einer gemeinsamen rollenden Planung basieren, um zu verhindern, dass die Türen der Bars und Clubs, nicht immer wieder auf und zu gehen. Leider gibt es weiterhin weder mit der Forschung noch auf der Ebene des Bundes oder dem Kanton eine wirkliche Zusammenarbeit.”

Sollte sich in diesen Punkten in den nächsten Wochen nicht Perspektiven auftun, befürchten wir von usgang.ch, dass die Türen zahlloser Clubs und Bars nicht nur immer wieder auf und zu gehen, sondern mittelfristig für immer geschlossen bleiben werden.

 

Tomorrowland 2020 findet statt – als digitales Festival!

Dass der Festivalsommer weltweit Corona zum Opfer fällt, ist unterdessen eine traurige und bekannte Tatsache. Die Macher des Tomorrowland zeigen sich ob der Krise kreativ und verpflichteten Weltstars wie Armin van Buuren, David Guetta, Dimitri Vegas & Like Mike und viele mehr für ein digitales Festival, dass am 25. und 26. Juli online stattfinden wird!

Das Happening wird “Tomorrowland Around The World” heissen, und wird die bekanntesten Namen aus der EDM-Szene mit die weltbesten Technologien aus den Bereichen 3D-Design, Videoproduktion und Spezialeffekten für eine Weltpremiere zusammenbringen.

Die Headliner werden Armin van Buuren, David Guetta, Dimitri Vegas & Like Mike, Martin Garrix, Paul Kalkbrenner, Claptone, Steve Aoki, Tiësto und Robin Schulz sein. Das komplette Line Up findest du hier.

Das Festival wird einige der originalen Signature Bühnen beinhalten – insgesamt können die Gäste acht verschiedene Bühnen erforschen. Das i-Tüpfelchen wird die Enthüllung der diesjährigen Main Stage sein. Neben den DJ-Sets gibt es allerlei andere interaktive Aktionen zu erleben, von inspirierenden Webinars bis hin zu Spielen und Workshops rund um Themen wie Lifestyle, Food, Fashion und die Tomorrowland Foundation. 

Ganz gratis ist das ganze allerdings nicht. Wer das Online-Happening miterleben möchte, braucht ein Ticket. Kostenpunkt: 12,50 Euro für ein Tagesticket bzw. 20 Euro für das Weekendticket. Außerdem gehen besondere Home Party und People of Tomorrow Pakete in den Vorverkauf, die den Festivalgästen die Chance geben, ihr Erlebnis noch bunter und einzigartiger zu gestalten. Der Vorverkauf läuft bis zum Start des digitalen Festivals und Tickets kannst du dir hier besorgen!

Schau dir hier den Trailer zu “Tomorrowland Around The World” an!

Motion Beach – der höchstgelegene Beach Club Europas!

Summertime is here! Du magst derzeit nicht irgendwohin fliegen? Das ist vernünftig und Vernunft muss belohnt werden. Mit der Motion Beach Davos, dem höchst gelegenen Strand der Welt auf 1560 MüM. Den ganzen Sommer, bis am 30. August, kannst du das perfekte Beachfeeling in schönster Berglandschaft geniessen kann!

Unser Bundesrat Ueli Maurer hat eine klare Ansage gemacht: “Machen sie Ferien in der Schweiz”. Nirgend geht das diesen Sommer besser als in Davos. Das Hotel Morosani Schweizerhof verwandelt seinen Hof nämlich in den höchstgelegenen Beach Club der Welt – und nicht nur das: jedes Wochenende steigen dort exklusive Dayparties für maximal 300 Gäste, mit der Crème de la Crème der House und Techno DJs!

Ab dem 17. Juli legenjedes Weekend internationale Künstler wie Super Flu, Andhim, Lilly Palmer und Kevin De Vries zusammen mit den beliebtesten DJs der Schweiz wie Andrea Oliva, Jimi Jules, Alci und vielen mehr auf. Eine Übersicht mit allen Parties und den vollen Line Ups findest du hier. Und ab 22h geht’s im Pöstli Club an der Afterparty weiter!

Tickets für den Sommer deines Lebens gibt’s ab sofort hier!

 

 

Wieder bis zu 300 Gäste in Zürcher Clubs – und Maskenpflicht

UPDATE VOM 24. SEPTEMBER: Grosse Erleichterung unter den Betreibern von Clubs in Zürich: ab dem 1. Oktober dürfen wieder max. 300 Gäste eingelassen werden – und es gilt eine Maskenpflicht. Auch ein weiterhin lückenloses Erfassen der Angaben der Gäste ist vorgeschrieben. Damit folgt Zürich dem Basler und Luzerner Vorbild. Regierungspräsidentin Silvia Steiner sagte an der heutigen Medienkonferenz des Kantons Zürich, man habe intensive Gespräche mit den Clubbetreibern geführt, diese wollen die Schutzkonzepte umsetzen. Der Vorsteher der Sicherheitsdirektion Mario Fehr ergänzte: «Die Clubs wollen sich wirklich an die Regeln halten.» Bisher verhielten sich die Clubs vorbildlich.

UPDATE VOM 24. AUGUST: Nachdem in Basel schon länger mit Maske gefeiert werden muss (sofern Clubs über 100 und maximal 300 Gäste Einlass gewähren wollen) und in Luzern eine Obergrenze von 100 Gästen gilt, zieht Zürich nun nach. Nur noch 100 Gäste dürfen im Kanton Zürich ab kommendem Donnerstag pro Club feiern. Eine Ausnahme: wenn das Lokal über einen Aussenbereich verfügt, sind bis 300 Personen zugelassen.  Es ist davon auszugehen, dass die meisten Clubs unter diesen Bedingungen vorläufig schliessen werden – die Verordnung gilt bis 30. September. Wir halten euch auf dem Laufenden!

UPDATE VOM 15. JULI: Nachdem der Kanton Zug auf diesen Montag hin die Personenbeschränkung für Bars und Clubs auf 30 Gäste herunter gesetzt hat, zieht nun der Nachbarkanton Luzern nach, noch 100 Besucher sind ab kommendem Wochenende zugelassen. Den Schritt begründet die Gesundheitsdirektion Luzern, damit, dass die personellen Ressourcen für das Contact Tracing bei 100 Gästen pro Betrieb im Kanton am Anschlag seien. Aus Gastro-Kreisen in der Region regt sich Protest, da die Zahlen der Neuansteckungen konstant tief sind, und diese Massnahmen faktisch ein Betriebverbot bedeuten, welches mittelfristig zu zahlreichen Konkursen und Arbeitslosen führen wird.

UPDATE VOM 8. JULI: Die Kantone Basel-Stadt, Basel-Land, Aargau und Solothurn haben bekanntgegeben, dass die Anzahl erlaubter Gäste an Veranstaltungen, andenen Schutzmassnahmen wie Masken oder Abstand nicht eingehalten werden können, von 300 auf 100 reduziert wird – ab Donnerstag bis am 31. Dezember 2020! Ein rentabler Betrieb dürfte mit so wenig Gästen für die meisten Clubs kaum möglich sein… ob die Lokale geöffnet bleiben, seht ihr in unserem Kalender, den wir laufend updaten. In den Eventeinträgen werden wir, sofern dies von den Clubs kommuniziert wird, auch vermerken, ob der Anlass maskenpflichtig sein wird.

UPDATE VOM 1. JULI: Nach dem Bekanntwerden diverser mit Corona infizierter Clubbesucher hat der Kanton Zürich strengere Auflagen für die Erfassung der Daten der Gäste definiert.  Die Clubs sind verpflichtet, Name, Vorname, Postleitzahl, Handy-Nummer und Mailadresse jedes Besuchers aufzunehmen und sicherzustellen, dass diese Daten korrekt sind. Zudem müssen sie Besucherlisten innerhalb einer Stunde nach Kontaktaufnahme durch die Gesunheitsdirektion liefern können, die die Clubverantwortlichen im Falle eines infizierten Gastes kontaktiert.

Viele Clubs werden zusätzlich von den Gästen fordern, dass sie die SwissCovid App auf ihrem Handy installiert und aktiviert halten. Wir von usgang.ch bitten euch ebenfalls dringend, dies zu tun. Die App stellt keinerlei Problem punkto Datenschutz dar, und sie kann euch, wenn ihr in einem Club wart, in dem ein positiv Getesteter sich aufhielt, sogar vor Quarantäne bewahren. Alle Infos zur App findet ihr hier!

Ebenfalls möchten wir euch bitten, Masken zu tragen, auch im Club. Das mag jetzt noch komisch wirken, aber wenn wir nicht sofort handlen und weitere “Superspreader” (Leute, die drei oder mehr Menschen anstecken) in Clubs verhindern, kann die Party weitergehen! Danke für eure Solidarität!

UPDATE VOM 22. JUNI: Noch am vergangenen Freitag verkündete der Bundesrat kurz nach der ursprünglichen, tollen Nachricht, dass Events für bis zu 1’000 Gäste wieder stattfinden dürfen, eine Auflage, die Parties für mehr als 300 Personen eigentlich unmöglich macht. Veranstalter müssten sicherstellen, dass ihr Lokal in Sektoren aufgeteilt wird, damit keine grösseren Gruppen als jeweils 300 Leute untereinander Kontakt haben können. Zweck dieser Auflage ist, das tracing im Falle von Ansteckungen einfacher zu machen. Für wohl fast alle Clubs ist es allerdings unmöglich, dies umzusetzen, schliesslich bräuchten die Gruppen nicht nur separate Räume, sondern auch separate Ein- und Ausgänge, Bars und Toiletten. Die ursprüngliche Lockerung entpuppte sich somit, zumindest für Clubbetreiber und Partyveranstalter, als eine Mogelpackung, die sich nur Leute ausgedacht haben können, die noch nie einen Club von innen gesehen haben… es wird sich in den nächsten Tagen zeigen, ob es den Vertretern des Schweizer Nachtlebens durch das Darlegen der Problematik gelingt, diese Auflage in eine solche Form abzuändern, dass ein Betrieb mit mehr als 300 Partygängern für Clubs wieder möglich wird. Wir halten dich auf dem Laufenden!

Es wurde in den letzten Tagen bereits gemunkelt, nun ist es offiziell: ab dem 22. Juni wird die Sperrstunde aufgehoben, und Clubs dürfen wieder bis zu 1’000 Besucher pro Anlass Zutritt gewähren! Dies hat der Bundesrat heute bekanntgegeben.

Doch noch ist nicht final entschieden, ob dies auch wirklich stattfinden wird. Denn der Bund lässt die Kantone entscheiden, ob sie diese Empfehlung umsetzen möchten oder individuell etwas anderes entscheiden wollen.

Es ist davon auszugehen, dass in den kommenden Tagen Entscheidungen der Kantone folgen werden. Insider gehen davon aus, dass die Kantone mitziehen werden. Wir halten dich auf dem Laufenden!

Dies würde bedeuten, dass praktisch alle Clubs, ausser einigen ganz grossen, für die sich der Betrieb mit maximal 1’000 Gästen nicht lohnen würde, ihre Türen ab dem 4. Juli wieder öffnen!

Weiterhin werden Clubs und Bars die Personalien aller Gäste aufnehmen müssen, um bei allfälligen Ansteckungen eines Besuchers Kontakte rückverfolgen zu können. Die meisten Clubs, die nun bereits geöffnet hatten, lösten dies mittels einem QR Code, den die Gäste mit dem Handy einlesen und dann per Mail oder SMS ihre Daten senden.

Parties für mehr als 1’000 Gäste bleiben weiterhin und bis mindestens Ende August 2020 verboten.

Was wo wann am ersten, normalen Partyweekend vom 26. & 27. Juli läuft, siehst Du in Kürze in unserem Eventkalender!

Clubs dürften wieder öffnen – werden es aber kaum tun

Update vom 4. Juni: die Vorgabe, mindestens 4 Quadratmeter Fläche pro Gast zur Verfügung zu stellen, wurde gestrichen. Im Zuge dessen werden bereits diesen Samstag Dutzende Clubs in der ganzen Deutschschweiz Dayparties bis Mitternacht veranstalten. Wo was stattfindet, findest du in unserer Agenda!

Die Bekanntgabe der Lockerungsmassnahmen vom 27. Mai wurde mit Spannung erwartet, insbesondere auch von Clubs, DJs und Nachtleben-schaffenden. Jene Entscheide, die das Nightlife betrafen, waren dann allerdings extrem schlechte Nachrichten: Clubs dürfen ab dem 6. Juni wieder öffnen – müssen aber mindestens vier Quadratmeter Platz pro Gast garantieren, und sämtliche Betriebe müssen ab Mitternacht schliessen.

Auch wenn Veranstaltungen bis zu 300 Personen nun wieder erlaubt sind, werden viele Clubs somit kaum ihre Türen für Besucher öffnen, da sich unter diesen Bedingungen nicht einmal ansatzweise  rentabel arbeiten liesse.

Diese Entscheidungen wirken erstaunlich, da gleichzeitig Privatanlässe für bis zu 300 Personen wieder möglich sind – ohne die Einschränkungen zur Konsumation. Die Vermutung liegt nahe, dass “Privatparties” und illegale Parties im Freien nun wie Pilze aus dem Boden schiessen werden – an denen die Abstands- und Hygieneregeln wohl kaum eingehalten würden.

Einige Clubs haben trotz der Massnahmen bereits ab 6. Juni “Daydance”-Parties angekündigt: unter anderem der Sektor11 in Zürich und das Nordportal in Baden.

Weitere Schritte in Richtung Lockerung bei Veranstaltungen will der Bundesrat am 24. Juni bekanntgeben. Seitens Clubetreibern und Vertretern des Nachtlebens werden aber bereits jetzt Lösungsvorschläge, die eine baldige, wirkliche Öffnung ermöglichen sollen, ausgarbeitet. Wir werden euch auf dem Laufenden halten!

Der Club-Lockdown hält also vermutlich an, aber es gibt auch gute Nachrichten. Wir haben uns umgehört, was die Clubs zur Zeit so alles treiben, dabei ist einiges, was euch die Zeit, bis es wieder losgeht, versüssen soll, zusammengekommen!

Die Zürcher Institution schlechthin, das mascotte, stellt für sein Publikum  Spotify Listen zusammen. Diese «Private Collections» bringen euch Menschen, welche das mascotte in irgendwelcher Weise prägen, auf musikalische Weise näher – DJs, Veranstalter, Booker, Techniker und Barmitarbeiter verraten ihre persönlichen Lieblingssongs. Musikalische Inspiration und coole Tunes für eure Homeparty sind garantiert.

Ausserdem lernt ihr einen Mitarbeiter, der normalerweise für etwas Ernstes zuständig ist, mal ganz anders kennen: der langjährige Chefsecurity Miguel “erzählt” jede Woche einen Flachwitz auf den Social Media Kanälen vom mascotte.

Apropos DJs: Livestreams gibt es zur Zeit wie Sand am Meer. Richtig professionell macht solche das SpaceMonki in Zürich, welches eine digitale Plattform für Kulturschaffende erschaffen und den Club in ein Underground Studio umfunktioniert hat. DJs aus allen Sparten mixen ihren Sound, ihr könnt ihnen dabei zuschauen und die Mixes jederzeit wieder abrufen – und zwar hier.

Solche bietet auch der Zürcher Club EXIL, und tut damit noch Gutes: jeden Donnerstag treten lokale Live Bands und Musiker auf, denen das EXIL eine fixe Gage zahlt. Auch du kannst Bands supporten, indem du die Konzerte für einen kleinen Beitrag hier anschaust!

Einer der wenigen Clubs, die du zur Zeit besuchen kannst, ist der Kanzlei Club in Zürich. Die Betreiber haben ihn mit viel Liebe zu einer Pop Up Bar umgebaut, die Platz für bis zu 80 Gäste bietet und defintiv einen Besuch wert ist!

Viele Clubveranwortliche feilen hinter den Kulissen an innovativen Konzepten und neuen Partyserien, so zum Beispiel die beiden Platzhirsche in ihren Städten, der Trischli Club in St. Gallen, und das Terminus in Olten. Andere bauen fleissig um, wie das Le Ciel in Bern, und auch das Zürcher Hive erhält einen neuen Anstrich.

Und auch viele andere Nachtleben-Schaffende nutzen den Lockdown kreativ, um euch zu unterhalten. Der bekannte Kolumnist und Nightlife-Kommunikator Alex Flach und allerlei Gastautoren veröffentlichen wöchentlich ihre Top Five Lockdown Tipps. Ausserdem besuchen sie unter dem Motto “Dein Club grüsst dich” diverse Clubs und berichten euch, was dort momentan so getan wird, solange man keine Gäste empfangen kann.

Darauf, dass dies bald wieder der Fall sein wird, freuen sich auch die Macher des Plaza Klub Zürich – und verlosen zusammen mit usgang.ch 20 Memberkarten! Mit ein Bisschen Glück kommst auch du bald für ein Jahr gratis rein – hier geht’s zur Verlosung!

Ihr seht, es geht einiges, auch wenn nichts geht – bis dahin hoffen wir, dass die Clubs nach der nächsten Lockerung wirklich wieder öffnen können!

Der Festivalsommer fällt aus – wie geht es weiter für Bars und Clubs?

Nun ist es amtlich: in der Medienkonferenz vom 29.4. hat der Bundesrat bekanntgegeben, dass bis Ende August keine Anlässe mit mehr als 1’000 Besuchern stattfinden dürfen. Das dürfte für die meisten Festivals bedeuten, dass sie dieses Jahr nicht durchgeführt werden können. Die meisten wurden unterdessen bereits defintiv abesagt, einige wurden bereits verschoben (eine Liste findet ihr am Ende des Artikels). Wir halten euch auf dem Laufenden!

Ein Lichtblick für alle Ausgangswilligen stellt die baldige Öffnung von Restaurants dar: ab dem 11. Mai sollen sie schrittweise wieder Gäste empfangen dürfen. Das Bier in der Gartenbeiz im Sommer wird uns wenigstens ein wenig trösten.

Doch wie sieht es für Bars und Clubs aus? Wann Anlässe mit bis zu 1’000 Gästen wieder stattfinden können, will der Bundesrat am 27. Mai entscheiden. Dies wird auch die meisten Nightlife-Betriebe betreffen. Insider gehen davon aus, dass frühestens im September wieder Clubbing möglich ist, nach der neuesten Medienkoferenz ist allerdings Hoffnung entstanden, dass vielleicht bereits im Juni wieder ein wenig Nachtleben entsteht.

Entscheidend für eine mögliche Öffnung wird der Verlauf der Kurve der Ansteckungen in den nächsten Wochen sein. Bleibt diese niedrig, steigen die Chancen, dass ihr bald wieder in euren Lieblingsclub dürft. Tragt also dazu bei, in dem ihr nach wie vor social distancing einhält, und keine Homeparties mit mehr als 5 Personen feiert, bis dieses Versammlungsverbot gelockert wird!

Abgesagte Festivals:

-Street Parade, Zürich

– Openair Frauenfeld

– OpenAir St. Gallen

– Moon&Stars, Locarno

– Gurtenfestival, Bern

– Openair Gampel

– Zürich Openair

– Paléo Festival, Nyon

– Blue Balls, Luzern

– Openair Etziken

– Winterthurer Musikfestwochen

– Heitere Open Air, Zofingen

– B Sides Festival, Luzern

– Bad Bonn Kilbi, Düdingen

– Stars of Sound, Murten

– Stars in Town, Schaffhausen

Verschobene Festivals:

– Terrazzza Horse Park Festival, Dieldsdorf (19. September)

– Stars of Sounds, Aarberg (3. – 5. September)

 

Keine Festivals und Konzerte bis Herbst 2021?

Der Lockdown in der Schweiz soll bald ein Ende haben, schrittweise soll zur Normalität zurück gekehrt werden können. Für Veranstalter und Besucher von Konzerten liegt diese Rückkehr allerdings mutmasslich noch über ein Jahr entfernt – nicht nur der Festivalsommer 2020, sondern auch jener im 2021 drohen auszufallen.

NME.com zitiert in Berufung auf eine Konferenz, die in der New York Times niedergeschrieben wurde, den amerikanischen Bioethiker und Professor in Health Care Management, Zeke Emanuel, wie folgt:

“Grössere Versammlungen – Konferenzen, Konzerte, Sportanlässe – wenn Leute sagen, dass sie eine Konferenz oder Abschlussfeier auf den Oktober 2020 verschieben, kann ich mir nicht erklären, wie sie dies als eine plausible Möglichkeit ansehen. Ich gehe davon aus, dass diese Dinge die letzten sind, die wieder durchgeführt werden könnnen. Realistischerweise reden wir frühestens von Herbst 2021.

Sollte der Experte recht behalten, müssten wir für Schweizer Festivals wie das Openair Frauenfeld, das Gurtenfestival, oder die Street Parade davon ausgehen, dass wir sie die nächsten zwei Jahre nicht erleben dürfen.

Den ganzen Artikel von NME.com findest du hier.

Die grösste Homeparty der Welt?

Wer vermisst auch den «usgang»? Mit dem Lieblingsdrink endlich mal wieder das Tanzbein zu richtig guter Musik schwingen zu können?

Das geht, der Quarantäne zum Trotz, am 4. April ganz easy online, am zweiten Teil der “Free Online Global Isolation Party”. 

Die Party beginnt um 17 Uhr mit Yoga, Meditation und Welcome Speech. Ab 18:00 Uhr gibt’s dann zu jeder vollen Stunde einen internationalen Live-Act. Mit dabei sind grosse Namen der elektronischen Musik wie Blond:ish oder M.A.N.D.Y.

Um auch wirklich das Gefühl zu haben, mit Tausenden anderen Menschen ein Teil dieser Party zu sein, lädst du dir am besten die Videokonferenz-App Zoom herunter und loggst dich am Samstag dort ein.

Alle weiteren Infos findest du hier!

Viel Spass.

 

8D Sound – DER neue Trend oder Schwachsinn?

Seit vergangener Wocher kursiert auf WhatsApp ein Audioclip mit folgendem Begleittext: Listen to this song with headphones (put on the 2 headphones). It is the new music of the Pentatonix, composed with 8D technology. Listen to it only with headphones. It will be the first time that you will listen to that song with your brain and not with your ears. You will feel the music from outside and not from the headphones. Feel the effects of this new technology.

Auf YouTube finden sich diverse solcher Songs mit teils Millionen von Views. Einmal in den Song reingehört, ist man ziemlich verblüfft. Das Gehörte klingt wirklich, wie wenn es sich um einem herum bewegen würde. Aber wie kann das sein? Wir sind dem Ganzen für euch auf den Grund gegangen.

Eines vorweg: bei 8D handelt es sich weder um etwas Neues noch um eine „Technologie“ im eigentlichen Sinne. 8D bezeichnet die Illusion, dass sich der Sound rund um einen herum bewegt. Die 8 steht dabei für 8 verschiedene Richtungen aus denen die Musik zu kommen scheint, so gibt es auch 6D oder sogar 16D. Das Ganze funktioniert nur mit Kopfhörern, deswegen auch der Hinweis, den Song unbedingt mit Kopfhörern zu hören.

Um zu verstehen, wie das geht, muss man erst mal verstehen, wie unsere Ohren funktionieren. Ist die Mücke links hinter mir oder schräg oben rechts? Im echten Leben hören wir direkt, von wo ein Ton kommt. Das liegt daran, dass wir zwei Ohren haben und die Schallwellen, je nachdem, wo der Ton herkommt, unterschiedlich schnell und laut am rechten und linken Ohr ankommen. Zusätzlich spielt es auch eine Rolle wie, also in welchem Winkel, die Schallwellen unser Ohr erreichen.

Die Ersteller solcher 8D Songs fügen den Sound in eine virtuelle Sphäre ein, nehmen den Audiostream dann wieder auf, und unterteilen die verschiedenen Schwingungen auf die Kanäle links und rechts.  Existieren tut diese «neue» Technik übrigens schon seit Jahrzehnten.

Von erleichtertem Einschlafen über «Out-Of-Body»-Erfahrungen bis hin zu Berichten von gelinderten physischen Schmerzen – die YouTube-Community kann sich vor Begeisterung kaum zurückhalten. Die Doch es gibt auch Kritik, beispielsweise von Musikproduzenten und Soundingenieuren. Der Effekt mache es schwierig, die Musik zu geniessen, lenke von der eigentlichen Melodie ab und lasse manch einem Zuhörer sogar schwindelig werden.

8D ist also keine neuartige Technologie, die von Audiospezialisten kreiert wurde, sondern vielmehr eine Spielerei von Amateuren. Webseiten wie https://audioalter.com/8d-audio/ ermöglichen es einem in wenigen Mausklicks, seinen eigenen Songs in einen «8D Track» zu verwandeln.

Quellen:

https://sudonull.com/post/3124-What-is-8D-audio-discussing-the-new-trend

https://melmagazine.com/en-us/story/why-are-so-many-dudes-losing-their-shit-over-8d-audio

https://www.br.de/puls/themen/netz/youtube-trend-8d-audio-100.html

 

PornHub Premium wird weltweit gratis

Stay home and help flatten the curve!

So das aktuelle Motto der Porno-Streaming-Seite PornHub. Vor zwei Wochen verkündete PornHub, den Menschen im besonders stark von der Corona-Krise betroffenen Gebiet Italien (und wenige Tage später auch Spanien und Frankreich) freien Premium Zugang zu gewähren.

Um nun auch den Rest der Welt dazu anzuregen, zu Hause zu bleiben und so das Virus einzudämmen wurde gestern via Twitter der weltweite kostenlose Premium-Zugang zur Website bis zum 23. April 2020 verkündet!

Bild: pornhub.com

Das Ganze passiert natürlich nicht ganz uneigennützig: In den Gebieten, die den gratis Premium-Zugang bereits erhalten haben, konnte teilweise ein Traffic-Anstieg von über 50% verzeichnet werden.

Hier geht’s zur Registrierung! Viel Spass ;)

Die besten online Gesellschaftsspiele für dich und deine Freunde

Die Welt steht Kopf und überall hört man nur noch Corona, Corona, Corona. Damit du dich von all den negativen Schlagzeilen ablenken kannst und keine Langeweile aufkommt, haben wir dir folgend die besten online Multiplayer-Games zusammengestellt. Somit kannst du weiterhin, auch wenn virtuell, mit deinen Freunden Zeit verbringen und die klassischen Gesellschaftsspiele spielen. Falls du nicht auf Corona verzichten kannst, würde ich gleich ein Sixpack kühl stellen.

Du möchtest deine Freunde dabei beobachten, wie sie gegen dich verlieren? Dann installiert jetzt die Videochat App Houseparty. Das fühlt sich schon fast so an, als ob ihr zusammen seid.  

UNO! 

Art: Kartenspiel

Kosten: Kostenlos

UNO! ist das klassische Kartenspiel schlechthin. Mit der App hast du UNO! nun überall dabei und kannst virtuell gegen deine Freunde antreten. 

 

Monopoly

Art: Brettspiel, Strategie

Kosten: Kostenlos

Monopoly gehört zu den ältesten und beliebtesten Brettspielen. Ihr könnt nun auch online gegen eure Freunde spielen und ein Grundstückimperium aufbauen. 

 

Jassen

Art: Kartenspiel

Kosten: Meistens kostenlos

Jassen ist in der Schweiz nicht mehr wegzudenken. Da sich die Jassgruppe nun nicht mehr in der Dorfbeiz treffen darf, muss auf eine App zurückgegriffen werden. Hier findest du eine Auflistung der besten Jass-Apps. 

PubG

Art: Shooter im Battle-Royale Modus

Kosten: Kostenlos

PlayerUnknow’s Battlegrounds hat im Jahr 2017 wie eine Bombe eingeschlagen. Das Spiel ist simpel. Es gibt ein Flugzeug, 100 Spieler und eine Insel. Jeder springt unbewaffnet ab und muss sich eine Ausrüstung zusammensuchen. Ein besonderes Highlight von PubG ist, dass du dich während dem Spielen mit deinen Freunden unterhalten kannst. 

 

Quizduell

Art: Rätsel

Kosten: kostenlose Version mit Werbung

Quizduell ist ein klassisches Rätselspiel, welches bereits viele Leute begeistert hat. Du spielst gegen einen Freund und musst mehrmals hintereinander Fragen mit vier Antwortmöglichkeiten beantworten. 

 

BattleFriends at Sea – Schiffe versenken

Art: Strategie

Kosten: Freemium

Wer kennt es nicht aus der Kindheit? Nun könnt ihr online die Schiffe von euren Freunden versenken und euch die Zeit in der Quarantäne vertreiben. 

 

FIFA mobile Fussball

Art: Sportspiel

Kosten: Kostenlos

Wir sind alle traurig, dass die EM um ein Jahr verschoben wurde. Um diese Zeit zu überbrücken, könnt ihr nun online gegen eure Freunde Fifa spielen. 

 

usgang.ch wünscht trotz den besonderen Umständen viel Unterhaltung! 

Die Schweiz sagt DANKE

Mach mit und sag dem medizinischen Personal der Schweiz DANKE!

​Am Freitag, den 20. März um 12:30 Uhr, wird die ganze Schweiz allen im medizinischen Bereich tätigen Menschen DANKE sagen und ihn für ihren Einsatz in Zeiten von Corona Respekt zollen. Dieser Dank gilt allen Ärztinnen und Ärzten, allen Pflegerinnen und Pfleger, allen Arztpraxen, allen Spitälern im Land und allen anderen, die im medizinischen Bereich für uns alle alles geben.

Mach mit!

Mitmachen ist ganz einfach: Am Freitag um 12:30 Uhr auf dem Balkon, der Terrasse, der Strasse oder aus dem Fenster für 60 Sekunden den Menschen, die gerade so viel Leisten, applaudieren. Wichtig dabei: Social Distancing ist auch hier wichtig, halte Abstand und zeig deine Dankbarkeit durch Applaus, nicht durch körperliche Nähe.