Erfolgreiche LaViva

Mit den LaViva-Partys finden in der Labor-Bar regelmässig Partys für Menschen mit Behinderung statt. Mit dieser Eventreihe hat die Labor-Bar zusammen mit der Organisation Procap (Schweizerischer Invaliden-Verband) eine Institution geschaffen, die Menschen mit Behinderung die Möglichkeit gibt zu feiern wie es Menschen ohne Behinderung Wochenende für Wochenende tun; in einem regulären Club und zu DJ-Sets von Turntableisten, die auch an anderen Events auflegen.

Hinter dem Projekt steht Daniel Vuillaume von der Labor-Bar, der sich begeistert zeigt von den Partys: “Die LaViva-Gäste brauchen im Gegensatz zum Partyvolk an anderen Events null Aufwärmzeit – hier geht es jeweils von der ersten Sekunde an ab”.

Nach dem Erfolg der ersten paar LaViva-Ausgaben wird die Reihe selbstverständlich fortgeführt. Die nächsten Daten sind der 24.04. (1 Jahr LaViva), der 25.09. und der 27.11.

Nähere Informationen zu den Events können hier bezogen werden:

http://www.laviva.ch

Chloé (Karat) heute im Club Q

Aus Frankreich stammen aktuell jede Menge DJs, die ihre gigantischen Egos vor ihre Kunst stellen und sich in Image- und Marketingkonstrukten verlieren. Bob Sinclar ist hierfür das beste Beispiel, hat er doch für seinen letzten Album-Release gar ein eigenes Magazin veröffentlicht, welches an den Playboy angelehnt ist – mit sich selbst in Heldenpose auf dem Cover.

Andere schmiegen sich heftigst an den Massengeschmack und haben die eigentliche Kunst komplett aus den Augen verloren: David Guetta mag vielleicht ein ziemlicher Sympathieträger sein, aber seine letzte Platte kann man getrost und ohne schlechtes Gewissen als Kirmes-House betiteln.

Dann wäre da noch Busy P, der uneingeschränkte Herrscher über das Ed Banger-Reich und Manager des wichtigsten Electronica-Acts, den Frankreich je hervorgebracht hat: Daft Punk. Auch er ein Narziss, der sich mal in (tättowierter) Jesus-Pose ablichten lässt, dann wieder als Nu Rave-Destillat in Klamotten, die vor lauter Farben aufschreien. Busy P muss man wenigstens zugute halten, dass sein kreativer Output über jeden Zweifel erhaben ist.

Auch Chloé stammt aus Paris und markiert einen unaufgeregten und wohltuenden Kontrapunkt zur marktschreierischen Eitelkeit ihrer französischen Berufskollegen. Sie spielt in den besten Clubs Europas und ist in ihrer Heimat und in Clubs wie dem renommierten Rex Paris Stammgast an den Plattentellern. Nicht weil sie sich auf Biegen und Brechen profiliert, sondern einfach nur, weil sie gut ist. Und das “Gut” lässt sich auf ihre Produktionen wie auch auf ihre DJ-Sets anwenden.

Chloé spielt heute Abend im Club Q Zürich an der Pure Q.

Busy P in Zürich

Pedro Winter alias Busy P ist einer der wichtigsten Menschen im Bereich der elektronischen Musik im Europa der letzten Jahre. Dies liegt primär nicht an seinen (stets exzellenten) Veröffentlichungen und Produktionen, sondern an seinem sicheren Gespür für spannende Acts und an seinen überragenden Managerqualitäten.

Busy P ist der Kopf und der Anführer des Pariser Labels Ed Banger, auf welchem auch das Duo Justice gesignt ist, welches gleich zweimal hintereinander einen MTV European Award für das beste Video gewinnen konnte. Aber auch andere Ed Banger-Künstler wie Mr. Oizo, Uffie, DJ Mehdi und SebastiAn gelten als grosse Innovatoren der elektronischen Musik.

Nicht zuletzt ist auch noch anzumerken, dass Busy P mit Daft Punk und Cassius zwei französische Acts managt, ohne die die heutige Clubmusik wohl nicht klingen würde wie sie klingt.

Busy P spielt mit Breakbot, einem anderen Ed Banger-Act, am 01.04. im HIVE Zürich.

Verwirrspiel um Dampfzentrale

Die Berner Zeitung “Bund” verkündete letzte Woche, dass die Dampfzentrale für 2010 und 2011 mehr Geld von der Stadt erhalten werde. Dies wiederum veranlasste die Betreiberschaft der Berner Kultur-Institution zur nachstehenden Presseerklärung die wiederum unsere Annahme bestätigt, dass doch nicht alles Gold ist was glänzt:

Keinen Rappen mehr für die Dampfzentrale

Am letzten Donnerstag vermeldete der «Bund», dass der Stadtrat der Dampfzentrale für die Jahre 2010 und 2011 mehr Geld gibt. Diese Meldung ist missverständlich. Unter dem Strich erhält die Dampfzentrale keinen Rappen mehr.

Am 26. Februar 2010 berichtete der «Bund» unter dem Titel «Berner Stadtrat gibt Dampfzentrale und Camarata mehr Geld», dass die Dampfzentrale für die Jahre 2010 und 2011 «zusätzlich 568 000 Franken» bekommt. Diese Formulierung ist zu stark verkürzt und daher völlig missverständlich.

Die Dampfzentrale hat einen Subventionsvertrag für die Jahre 2008-2011. Kurz nachdem der Stadtrat im Frühling 2007 diesen Vertrag verabschiedet hat, gaben die Vereine Berner Tanztage und Taktlos/Tonart – die bis anhin grössten, externen Veranstalter in der Dampfzentrale – ihre Auflösung bekannt. In der Folge wurden diese Aufgaben (zeitgenössisches Tanzfestival und neue Musik) der Dampfzentrale übertragen. Der Dampfzentrale wurden damit mittels einer Vereinbarung auch die Subventionen zugesprochen, die bisher für die Tanztage und Taktlos/Tonart bezahlt wurden.

Seit gut zwei Jahren veranstaltet die Dampfzentrale ihr Programm unter anderem mit den Ex-Tanztage und -Taktlos/Tonart-Geldern. Dies in enger Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie Tanzaktive Plattform TAP und Internationale Gesellschaft für neue Musik IGNM. Ab 2010 werden diese Gelder (Fr. 284 000.- pro Jahr) nun integral im Subventionsvertrag mit der Dampfzentrale geregelt. Unter dem Strich bekommt die Dampfzentrale also keinen Rappen mehr.

Wir bitten um Kenntnisnahme. Mit freundlichen Grüssen

Staraufgebot am OA Frauenfeld

Vor einigen Tagen verkündete das 20minuten, dass Eminem am diesjährigen Open Air Frauenfeld auftreten werde. Der US-amerikanische Superstar ist jedoch nur einer von vielen weltweit bekannten Hip Hop-Exponenten, der dieses Jahr die Massen von der Hauptbühne herunter unterhalten wird.

Für das vom 09. – 11. Juli stattfindende Open Air sind mittlerweile 18 von insgesamt 33 Acts bestätigt. Hier eine Aufstellung der bis anhin gebuchten Acts:

Eminem, Jay-Z, Die Fantastischen Vier, Jan Delay, D12, I AM, Dizzee Rascal, Stress, Culcha Candela, Hilltop Hoods, K.I.Z, Samy Deluxe, The Knux, Wale, Greis, Breitbild, Jahcoustix & Yard Vibes Crew und Larry F.

Die 15 weiteren Bands und Musiker werden im Laufe der nächsten Woche bekanntgegeben.

Neben all diesen Live-Acts werden auch rund 100 DJs verteilt auf sechs Partyzelte vor Ort sein.

Wer an diesem Event der Superlative dabei sein möchte, sollte sich beeilen: Bereits vor Programmbekanntgabe wurden 10’000 Tickets verkauft.

Die restlichen 40’000 Tickets werden heute in den Vorverkauf gegeben (Starticket und Ticketcorner).

1 Jahr Härterei mit Kid Capri

Bereits ist seit der Eröffnung der Härterei in Zürich West wieder ein Jahr vergangen. Der Club konnte sich in den bisherigen 365 Tagen seines Bestehens Im Bereich Urban-Partys an der Spitze der Zürcher Clubs etablieren und auch als Konzertlocation hat sich die Härterei bewährt.

Die Feierlichkeiten zum ersten Geburtstag des Clubs richten sich an die Freunde von Hip Hop, R’n’B, Disco und Mash Up: Am Freitag stehen die Jungs vom österreichischen Mash Up-Act Wax Wreckaz ganz zuoberst im Line Up und am Samstag kommt mit Kid Capri ein DJ und Produzent in die Härterei, der schon Songs für Grössen wie Quincy Jones, Boogie Down Productions und Big L produziert hat.

Darüber hinaus ist Capri Mitglied bei der weltweit aktiven DJ-Vereinigung The Core DJs und hat bereits mit diversen international bekannten MCs wie Rakim getourt.

Die Feierlichkeiten zu 1 Jahr Härterei finden am 12. und 13. März statt.

GZA heute in St. Gallen

Das Album Enter the Wu-Tang (36 Chambers) des New Yorker Hip Hop-Kollektivs Wu-Tang Clan aus dem Jahre 1993 gilt bis heute als eines der wichtigsten und besten Hip Hop-Alben aller Zeiten. Diesem Album ist es unter anderem zu verdanken, dass Stilelemente des Underground ihren Weg in den Mainstream gefunden haben, wo sie von anderen Rappern aufgegriffen und weiterentwickelt wurden.

Die treibenden Kräfte hinter der Gründung des Clans waren die beiden Cousins Robert Diggs (RZA) und Gary Grice (GZA), sowie der mittlerweile verstorbene Russel Tyrone Jones alias Ol’ Dirty Bastard.

Der Clan entwickelte sich mit den Zuzügen von Method Man, Raekwon, Ghostface Killah, U-God,Masta Killa und Inspectah Deck schnell zur eigentlichen Rap-Supergroup.

Dennoch gilt das Gründungsmitglied GZA bis heute als einer der begnadetsten Rapper des Kollektivs, wenn nicht gar der ganzen Welt.

GZA steht heute Abend auf der Bühne des KUGL in St. Gallen; Hip Hop-Geschichte live erleben.

usgang.ch lanciert Nighlife-Award

usgang.ch feiert dieses Jahr den zehnten Geburtstag. Nebst einer dem (Gross-)Ereignis angemessenen Party mit allem drum und dran, führt usgang.ch im Spätherbst dieses Jahres auch erstmals den SWISS NIGHTLIFE AWARD durch, eine Awardverleihung, während derer Exponenten des Schweizer Nachtlebens für ihre Verdienste geehrt werden sollen.

Im Gegensatz zu ähnlichen Veranstaltungen in der Vergangenheit soll diese Awardverleihung mit dem angemessenen Glamour sowie sämtlichen Attributen bekannter Awardverleihungen versehen werden.

Das Ganze findet in einer Off-Location statt, die noch bekannt gegeben wird.

Folgende Awards sind vorgesehen:

– Best Club, Best New Club, Best Clubbingserie, Best New Clubbingserie, Best Event of the Year, Best Event Innovation.

– Best Blackmusic-DJ, Best Electronica-DJ, Best Indie/Rock-DJ, Best Dance & Partytunes-DJ

– Best Promotion-Idea, Best Eventsponsoring, Outstanding Nightlife-Personality, Lifetime Award.

Adam Freeland in der Berner Dampfzentrale

Wenn lebende DJ-Legenden wie Carl Cox und Laurent Garnier von jemandem behaupten, eine zentral wichtige Rolle in der Entwicklung der elektronischen Musik inne zu haben, dann kann man davon ausgehen, dass dieser jemand selbst als lebende Legende bezeichnet werden darf.

Dies trifft auf Adam Freeland zweifelsohne zu: Der aus Brighton stammende DJ und Produzent war der Mann hinter dem globalen Erfolg des elektronischen Subgenres Nu Breakz Ende der 90er Jahre. Seine Veröffentlichungen Coastal Breaks Vol. 1 und 2 sowie Tectonics gelten als Standardwerke der Clubsound-Geschichte.

Seine grösste Ehrung erfuhr Freeland jedoch erst, als der Nu Breakz-Hype längst abgeklungen war: Im Jahre 2005 wurde er für seinen Remix von Sarah Vaughans Song “Fever” für einen Grammy nominiert.

Freeland spielt am Sa. 06.03. an der Dubquest Sessions in der Berner Dampfzentrale.

Vom Partyveranstalter zum Pokerspieler

Ungewöhnliche Berufe sind genau das Ding von Ronald Grauer. Jahrelang war das Mitglied der Zürcher Szene mit seinem Label Fresh & Stable-Partys ein fester Bestandteil des Limmatstädter Nachtlebens und auch in anderen Schweizer Regionen war er mit seinen Partys ein gern gesehener Gast.

Seit einiger Zeit wurde es um Grauer jedoch (party-)seitig etwas ruhig; die Events auf denen er sich sehen liess kann man an einer Hand abzählen und Fresh & Stable ist bei weitem nicht mehr so aktiv wie in früheren Zeiten.

Dafür aber hat Grauer auf einem ganz anderen Gebiet reüssiert: Er zählt zu den besten Online-Pokerspielern der Schweiz, ja der ganzen Welt. Er ist für den Titel “Best Swiss Online Player 2009” nominiert und wird an diverse wichtige und internationale Turniere eingeladen.

Demnächst begibt er sich nach Berlin um dort an einem zentralen Turnier sein Können unter Beweis zu stellen und auch am Teamcup in Bregenz nimmt er teil.

Glückauf, oder wie das beim Pokern auch immer heisst.

Petri Heil vielleicht?

Morgendämmerung in Basel

Lange Jahre musste der Basler Nachtvogel nach Zürich pilgern wenn er erstklassige elektronische Musik mit internationalen Headlinern hören wollte. Dies betraf ganz besonders die  Freunde der Subkultur und des Underground. Vereinzelt und immer wieder fanden zwar einzelne Events statt die spannende Acts aus Berlin und anderen Metropolen der Electronica ans Rheinknie brachten, doch liessen sich diese an einer Hand abzählen (Gelbes Billet, beispielsweise).

Seit einiger Zeit finden sich in Basel jedoch immer mehr gute Partys mit grossem DJing, was sicherlich auch an entsprechend ausgerichteten Locations wie dem Schiff, dem neu strukturierten NT-Areal sowie dem Nordstern liegt.

Letztgenannte Location belegt nun anfang April ein weiteres Mal, dass Basel keineswegs mehr nur eine Stadt für Hip Hop-Fans und Freunde der elektronischen Langeweile ist: Am 01.04. spielt da der deutsche Techno-Pionier Chris Liebing (Bild) und am 04.04. und somit am selben Wochenende der Skandinavier Adam Beyer, dessen Renommee demjenigen von Liebing in Nichts nachsteht.

Das Basler Nachtleben spürt den nahenden Frühling.

Indochine reagiert auf Rauchergesetz

Als einer der ersten vom neuen Rauchergesetz (gültig ab 01. Mai 2010) betroffenen Clubs überhaupt hat das Indochine nun seine Memberkarteninhaber über das künftige Handling informiert; Der Memberbereich des Clubs wird fortan als “Smokers Lounge” weitergeführt.

Die Betreiber des Clubs möchten mit dieser Massnahme die Installation eines ungemütlichen Fumoirs im Stile der Raucherkabinen am Zürcher Flughafen verhindern.

Auch das Icon beim Zürcher Paradeplatz reagiert auf die Durchsetzung des neuen Gesetzes und verwandelt die Tao’s Bar, die sich beim Eingang zum Icon-Club befindet, ebenfalls in eine Smoker’s Lounge.

Indochine- und Icon-Besitzer Philippe Haussner ist der Meinung, auf diese Weise eine für alle befriedigende Lösung gefunden zu haben.