Live im Westen von Zürich: WESTEND Live

Das WESTEND an der Förrlibuckstrasse 180 in Zürich ist ein Restaurant, ist eine Bar, ist eine Lounge – aber ist vor allen Dingen eines der schönsten Lokale Zürichs und neusterdings auch ein Musik-Club. Seit November 2009 spielen jeweils am Montag-, von Januar bis Juni 2010 jeweils am Montag- und Dienstagabend verschiedene Bands unterschiedlichster Stilrichtungen.

WESTEND Live
WESTEND: Jetzt auch ein Music Club

Man muss schon einen Grund haben, um ans westliche Ende Zürichs zu gehen. Anders als beispielsweise in der Altstadt fehlt hier der Boulevard gänzlich, nach Dienstschluss herrscht weitgehend tote Hose. Aber Vorsicht: Der Kreis 5 zwischen Escherwyss Platz und dem Stadtrand boomen gewaltig. In 5 Jahren wird hier kaum noch ein Stein auf dem andern sein, und aus einer eher düsteren Ecke wird ein neues Stadttor mit pulsierendem Leben mit Kultur, Sport, Arbeitsplätzen und vielen neuen Wohnungen. Spätestens dann liegt das WESTEND goldrichtig. Bis dahin gilt es, mit viel Kreativleistung Gäste zu locken und ihnen ein abwechslungsreiches und sehenswertes Programm zu bieten. Kulinarisch ist das Restaurant bereits ein Besuch wert, mit der Konzertreihe WESTEND Live nun definitiv auch musikalisch.

WESTEND BarAm Montagabend gehört die Bühne Nachwuchskünstlern, beispielsweise Abschliessenden der Jazz-Schule Zürich, die in verschiedenen Formationen ihre Prüfungsarbeiten präsentieren. Ein garantiert erfrischendes Programm mit den Stars von morgen. Am Dienstagabend gibt es eine sogenannte «Carte Blanche» für Profimusiker. Im Monatsrhythmus treten sie in jeweils vier verschiedenen Formationen und Stilrichtungen auf: Mal Jazz, mal Soul, dann Funk und Blues, auch Rock und gar Country kommen zum Zug.

Konzerte im Januar:

Mo 4. Januar 2010: Asep Stone Experience (Rock – Asep Stone/Gitarre, Ivo Bucher/Bass, Lukas Meier/Schlagzeug)

Di 5. Januar 2010: Roman Glaser (Jazz – Roman Glaser/Querflöte, Felix Utzinger/Gitarre, Christoph Sprenger/Bass)

Mo 11. Januar 2010: The ZIBBZ (PopRock – Corinne G./Gesang, Stefan G./Schlagzeug, Jonas Wolf/Gitarre, Ivo Bucher/Bass, Floow/DJ, Synth

Di 12. Januar 2010: Roman Glaser (Jazz – Roman Glaser/Querflöte, Michael Bucher/Gitarre, Dominique Girod/Bass)

Mo 18. Januar 2010: Noëmi Bieri “The Starry-End” (Jazz, Noëmi Bieri/Piano, Simone Baumann/Gesang, Andi Forster/Bass, Florian Zimmerman/Drums

Di 19. Januar 2010: Roman Glaser “Three Sirens” (Jazz – Roman Glaser/Querflöte, Herbie Kopf/Bass, Tony Reynold/Drums)

Mo 25. Januar 2010: “James Flynnt Collection” (Funk – Jwan Steiner/Drums, Marco Helfenberger/Bass, Martina Stutz/Gitarre, Fabian Werlen/Keyboard, Sebastian Strinning/Sax, Sämi Blättler/Trompete, Kathrin Bünzli/Gesang)

Di 26. Januar 2010: Roman Glaser “Swiss Indian Orchestra” (Worldmusic – Roman Glaser/Querflöte, Eric Hunziker/Sitar, Marius Peyer/Table

Konzertbeginn jeweils 20.30 Uhr, Eintritt frei (Kollekte)

Restaurant • Bar • Lounge & Music Club WESTEND
Förrlibuckstr. 180 8005 Zürich – www.westend-zuerich.ch

Live in der Alten Börse/ZH: DA SIGN & THE OPPOSITE (Slow Down. Take It Easy.)

Von wegen ‘es easy nehmen und einen Gang runterschalten’: Die Jungs von DA SIGN & THE OPPOSITE mimen zwar die Heiligen und propagieren im Auftrage einer Verkehrssicherheitskampagne angepasste Geschwindigkeit im Strassenverkehr – in Tat und Wahrheit rasen sie aber auf der Überholspur. Zumindest karrieremässig.

Slow Down Take It Easy Single Cover
«Slow Down Take It Easy» Single von DA SIGN & THE OPPOSITE

Eine bessere Promo kann sich eine Band ja kaum vorstellen: Als Titelhelden in einer nationalen TV- & Kino-Kampagne einen Ohrwurm rauf und runterdudeln und damit gleichzeitig Gutes tun und Erwartungshaltung schüren. Die Schweiz wartet ungeduldig auf die Platte, und die bekommt sie nun endlich: Am Donnerstag, 21. Januar wird in der Alten Börse in Zürich getauft. «We Sell You Tits & Glory» heisst das Werk, der Stil nennt sich ‘Elektronischer Cyber-Rock’.

Tits & Glory Album Cover
Album: «We Sell You Tits & Glory.»

Laut Pressetext treffen Elektro-Club-Beats auf Booty-Shaker-Rock, und der Sommer-Capri-Ferien-Feeling-Groove liege näher bei Las Vegas-80ies-Americano-Pop als angenommen. Man darf gespannt sein! Als Supporting Act kommt DJ Muri ins Spiel, der seinerseits von den Makanoy VJs Unterstützung erhält. Definitiv ein ‘Strong Buy’ in den Gemäuern der Alten Börse!

Donky präsentiert:
DA SIGN & THE OPPOSITE Live: «We Sell You Tits & Glory» Album Release Party
DJ Muri – Makanoy VJs
Do. 21. Januar 2010, 23.00 Uhr
Alte Börse, Bleicherweg 5, 8001 Zürich – www.alteboerse.com
www.slow-n-easy.ch

Spieglein an der Wand, welches ist der Beste Club im Land?

«Only the bravest will survive» – nur der Stärkste wird überleben. Diese Evolutionstheorie gilt im Kleinen, wie im Grossen – aber ganz bestimmt im Nachtleben. Nur der Club, der seinen Gästen das Beste vom Besten bietet, hat eine Chance zu überleben. Oder man fristet unter dem Motto “Klein aber Fein” ein Nischendasein und lebt damit auch nicht schlecht. Auf jeden Fall gilt aber die Devise: “Anders sein als die andern”, sonst droht der schleichende oder bisweilen auch blitzschnelle Tod.

Der beste Club der Schweiz
Der beste Club der Schweiz? Die Fach-Jury seid ihr!

Wer machts denn nun am besten? Wer überzeugt konstant? Wer überrascht immer wieder aufs Neue? Wohin verschlägts dich Wochenende für Wochenende – oder auch gerne mal unter der Woche – weils dir dort einfach am wohlsten ist? Und was macht es aus, dass du immer wieder hingehst und auch deine Kumpels mitschleppst? Wir wollen von euch wissen, wo ihr euch die Nächte um die Ohren schlagt und bis ins Morgengrauen und länger durchtanzt. Welches ist der geilste Club, der hipste Partyveranstalter, der angesagteste DJ, die schärfste Tanzcrew, wo blinken die Moving Lights am wildesten, und wo werden die besten Drinks ausgeschenkt?

Das Usgang.ch startet die Diskussion und will es von euch wissen, denn ihr seid die Fachleute aus dem Nachtleben. Dazu braucht es ja glücklicherweise keinen Hochschulabschluss, sondern Erfahrung, Geschmack und den Sinn für Trends. Beteiligt euch an der Diskussion und bringt eure Favoriten ins Spiel. Der Ausgang dieser Umfrage ist offen, kann aber zu allem führen. Zum Beispiel zur Wahl der “Location of the Year 2010”. Und dass wir dann dort die reissendste Fete steigen lassen, versteht sich ja von selbst. Ganz egal, ob dies nun in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Genf, Fribourg, Chur, Locarno oder Hintergümligen sein wird.

Kino zum Anfassen: 3D

Im Westen nichts Neues – im Kino schon gar nicht! Diese Aussage galt bestimmt nicht fürs Jahr 2009 – und fürs 2010 schon gar nicht! “Als die Bilder laufen lernten’ war, als man damit begann, Fotos aneinander zu reihen und merkte, dass daraus Bewegungen entstehen. Im modernen 3D Kino bewegen sich die Figuren nicht mehr nur von Links nach Rechts, sondern sie springen uns förmlich an! Eine digitale Revolution hält Einzug in unsere Kinosäle und wird sich 2010 endgültig durchsetzen!

Kannst dus, oder kannst dus nicht? Wir erinnern uns alle an die seltamen Bildbände, die in den 80-er und 90-er Jahren die Runde machten: Jeweils zwei weitgehend identische Bilder auf der linken und der rechten Seite. Und jetzt? 3D! Hä!? Dreidimensional sehen! Man schob das bunte Buch nun vor den Augen hin und her, von der Nase weg und wieder zurück, schielte bis es schmerzte – und siehe da! Plötzlich konnte man Muster erkennen, die scheinbar hervorstehen, andere, die im Hintergrund liegen. Oder man konnte eben nicht. Wie über all im Leben gilt: Der eine kanns, der andere nicht.

3D Kino
Versucht haben es viele, gescheitert sind sie bisher alle. Aber 2010 ist das Jahr für den Durchbruch von 3D Kino.

Aber worum geht es eigentlich? Wikipedia erklärt: “Viele abbildungsspezifische Probleme und die Orientierung im Raum können durch die räumliche Wahrnehmung des Menschen gelöst werden, die darauf beruht, dass durch den Abstand der Augen zwei unterschiedliche ebene Bilder auf der Netzhaut zu einem Bild mit einer räumlichen Tiefe (Z) zusammengesetzt werden, mit deren Hilfe wir den Vordergrund vom Hintergrund unterscheiden können.”

Die Rede könnte noch bedeutend länger sein – ihr kurzer Sinn: Unsere beiden Augen haben je eine unterschiedliche Perspektive aller Dinge, die wir betrachten. Das führt zu einer räumlichen Wahrnehmung unserer Umgebung. Bei einem Foto wird alles platt gedrückt, und wir sehen nur noch eine Fläche. Geben wir nun jedem Auge wieder seine eigene Perspektive, also je ein Bild, in dem die Perspektive fürs jeweilige Auge stimmt, macht unser (leicht beeinfluss- und irritierbares) Gehirn daraus wieder ein räumliches Abbild. Um dies zu bewerkstelligen, gibt es viele Möglichkeiten. Die derzeit modernste wird durch eine Brille erzeugt, die unsere Blicke auf zwei leicht verschobene (Kino-)Bilder lenkt: Et voilà, 3D-Kino für jedermann!

Nachdem uns Disney 2009 den niedlichen, kleinen Hund BOLT dreidimensional bescherte, folgten zahlreiche weitere Titel, meist Animationsfilme, und just zum Jahresende folgte der Knaller AVATAR. Dies ist allerdings nur ein vorläufiger Höhepunkt. Die meisten grossen Kinos haben einen grossen Saal umgerüstet (für die Technik ist ein neuer, teurer Projektor nötig), jetzt folgen noch viele weitere, und damit kommen auch viele weitere Kassenschlager.

Nicht nur ‘normale’ Kinos zeigen übrigens 3D Filme, sondern mittlerweile auch das einzige iMax-Kino der Schweiz im Verkehrshaus Luzern. Während iMax-Komplexe in allen möglichen Ländern schon seit Jahren spannende Dokumentarfilme, aber beispielsweise auch bereits 2006 die Warner-Produktion DER POLAREXPRESS mit Tom Hanks. Dass wir hierzulande dem Rest der Welt massiv hinterherhinken, was Filmveröffentlichungstermine angeht, ist allgemein bekannt. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass unsere Kinos keine grossartigen Marketingbudgets zur Verfügung hatten, um im November 2009 den grossartigen U2-Konzertfilm «U2 3D» zu promoten. Die «Vertigo»-Tour startete 2004 und dauerte bis 2006, der Film wurde 2007 produziert und kam weltweit anfangs 2008 dreidimensional in die Kinos. Ausser in der Schweiz. Wer im November an der Premiere im Luzerner iMax sass, erlebte zwar grossartiges Spektakel – aber lange Zeit nach der übrigen Weltbevölkerung. Gut Ding will bekanntlich Weile haben, darum freuen wir uns nun umso mehr auf ein grossartiges 3D-Kinojahr 2010.