Jugend filmt

Die Schweizer Jugendfilmtage sind das grösste und bedeutendste Festival für Schweizer Nachwuchsfilmer/innen. Sie finden vom 10. März bis 14. März 2010 zum 34. Mal statt.

Schweizer JugendfilmtageÜber 200 Kurzfilme von Jugendlichen werden jedes Jahr aus der ganzen Schweiz eingeschickt für den Wettbewerb der Jugendfilmtage – aus 20 Kantonen, rund 20% davon aus der lateinischen Schweiz!

Am fünftägigen Festival im Frühjahr werden rund sechzig Filme in fünf Kategorien gezeigt, von einer kompetenten Fachjury beurteilt und ausgezeichnet. Viel Wert legen wir auf die professionelle Präsentation der Filme – die grosse Leinwand, die fast fehlerfreie Technik und eine zweisprachige Moderation. Die Filmemacher/innen kommen nach der Präsentation ihres Filmes zu einem Gespräch auf die Bühne.

Zum Abschluss des Festivals findet am Sonntag die grosse Preisverleihung statt, mit Musik, Ehrengästen und viel Applaus: Eintritt gratis!

Das Rahmenprogramm

Das Festival lebt nicht nur vom Wettbewerb. Wir zeigen Filme von jungen Filmemachern aus der Schweiz und dem Ausland, bieten Kurse an und initiieren Diskussionen zu aktiver Medienarbeit an Schulen und in der Freizeit.

Atelierkurse helfen Jungfilmern, sich zu verbessern: Ein wechselndes Angebot ermöglicht Jugendlichen zwischen 10 und 25 Jahren während dem Festival, von Fachpersonen wichtige Skills vermittelt zu bekommen.

Die Slam Movie Night zeigt Youtube-Filmegucken als soziales Erlebnis: Filme können bis knapp vor dem Event eingereicht werden, und das Publikum kann Vorstellungen mit Buhrufen abbrechen.

Die Lounge ist der Ort, wo der Kampf um die Panther vergessen wird, sich Deutschschweizer/innen und Romands die Hände schütteln und neue Filmideen und -teams entstehen.

www.jugendfilmtage.ch

Partys für Menschen mit Behinderung

Seit einiger Zeit finden in der Labor-Bar die LaViva-Partys für Menschen mit Behinderung statt. Unter der Führung des LaViva-Veranstalters Daniel Vuillaume und der Selbsthilfe-Organisation Procap hat sich die Eventreihe innert kürzester Zeit zum Grosserfolg entwickelt: An der letzten Ausgabe waren 250 Gäste auf der Tanzfläche der Labor-Bar.

Am Samstag den 27. Februar findet nun die nächste LaViva statt. Zwischen 19 und 22UHr schaffen Vuillaume und Team ein weiteres Mal eine “Plattform für Begegnung und Unterhaltung und zeigen gleichzeitig auf, dass die Zugänglichkeit von Trend-Clubs für Menschen mit Behinderung eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Den Veranstaltern liegt besonders am Herzen, dass LaViva nicht als eine Art soziale Institution gesehen wird sondern als Partylabel im klassischen Sinne.

Roby Rob auf Solopfaden

Roby Rob und DJ Antoine

Nach beinahe 12 Jahren einhelliger Zusammenarbeit haben sich DJ Antoine und sein langjähriger MC Roby Rob verkracht – endgültig wie es scheint. Wie dem 20minuten von heute entnommen werden kann geht es dabei um weit mehr als nur eine Beteiligung an DJ Antoines Gagen; die Rede ist von Sex mit Minderjährigen, zusammengeklauten Songs, Schmücken mit fremden Federn und vielen weiteren Skandalen und Skandälchen.

Wie wir vernommen haben, ist die Angelegenheit damit für Roby Rob noch lange nicht erledigt: Es finden bereits Gespräche mit diversen anderen Medien statt, denen er weitere Details liefern möchte wobei er meint, dass er noch lange nicht sein ganzes Pulver verschossen habe.

Wir freuen uns auf eine Soap Opera auf dem Level von Carli “Denver Clan” Hirschmann.

http://www.20min.ch/unterhaltung/people/story/31262031

David Morales’ Zürcher Onenightstand

David Morales

David Morales stand Ende Dezember an den Turntables des Club Q und hat da die Massen bis in die frühen Morgenstunden unterhalten. Als der Grossmeister mit seinem Set fertig war, verspürte er offenbar noch etwas Lust auf nach-nächtliche Unterhaltung und hat dann einfach das Girl mit ins Hotel genommen, das sowieso schon den ganzen Abend über hinter ihm in der DJ-Kanzel gesessen hat. Wobei nicht ganz klar ist, ob das weibliche Mitbringsel für ihn oder für seinen Tourmanager gedacht war – David Morales ist seit Jahren verheiratet.

Als kleine Gegenleistung für die nächtlichen Vergnügungen (zu zweit oder zu dritt) hat sich die Unbekannte ein Frühstück in Morales’ Hyatt-Zimmer bringen lassen – für sage und schreibe 500 SFr.

Nun wissen wir nicht genau, wie ein Frühstück für 500.– und eine Person aussieht, würden uns aber gerne Bilder schicken lassen…

Wasserschaden im Stairs

Stairs, der "Dachclub" des Letziparks.

Im Zürcher Stairs Club auf dem Dach des Einkaufszentrums Letzipark blieben vergangenen Freitag die Türen geschlossen. Der Grund dafür war nicht etwa, dass alle DJs auf einen Schlag der Schweinegrippe erlegen sind, sondern ein Wasserschaden – eine Leitung hat infolge Altersschwäche das Zeitliche gesegnet und ihr Inhalt hat sich in den Club ergossen.

Beat Herren, langjähriges Aktiv-Mitglied des Schweizer Nachtlebens und Oberhaupt des Clubs hat sich Angesicht der venezianischen Verhältnisse in seinem Club schweren Herzens entschieden, die Türen für tanzwillige Clubber geschlossen zu lassen.

Mittlerweile ist der Schaden aber behoben und das Wasser abgepumpt.

Tonhalle trifft Dallas

Alex Dallas

Seit Marc Menden und Ralph Roos als Veranstalter der TonhalleLATE auftreten, hat der Event zu seiner angemessenen Ausstrahlung gefunden: Die beiden Macher legen eine grosse Stilsicherheit bezüglich Musiker und DJs neuer Genres an den Tag, die das jeweilige Konzert des Tonhalle-Orchesters in perfekter Manier ergänzen.

So auch an der Ausgabe vom 29.01.: Die Dancehall-Künstlerin Terry Lynn steht nicht nur mit ihrer Band Kingstonlogic auf der Bühne, sondern auch mit Solisten des Tonhalle-Orchesters. Eine Jam-Session für den gehobenen Anspruch, sozusagen.

Auch die gebuchten DJs erfüllen die musikalischen Anforderungen: Alex Dallas und Soultourist, beide Angehörige des Drumpoet-Kollektivs, bilden einen spannenden Kontrapunkt zu Gustav Mahlers zehnter Sinfonie, die an diesem Abend vom Tonhalle-Orchester unter der Leitung seines Chefdirigenten David Zinman intoniert wird.

Hive chartlos

Im letzten Jahresrating der global wichtigsten Clubbing-Plattform Resident Advisor wurde das Hive zum besten Club der Schweiz gekürt. Seither grüsst der “Bienenstock” in dieser Liste von ganz oben und da die Macher des Resident Advisor vorderhand auf weitere Jahrescharts verzichten, dürfte dies auch noch eine Weile so bleiben.

Dies ist für die Hive-Crew um Geschäftsführer Nicola Schneider jedoch kein Grund zur Freude, sondern ein Grund für einen gemässigten Aufreger: Resident Advisor verzichtet nämlich nicht nur auf die Schweizer Clubcharts, sondern auf die Clubcharts ganz generell. Daher wird auch nie jemand erfahren, dass das Hive den 48. Platz im internationalen Vergleich der besten Clubs nicht nur halten sondern gar verbessern konnte (gem. interner RA-Zahlen).

Kleiner Trost: Das Hive ist nach wie vor der einzige Schweizer Club in den Top 100, selbst wenn diese nicht mehr aufgelistet werden.

PHOTO 09

In der kleinen Schweiz entsteht oft Grosses. Nicht selten geschieht dies in Zürich – und sehr oft sind zwei findige Köpfe dafür verantwortlich: Michel Pernet und Peter Kurath und ihre Blofeld Entertainment GmbH. Die Werkschau ‘PHOTO 09’ wurde von den beiden Kreativos ins Leben gerufen und hat sich in gerade mal fünf Jahren zur bedeutendsten Veranstaltung für Schweizer Fotografie gemausert.

PHOTO 09Bilder haben Laufen gelernt. Aber das müssen sie gar nicht zwangsläufig, um Aufsehen zu erregen, Emotionen zu wecken, oder um zu gefallen. Fotos machen kann jeder, der bereit ist, einen Finger zu rühren. Aber nicht jeder Knipser ist ein grossartiger Fotograf, das Handwerk will erlernt sein. Vom 15. – 18. Januar stellen 120 Fotografen ihre Lieblingsbilder auf insgesamt 2500 m2 Fläche aus, hinzu kommen weitere 500 m2 Sonderausstellung der 100 Besten. Damit haben sie vergangenes Jahr bereits über 10’000 Besucher aufs Maag Areal beim Escher Wyss Platz gelockt, diesmal dürften es noch mehr werden.

Infos:
PHOTO 09, 15.-18. Januar – Maag EventHall, Foyer und Härterei Zürich, Hardstrasse 219, 8005 Zürich – www.photo09.ch

Elvis Presley ist tot – aber Jimi Hendrix lebt!

Das mag nun für manch einen ein Schock sein: Alle Gerüchte, dass Elvis Presley noch am Leben sein soll, sind falsch. Der King of Rock’n’Roll ist mausetot. Dafür ist der King of Woodstock putzmunter. Und er spielt ein Konzert nach dem andern. In Zürich!

Asep Stone Experience
Ist ers, oder ist ers nicht?

Nun gut, wir haben etwas geflunkert. Aber in den Medien nimmt mans mit der Wahrheit ja oft nicht so genau. Es ist natürlich nicht der richtige Jimi Hendrix, der in Zürich mit Band unterwegs ist, sondern ein Imitator, ein Plagiat, eine Kopie, ein Double. Aber ein verdammt gutes! Man ist beinahe geneigt zu sagen, ein perfektes. Asep Stone ist sein Name, 1968 sein Jahrgang (kein Scherz) und die Gitarre seine Leidenschaft. Jimi Hendrix wäre stolz auf diesen quirligen Indonesier, der ihn hier auf Erden so würdig vertritt und seinen unvergesslichen Hits neues Leben einhaucht. Einbrüllt. Einpresslufthämmert. Asep hat den Draht zur Musik schon früh gefunden. Bereits mit 14 Jahren spielte er in seiner Heimat Bandung (Indonesien) an einem Rockfestival vor 20’000 Zuschauern. 1993 kam er nach England, gründete die Band “Stone Free” und 1999 “Purple Haze”, wo er unter anderem mit dem original Bassisten von Jimi Hendrix, Noel Redding, zusammenspielen durfte. Leider verstarb dieser kurze Zeit später unerwartet, und es kam leider nicht mehr zu weiteren gemeinsamen Projekten.

Asep Stone Experience

Im Jahre 2007 folgte die Übersiedelung in die Schweiz, und die Gründung seiner neuen Band “Asep Stone Experience” mit Ivo Bucher am Bass und Schlagzeuger Lukas Meier, der seine Brötchen neben der Musik mit seinem Engagement in der Zürcher Notschlafstelle verdient. Das Trio wirkt ruhig, bescheiden und nett, wenn man ihnen über den Weg läuft. Bis der Drummer den Takt anzählt und Stone seine Gitarre zum ersten mal zum Fauchen bringt und anschliessend nicht mehr damit aufhört, das arme Instrument zu malträtieren. Es würde aber niemandem in den Sinn kommen, Mitleid zu empfinden. Weder für Instrumente, noch für einen der Musiker, die nun wie von Sinnen Hit auf Hit runterfiddeln: ‘Hey Joe’, ‘Purple Haze’, ‘Foxey Lady’, ‘Crosstown Traffic’ undundundundund… Stone kniet sich hin, springt rum, spielt mit seinen Zähnen auf den Saiten, ohne das Tempo zurückzunehmen, Drummer und Bassist folgen ihm im Hendrix-Rausch – und mit ihnen das Publikum. Keiner, der sich dieser Anziehungskraft entziehen könnte, keiner, der nicht mindestens heftig mit dem Kopf im Takt nicken würde. Asep Stone Erlebnis pur.

Asep at the Beach
Asep (links) an einem Strand in Indonesien

Open Air Performances an der Zürcher Seepromenade

Berühmtheit haben die wilden drei in Zürich durch ihre wiederholten Auftritte an der Seepromenade erlangt (s. YouTube Film). Jetzt, wenn die Temperaturen im Freien etwas gar unfreundlich sind, tourt die Band durch Bars und Musikclubs. Gerade eben waren sie im Rahmen der Konzertreihe ‘WESTEND Live’ im Westend an der Förrlibuckstrasse. Jetzt steht ein Auftritt in der Züri-Bar bevor, und am Montag, 1. Februar gastieren sie erneut im Westend. Wer sie schon gesehen hat, will sie wieder sehen – wem die Rock-Glücksgefühle bisher verwehrt blieben, sollte sich sputen, sich so bald wie möglich einen der folgenden Gigs zu geben:

Konzerte:
Donnerstag, 14. Januar 2010, 20.00 Uhr, Züri-Bar, Niederdorfstr. 24, 8001 Zürich
Montag, 1. Februar 2010, 20.30 Uhr, Westend, Förrlibuckstr. 180, 8005 Zürich

Ungemach fürs Trischli

Das Trischli, St. Gallens ältester ClubDas Trischli, St. Gallens ältester Club, wurde kürzlich umgebaut und in komplett neuem Kleid wiedereröffnet; neu ist das Trischli kein miefiges Daning mehr, sondern ein Club, der in der nationalen Oberliga spielt.

Dies auch wegen der stets exquisiten Line Ups, die so ziemlich jeden DJ nach St. Gallen bringen, der im Schweizer Nachtleben was zu sagen, resp. spielen hat.

Eben diese DJs mögen’s gerne laut, die St. Galler Stadtoberen wiederum mögen’s eher leise und so haben sie den Trischlibetreibern verboten, ihre Musik mit clubtauglichen 100db zu spielen – diese rieselt nun mit höchstens bartauglichen 88db aus den Boxen.

Ein unannehmbarer Zustand für jemanden, der einen regulären Clubbetrieb aufrecht halten möchte.

Dass das Trischli auch Löhne zahlt und Arbeitsplätze sichert, scheint den St. Galler Stadtoffiziellen dabei ziemlich schnurz zu sein.

Kult Partys sind zurück

Circa zur Jahrtausendwende fanden im mittlerweile Club Roxy beim Zürcher Hauptbahnhof die Kult Partys statt. Nun ist das Roxy längst Geschichte und auch das Kult wurde mittlerweile eingestellt. Zumindest als Printversion: Auf dem Internet feiern die wackeren Recken um Rainer Kuhn gerade eine Wiederauferstehung.

Rainer Kuhn

Somit war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Kuhn auch den eingangs erwähnten Kult Partys zu einem Revival verhilft und nun ist es soweit: Am 30.01. findet im Bling an der Zürcher Neufrankengasse die erste Kult Party nach gefühlten 100’000 Jahren statt. Wiederum unter Beteiligung aller Kult-Exponenten sowie (voraussichtlich) der versammelten Zürcher Dinosaurier-Szene.

Rock Sis’ & Roll Bro’: THE ZIBBZ

Echte Talente brauchen Shows, keine Talentshows. Während sich wiederum über 30’000 Möchtegerns vor Dieter Bohlen’s DSDS Jury-Pult zur Schnecke machen lassen, verlassen sich andere nicht aufs Glück und begnügen sich nicht mit der One Minute of Fame, der Kurzzeitberühmtheit dank Fernsehkameras.

THE ZIBBZ
Schwester & Bruder: Corinne & Stefan G.

Corinne und ihr Bruder Stefan Gfeller setzen auf solide Ausbildung und gewinnen ihre Contests lieber damit, als mit unter der Dusche einstudierten Choreographien. Sie geniesst ihre Ausbildung an der ‘Laine Theatre Arts School’ in London, gründet ihre eigenen Tanzformationen, singt und spielt die Hauptrolle ‘Ozzy’ im Musical ‘We Will Rock You’, er schliesst seine Ausbildung zum Schlagzeuger mit 19 Jahren an der Winterthurer Jazzschule WIAM ab und gewinnt die ‘Swiss Drummer Competition’ gleich reihenweise – zusammen stehen die beiden mit Gölä auf Tournee (Backing Vocals & Drums), aber gemeinsam können sie noch viel mehr: Sie stehen als ‘THE ZIBBZ’ (zibblingz) auf der Bühne – wobei von STEHEN nicht die Rede sein kann – und beschallen die Säle mit Rock, der sich hören lassen kann! Ihre Eigenkompositionen sind Ohrwürmer, die man kaum mehr aus dem Sinn kriegt. Und nicht zuletzt sehen die beiden auch noch verdammt gut aus. Wundert euch nicht, wenn ihr hier Zeuge zweier ganz grosser Karrieren werdet. Diese haben allerdings längst begonnen.

Am Montag, 11. Januar und 8. Februar rocken sie im Zürcher WESTEND im Rahmen der Konzertserie ‘WESTEND Live’ im Rampenlicht. Die Tische werden schonmal vorsorglich beiseite gestellt, und der Malermeister ist auf Dienstagmorgen bestellt. Alle anderen sollten für dann schon mal frei eingeben, denn es könnte spät werden an diesem Abend.

THE ZIBBZ
www.zibblings.com
Corinne & Stefan G., (Gesang & Drums), Ivo Bucher (Bass), Floow (DJ/Synthesizer)
Montag, 11. Januar & Montag, 8. Februar, 20.30 Uhr – WESTEND, Förrlibuckstr. 180, 8005 Zürich