1 Jahr Härterei mit Kid Capri

Bereits ist seit der Eröffnung der Härterei in Zürich West wieder ein Jahr vergangen. Der Club konnte sich in den bisherigen 365 Tagen seines Bestehens Im Bereich Urban-Partys an der Spitze der Zürcher Clubs etablieren und auch als Konzertlocation hat sich die Härterei bewährt.

Die Feierlichkeiten zum ersten Geburtstag des Clubs richten sich an die Freunde von Hip Hop, R’n’B, Disco und Mash Up: Am Freitag stehen die Jungs vom österreichischen Mash Up-Act Wax Wreckaz ganz zuoberst im Line Up und am Samstag kommt mit Kid Capri ein DJ und Produzent in die Härterei, der schon Songs für Grössen wie Quincy Jones, Boogie Down Productions und Big L produziert hat.

Darüber hinaus ist Capri Mitglied bei der weltweit aktiven DJ-Vereinigung The Core DJs und hat bereits mit diversen international bekannten MCs wie Rakim getourt.

Die Feierlichkeiten zu 1 Jahr Härterei finden am 12. und 13. März statt.

usgang.ch lanciert Nighlife-Award

usgang.ch feiert dieses Jahr den zehnten Geburtstag. Nebst einer dem (Gross-)Ereignis angemessenen Party mit allem drum und dran, führt usgang.ch im Spätherbst dieses Jahres auch erstmals den SWISS NIGHTLIFE AWARD durch, eine Awardverleihung, während derer Exponenten des Schweizer Nachtlebens für ihre Verdienste geehrt werden sollen.

Im Gegensatz zu ähnlichen Veranstaltungen in der Vergangenheit soll diese Awardverleihung mit dem angemessenen Glamour sowie sämtlichen Attributen bekannter Awardverleihungen versehen werden.

Das Ganze findet in einer Off-Location statt, die noch bekannt gegeben wird.

Folgende Awards sind vorgesehen:

– Best Club, Best New Club, Best Clubbingserie, Best New Clubbingserie, Best Event of the Year, Best Event Innovation.

– Best Blackmusic-DJ, Best Electronica-DJ, Best Indie/Rock-DJ, Best Dance & Partytunes-DJ

– Best Promotion-Idea, Best Eventsponsoring, Outstanding Nightlife-Personality, Lifetime Award.

Adam Freeland in der Berner Dampfzentrale

Wenn lebende DJ-Legenden wie Carl Cox und Laurent Garnier von jemandem behaupten, eine zentral wichtige Rolle in der Entwicklung der elektronischen Musik inne zu haben, dann kann man davon ausgehen, dass dieser jemand selbst als lebende Legende bezeichnet werden darf.

Dies trifft auf Adam Freeland zweifelsohne zu: Der aus Brighton stammende DJ und Produzent war der Mann hinter dem globalen Erfolg des elektronischen Subgenres Nu Breakz Ende der 90er Jahre. Seine Veröffentlichungen Coastal Breaks Vol. 1 und 2 sowie Tectonics gelten als Standardwerke der Clubsound-Geschichte.

Seine grösste Ehrung erfuhr Freeland jedoch erst, als der Nu Breakz-Hype längst abgeklungen war: Im Jahre 2005 wurde er für seinen Remix von Sarah Vaughans Song “Fever” für einen Grammy nominiert.

Freeland spielt am Sa. 06.03. an der Dubquest Sessions in der Berner Dampfzentrale.

Morgendämmerung in Basel

Lange Jahre musste der Basler Nachtvogel nach Zürich pilgern wenn er erstklassige elektronische Musik mit internationalen Headlinern hören wollte. Dies betraf ganz besonders die  Freunde der Subkultur und des Underground. Vereinzelt und immer wieder fanden zwar einzelne Events statt die spannende Acts aus Berlin und anderen Metropolen der Electronica ans Rheinknie brachten, doch liessen sich diese an einer Hand abzählen (Gelbes Billet, beispielsweise).

Seit einiger Zeit finden sich in Basel jedoch immer mehr gute Partys mit grossem DJing, was sicherlich auch an entsprechend ausgerichteten Locations wie dem Schiff, dem neu strukturierten NT-Areal sowie dem Nordstern liegt.

Letztgenannte Location belegt nun anfang April ein weiteres Mal, dass Basel keineswegs mehr nur eine Stadt für Hip Hop-Fans und Freunde der elektronischen Langeweile ist: Am 01.04. spielt da der deutsche Techno-Pionier Chris Liebing (Bild) und am 04.04. und somit am selben Wochenende der Skandinavier Adam Beyer, dessen Renommee demjenigen von Liebing in Nichts nachsteht.

Das Basler Nachtleben spürt den nahenden Frühling.

Indochine reagiert auf Rauchergesetz

Als einer der ersten vom neuen Rauchergesetz (gültig ab 01. Mai 2010) betroffenen Clubs überhaupt hat das Indochine nun seine Memberkarteninhaber über das künftige Handling informiert; Der Memberbereich des Clubs wird fortan als “Smokers Lounge” weitergeführt.

Die Betreiber des Clubs möchten mit dieser Massnahme die Installation eines ungemütlichen Fumoirs im Stile der Raucherkabinen am Zürcher Flughafen verhindern.

Auch das Icon beim Zürcher Paradeplatz reagiert auf die Durchsetzung des neuen Gesetzes und verwandelt die Tao’s Bar, die sich beim Eingang zum Icon-Club befindet, ebenfalls in eine Smoker’s Lounge.

Indochine- und Icon-Besitzer Philippe Haussner ist der Meinung, auf diese Weise eine für alle befriedigende Lösung gefunden zu haben.

Weg mit dem Ramsch!

Seit Giacomettis “L’homme qui marche” an einer Sotheby’s-Versteigerung sämtliche Rekorde gebrochen hat, ist die Schweiz so etwas wie der Nabel der Versteigerungswelt.

Die am 25.02. zum dritten Mal in der Cocuna Bar in Zürich stattfindende “Dein bestes Stück”Veranstaltung von Radio105-Mann Dino Giglio wird wohl mit den Sachen die da versteigert werden keine Millionenumsätze machen, dafür aber dürfte sie öfter Anlass zum Schmunzeln geben als jede Sotheby’s-Versteigerung.

Wer was am Event versteigern lassen möchte, kann ein Foto vom zu versteigernden Gegenstand auf der Dein bestes Stück-Facebookseite hochladen und einen Startpreis angeben.

http://www.facebook.com/pages/Dein-bestes-Stuck/107422748500?ref=search&sid=558973907.255244243..1#!/pages/Dein-bestes-Stuck/107422748500

10 Jahre Griechenland

Griechenland kämpft derzeit mit diversen Problemen und sorgt am Laufmeter für (wirtschaftliche) Negativmeldungen. Einige in der EU verlangen hinter vorgehaltener Hand gar den Ausschluss Griechenlands aus der Währungsunion.

„Nichts zu feiern für die Griechen“, sollte man denken.

Denkste: Am 20.02. feiert das Label Zurich meets Hellas der k3p-Macher Christian Goulios und Niko Vettas sein zehnjähriges Bestehen im Zürcher Seeclub Acqua. Neben Lyra- und Percussion-Darbietungen gibt es Sets der Urban-DJs Sir George und Rockit.

Zurich meets Hellas stand schon immer für eine gelungene Mischung aus griechischer Traditionalistik und zeitgenössischem Hip Hop und R’n’B. Dies liegt sicherlich auch daran, dass die k3p-Jungs mit Ladylicious auch ein äusserst erfolgreiches Urban-Partylabel am Start haben.

Neuer Überfall auf Zürcher Club

Im Anschluss an die Cocoon Night vom vergangenen Wochenende haben zwei Maskierte das Rohstofflager überfallen und sind mit geschätzten 50’000 Franken entkommen. Der Überfall ähnelt sehr demjenigen auf das Vertigo in der Silvesternacht: Die Beiden drängten den Clubmanager zurück ins Lokal und fesselten ihn. Danach haben sie den Tresor leergeräumt  und sämtliches Bargeld mitgenommen.

Auch beim Überfall aufs Vertigo wurde die Clubmanagerin gefesselt und wie sie war auch der Manager des Rohstofflagers zur Tatzeit alleine im Club.

In beiden Fällen handelt es sich wohl um genaue Kenner der Location die genau wussten, wann nur noch eine Person anwesend ist und wo sich der Raum mit dem Tresor befindet. Im Gegensatz zum Überfall aufs Vertigo waren die Täter des Rohstofflager-Überfalls bewaffnet.

50% Kruder und Dorfmeister

Kruder und Dorfmeister zählten in den 90er Jahren zu den Downtempo-Ikonen schlechthin. In einer Zeit in der jeder Portishead- und Massive Attack-Alben gesammelt hat wie weiland Briefmarken, konnten sich die beiden Österreicher zuvorderst an der Spitze der alpinen Downtempo- und Trip Hop-Exponenten positionieren.

Kruder & Dorfmeister gehen nun bereits seit einigen Jahren nicht mehr gemeinsam ins Studio, sondern beschränken sich auf einige wenige gemeinsame Gigs, so zuletzt Ende 2009 in der Berner Reitschule. Richard Dorfmeister, der seit einiger Zeit in der Schweiz lebt, ist hierzulande häufiger Gast an den unterschiedlichsten Plattenspielern.

Den Machern der Zürcher Zukunft ist es nun zu verdanken, dass der Schweizer Clubber wieder einmal in den Genuss eines Solo-Sets der zweiten resp. ersten Hälfte von Kruder und Dorfmeister kommt: Peter Kruder spielt diesen Samstag in der feinen Subkultur-Location an der Dienerstrasse.

Hörprobe Peter Kruder: http://www.youtube.com/watch?v=fLOdzmpwhWU

Hörprobe Kruder und Dorfmeister: http://www.youtube.com/watch?v=Iudl3LUoD2U

Adliger Ex-Seeedler in der Kanzlei

DJ Illvibe heisst mit bürgerlichem Namen Vincent Graf von Schlippenbach. Nun zählen die von Schlippenbachs zwar nicht unbedingt zum zentral wichtigen deutschen Adel, aber immerhin: Es kommt wohl nicht allzu oft vor, dass ein Blaublüter an den Kanzlei-Turntables steht, denn immerhin ist die Kanzlei ein ehemaliger Zankapfel von Stadt und Alternativen und Links-Alternative sind dem Adel ja bekanntermassen nicht sonderlich wohlgesonnen.

Das blaue Blut ist jedoch nicht das einzig Spezielle an DJ Illvibe: Er gehört zur Familie des berühmten Free Jazzers Alexander von Schlippenbach und war bis 2005 gar DJ der grössten deutschen Dancehall-Combo Seeed (Das Ding).

Diesen Samstag steht also einer an den Plattentellern der Let The Sun Shine In in der Kanzlei, der wirklich, wirklich was von guter Musik versteht.

Lauren Pope im Indochine

Das Zürcher Indochine möchte mit seiner neuen Partyreihe “Glam Girls DJ Tour” einmal monatlich die schönsten weiblichen DJs der Welt an seine Plattenteller bringen. Den Anfang macht Lauren Pope aus Grossbritannien, dem Land, das schon immer eine Vorliebe für Boxenluder und Seite3-Girls hatte. Auch Lauren Pope würde sich auf so ziemlich jeder Seite 3 bestens machen.

Die englische Powerfrau kann sich jedoch nicht bloss bis (beinahe) auf die nackte Haut ausziehen, sondern auch hervorragend auflegen. Die von ihr gespielten Soundstile (Elektro, Hip Hop, House) dürften diesen Freitag (12.02.) trotzdem nur Nebensache sein.

Dritter Gastrobetrieb für AYA-Jungs

Die Betreiber der Aya Bar auf dem ehemaligen Steinfel-Areal sind auch für die Geschicke des Gastro-Hybriden (Club und Restaurant) Aubrey verantwortlich. Das Aubrey wie auch die Aya Bar vermochten sich als fester Bestandteil des boomenden Nachtlebens in Zürich West zu etablieren.

Um eben dieses Viertel Zürich West weiter zu attraktivieren hat die Stadt vor einigen Jahren beschlossen, dass die Bögen des Bahnviaduktes im Kreis 5 zur Nutzung durch Wirtschaftsteilnehmer aus den verschiedensten Bereichen freigegeben werden soll.

Einer dieser Bögen wird nun durch das Aya-Team um Oti Kastriot zu einem Restaurant mit Bar umgestaltet und dieses Jahr noch eröffnet.

Für architektonische Gestaltung der Räumlichkeiten zeichnet sich der bekannte Zürcher Gastronom Oti Kastriot grösstenteils gleich selbst verantwortlich: Er hat früher ein paar Semester Architektur studiert. Sobald Bildmaterial freigegeben wird, wird selbiges hier veröffentlcht.