Clubs dürften wieder öffnen – werden es aber kaum tun

Update vom 4. Juni: die Vorgabe, mindestens 4 Quadratmeter Fläche pro Gast zur Verfügung zu stellen, wurde gestrichen. Im Zuge dessen werden bereits diesen Samstag Dutzende Clubs in der ganzen Deutschschweiz Dayparties bis Mitternacht veranstalten. Wo was stattfindet, findest du in unserer Agenda!

Die Bekanntgabe der Lockerungsmassnahmen vom 27. Mai wurde mit Spannung erwartet, insbesondere auch von Clubs, DJs und Nachtleben-schaffenden. Jene Entscheide, die das Nightlife betrafen, waren dann allerdings extrem schlechte Nachrichten: Clubs dürfen ab dem 6. Juni wieder öffnen – müssen aber mindestens vier Quadratmeter Platz pro Gast garantieren, und sämtliche Betriebe müssen ab Mitternacht schliessen.

Auch wenn Veranstaltungen bis zu 300 Personen nun wieder erlaubt sind, werden viele Clubs somit kaum ihre Türen für Besucher öffnen, da sich unter diesen Bedingungen nicht einmal ansatzweise  rentabel arbeiten liesse.

Diese Entscheidungen wirken erstaunlich, da gleichzeitig Privatanlässe für bis zu 300 Personen wieder möglich sind – ohne die Einschränkungen zur Konsumation. Die Vermutung liegt nahe, dass “Privatparties” und illegale Parties im Freien nun wie Pilze aus dem Boden schiessen werden – an denen die Abstands- und Hygieneregeln wohl kaum eingehalten würden.

Einige Clubs haben trotz der Massnahmen bereits ab 6. Juni “Daydance”-Parties angekündigt: unter anderem der Sektor11 in Zürich und das Nordportal in Baden.

Weitere Schritte in Richtung Lockerung bei Veranstaltungen will der Bundesrat am 24. Juni bekanntgeben. Seitens Clubetreibern und Vertretern des Nachtlebens werden aber bereits jetzt Lösungsvorschläge, die eine baldige, wirkliche Öffnung ermöglichen sollen, ausgarbeitet. Wir werden euch auf dem Laufenden halten!

Der Club-Lockdown hält also vermutlich an, aber es gibt auch gute Nachrichten. Wir haben uns umgehört, was die Clubs zur Zeit so alles treiben, dabei ist einiges, was euch die Zeit, bis es wieder losgeht, versüssen soll, zusammengekommen!

Die Zürcher Institution schlechthin, das mascotte, stellt für sein Publikum  Spotify Listen zusammen. Diese «Private Collections» bringen euch Menschen, welche das mascotte in irgendwelcher Weise prägen, auf musikalische Weise näher – DJs, Veranstalter, Booker, Techniker und Barmitarbeiter verraten ihre persönlichen Lieblingssongs. Musikalische Inspiration und coole Tunes für eure Homeparty sind garantiert.

Ausserdem lernt ihr einen Mitarbeiter, der normalerweise für etwas Ernstes zuständig ist, mal ganz anders kennen: der langjährige Chefsecurity Miguel “erzählt” jede Woche einen Flachwitz auf den Social Media Kanälen vom mascotte.

Apropos DJs: Livestreams gibt es zur Zeit wie Sand am Meer. Richtig professionell macht solche das SpaceMonki in Zürich, welches eine digitale Plattform für Kulturschaffende erschaffen und den Club in ein Underground Studio umfunktioniert hat. DJs aus allen Sparten mixen ihren Sound, ihr könnt ihnen dabei zuschauen und die Mixes jederzeit wieder abrufen – und zwar hier.

Solche bietet auch der Zürcher Club EXIL, und tut damit noch Gutes: jeden Donnerstag treten lokale Live Bands und Musiker auf, denen das EXIL eine fixe Gage zahlt. Auch du kannst Bands supporten, indem du die Konzerte für einen kleinen Beitrag hier anschaust!

Einer der wenigen Clubs, die du zur Zeit besuchen kannst, ist der Kanzlei Club in Zürich. Die Betreiber haben ihn mit viel Liebe zu einer Pop Up Bar umgebaut, die Platz für bis zu 80 Gäste bietet und defintiv einen Besuch wert ist!

Viele Clubveranwortliche feilen hinter den Kulissen an innovativen Konzepten und neuen Partyserien, so zum Beispiel die beiden Platzhirsche in ihren Städten, der Trischli Club in St. Gallen, und das Terminus in Olten. Andere bauen fleissig um, wie das Le Ciel in Bern, und auch das Zürcher Hive erhält einen neuen Anstrich.

Und auch viele andere Nachtleben-Schaffende nutzen den Lockdown kreativ, um euch zu unterhalten. Der bekannte Kolumnist und Nightlife-Kommunikator Alex Flach und allerlei Gastautoren veröffentlichen wöchentlich ihre Top Five Lockdown Tipps. Ausserdem besuchen sie unter dem Motto “Dein Club grüsst dich” diverse Clubs und berichten euch, was dort momentan so getan wird, solange man keine Gäste empfangen kann.

Darauf, dass dies bald wieder der Fall sein wird, freuen sich auch die Macher des Plaza Klub Zürich – und verlosen zusammen mit usgang.ch 20 Memberkarten! Mit ein Bisschen Glück kommst auch du bald für ein Jahr gratis rein – hier geht’s zur Verlosung!

Ihr seht, es geht einiges, auch wenn nichts geht – bis dahin hoffen wir, dass die Clubs nach der nächsten Lockerung wirklich wieder öffnen können!

Der Festivalsommer fällt aus – wie geht es weiter für Bars und Clubs?

Nun ist es amtlich: in der Medienkonferenz vom 29.4. hat der Bundesrat bekanntgegeben, dass bis Ende August keine Anlässe mit mehr als 1’000 Besuchern stattfinden dürfen. Das dürfte für die meisten Festivals bedeuten, dass sie dieses Jahr nicht durchgeführt werden können. Die meisten wurden unterdessen bereits defintiv abesagt, einige wurden bereits verschoben (eine Liste findet ihr am Ende des Artikels). Wir halten euch auf dem Laufenden!

Ein Lichtblick für alle Ausgangswilligen stellt die baldige Öffnung von Restaurants dar: ab dem 11. Mai sollen sie schrittweise wieder Gäste empfangen dürfen. Das Bier in der Gartenbeiz im Sommer wird uns wenigstens ein wenig trösten.

Doch wie sieht es für Bars und Clubs aus? Wann Anlässe mit bis zu 1’000 Gästen wieder stattfinden können, will der Bundesrat am 27. Mai entscheiden. Dies wird auch die meisten Nightlife-Betriebe betreffen. Insider gehen davon aus, dass frühestens im September wieder Clubbing möglich ist, nach der neuesten Medienkoferenz ist allerdings Hoffnung entstanden, dass vielleicht bereits im Juni wieder ein wenig Nachtleben entsteht.

Entscheidend für eine mögliche Öffnung wird der Verlauf der Kurve der Ansteckungen in den nächsten Wochen sein. Bleibt diese niedrig, steigen die Chancen, dass ihr bald wieder in euren Lieblingsclub dürft. Tragt also dazu bei, in dem ihr nach wie vor social distancing einhält, und keine Homeparties mit mehr als 5 Personen feiert, bis dieses Versammlungsverbot gelockert wird!

Abgesagte Festivals:

-Street Parade, Zürich

– Openair Frauenfeld

– OpenAir St. Gallen

– Moon&Stars, Locarno

– Gurtenfestival, Bern

– Openair Gampel

– Zürich Openair

– Paléo Festival, Nyon

– Blue Balls, Luzern

– Openair Etziken

– Winterthurer Musikfestwochen

– Heitere Open Air, Zofingen

– B Sides Festival, Luzern

– Bad Bonn Kilbi, Düdingen

– Stars of Sound, Murten

– Stars in Town, Schaffhausen

Verschobene Festivals:

– Terrazzza Horse Park Festival, Dieldsdorf (19. September)

– Stars of Sounds, Aarberg (3. – 5. September)

 

Keine Festivals und Konzerte bis Herbst 2021?

Der Lockdown in der Schweiz soll bald ein Ende haben, schrittweise soll zur Normalität zurück gekehrt werden können. Für Veranstalter und Besucher von Konzerten liegt diese Rückkehr allerdings mutmasslich noch über ein Jahr entfernt – nicht nur der Festivalsommer 2020, sondern auch jener im 2021 drohen auszufallen.

NME.com zitiert in Berufung auf eine Konferenz, die in der New York Times niedergeschrieben wurde, den amerikanischen Bioethiker und Professor in Health Care Management, Zeke Emanuel, wie folgt:

“Grössere Versammlungen – Konferenzen, Konzerte, Sportanlässe – wenn Leute sagen, dass sie eine Konferenz oder Abschlussfeier auf den Oktober 2020 verschieben, kann ich mir nicht erklären, wie sie dies als eine plausible Möglichkeit ansehen. Ich gehe davon aus, dass diese Dinge die letzten sind, die wieder durchgeführt werden könnnen. Realistischerweise reden wir frühestens von Herbst 2021.

Sollte der Experte recht behalten, müssten wir für Schweizer Festivals wie das Openair Frauenfeld, das Gurtenfestival, oder die Street Parade davon ausgehen, dass wir sie die nächsten zwei Jahre nicht erleben dürfen.

Den ganzen Artikel von NME.com findest du hier.

Die grösste Homeparty der Welt?

Wer vermisst auch den «usgang»? Mit dem Lieblingsdrink endlich mal wieder das Tanzbein zu richtig guter Musik schwingen zu können?

Das geht, der Quarantäne zum Trotz, am 4. April ganz easy online, am zweiten Teil der “Free Online Global Isolation Party”. 

Die Party beginnt um 17 Uhr mit Yoga, Meditation und Welcome Speech. Ab 18:00 Uhr gibt’s dann zu jeder vollen Stunde einen internationalen Live-Act. Mit dabei sind grosse Namen der elektronischen Musik wie Blond:ish oder M.A.N.D.Y.

Um auch wirklich das Gefühl zu haben, mit Tausenden anderen Menschen ein Teil dieser Party zu sein, lädst du dir am besten die Videokonferenz-App Zoom herunter und loggst dich am Samstag dort ein.

Alle weiteren Infos findest du hier!

Viel Spass.

 

PornHub Premium wird weltweit gratis

Stay home and help flatten the curve!

So das aktuelle Motto der Porno-Streaming-Seite PornHub. Vor zwei Wochen verkündete PornHub, den Menschen im besonders stark von der Corona-Krise betroffenen Gebiet Italien (und wenige Tage später auch Spanien und Frankreich) freien Premium Zugang zu gewähren.

Um nun auch den Rest der Welt dazu anzuregen, zu Hause zu bleiben und so das Virus einzudämmen wurde gestern via Twitter der weltweite kostenlose Premium-Zugang zur Website bis zum 23. April 2020 verkündet!

Bild: pornhub.com

Das Ganze passiert natürlich nicht ganz uneigennützig: In den Gebieten, die den gratis Premium-Zugang bereits erhalten haben, konnte teilweise ein Traffic-Anstieg von über 50% verzeichnet werden.

Hier geht’s zur Registrierung! Viel Spass ;)

Die besten online Gesellschaftsspiele für dich und deine Freunde

Die Welt steht Kopf und überall hört man nur noch Corona, Corona, Corona. Damit du dich von all den negativen Schlagzeilen ablenken kannst und keine Langeweile aufkommt, haben wir dir folgend die besten online Multiplayer-Games zusammengestellt. Somit kannst du weiterhin, auch wenn virtuell, mit deinen Freunden Zeit verbringen und die klassischen Gesellschaftsspiele spielen. Falls du nicht auf Corona verzichten kannst, würde ich gleich ein Sixpack kühl stellen.

Du möchtest deine Freunde dabei beobachten, wie sie gegen dich verlieren? Dann installiert jetzt die Videochat App Houseparty. Das fühlt sich schon fast so an, als ob ihr zusammen seid.  

UNO! 

Art: Kartenspiel

Kosten: Kostenlos

UNO! ist das klassische Kartenspiel schlechthin. Mit der App hast du UNO! nun überall dabei und kannst virtuell gegen deine Freunde antreten. 

 

Monopoly

Art: Brettspiel, Strategie

Kosten: Kostenlos

Monopoly gehört zu den ältesten und beliebtesten Brettspielen. Ihr könnt nun auch online gegen eure Freunde spielen und ein Grundstückimperium aufbauen. 

 

Jassen

Art: Kartenspiel

Kosten: Meistens kostenlos

Jassen ist in der Schweiz nicht mehr wegzudenken. Da sich die Jassgruppe nun nicht mehr in der Dorfbeiz treffen darf, muss auf eine App zurückgegriffen werden. Hier findest du eine Auflistung der besten Jass-Apps. 

PubG

Art: Shooter im Battle-Royale Modus

Kosten: Kostenlos

PlayerUnknow’s Battlegrounds hat im Jahr 2017 wie eine Bombe eingeschlagen. Das Spiel ist simpel. Es gibt ein Flugzeug, 100 Spieler und eine Insel. Jeder springt unbewaffnet ab und muss sich eine Ausrüstung zusammensuchen. Ein besonderes Highlight von PubG ist, dass du dich während dem Spielen mit deinen Freunden unterhalten kannst. 

 

Quizduell

Art: Rätsel

Kosten: kostenlose Version mit Werbung

Quizduell ist ein klassisches Rätselspiel, welches bereits viele Leute begeistert hat. Du spielst gegen einen Freund und musst mehrmals hintereinander Fragen mit vier Antwortmöglichkeiten beantworten. 

 

BattleFriends at Sea – Schiffe versenken

Art: Strategie

Kosten: Freemium

Wer kennt es nicht aus der Kindheit? Nun könnt ihr online die Schiffe von euren Freunden versenken und euch die Zeit in der Quarantäne vertreiben. 

 

FIFA mobile Fussball

Art: Sportspiel

Kosten: Kostenlos

Wir sind alle traurig, dass die EM um ein Jahr verschoben wurde. Um diese Zeit zu überbrücken, könnt ihr nun online gegen eure Freunde Fifa spielen. 

 

usgang.ch wünscht trotz den besonderen Umständen viel Unterhaltung! 

Die Schweiz sagt DANKE

Mach mit und sag dem medizinischen Personal der Schweiz DANKE!

​Am Freitag, den 20. März um 12:30 Uhr, wird die ganze Schweiz allen im medizinischen Bereich tätigen Menschen DANKE sagen und ihn für ihren Einsatz in Zeiten von Corona Respekt zollen. Dieser Dank gilt allen Ärztinnen und Ärzten, allen Pflegerinnen und Pfleger, allen Arztpraxen, allen Spitälern im Land und allen anderen, die im medizinischen Bereich für uns alle alles geben.

Mach mit!

Mitmachen ist ganz einfach: Am Freitag um 12:30 Uhr auf dem Balkon, der Terrasse, der Strasse oder aus dem Fenster für 60 Sekunden den Menschen, die gerade so viel Leisten, applaudieren. Wichtig dabei: Social Distancing ist auch hier wichtig, halte Abstand und zeig deine Dankbarkeit durch Applaus, nicht durch körperliche Nähe.

Party Pause wegen Coronavirus?

Sämtlichen Clubs in der Schweiz ist es nicht mehr erlaubt, uneingeschränkt Parties zu veranstalten. Wir halten dich hier auf dem Laufenden.

BREAKING NEWS vom 14. März: In einer Medienmitteilung des Bundes wird bekanntgegeben, dass sich per sofort und bis Ende April nur noch maximal 50 Personen in Restaurants, Bars und Clubs aufhalten dürfen. Die Anwesenden Personen müssen zudem die Empfehlungen des BAG zur Hygiene und zum Abstandhalten einhalten können. Viele kleinere Bars werden somit ebenfalls nicht öffnen können. Clubs können nicht für so wenige Gäste wirtschaftlich betrieben werden, und werden somit ebenfalls geschlossen bleiben. Das bedeutet das vorläufige Ende für das Nightlife in der Schweiz. Und nicht nur das: auch private Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen werden verboten. Zudem müssen sämtliche Schulen bis am 4. April schliessen. 

Update vom 12. März: Nun ist in der Schweiz ein weiteres Festival betroffen. Das Caprices Festival, welches im April hätte ausgetragen werden sollen, ist auf Oktober verschoben. Zudem hat das Kaufleuten die beiden Anlässe im Klub, die diesen Freitag und Samstag stattgefunden hätten, abgesagt.

Update vom 11. März: Auch diverse Festivals im Ausland wurden unterdessen abgesagt oder verschoben. Sowohl das Tomorrowland Winter in Belgien wie auch das Ultra in Miami, welche beide im März hätten stattfinden sollen, wurden komplett abgesagt. Das Coachella Festival, welches im April hätte stattfinden sollen, ist auf Oktober verschoben.

Update vom 9. März: Das erste Clubbing-Wochenende unter dem Einfluss des Coronavirus ist Geschichte. Eine inoffizielle Bilanz aus Zürich, anhand Feedbacks von Clubbetreibern und – verwantwortlichen, zeigt, dass ca. 20 – 50% weniger Gäste in den Clubs verzeichnet wurden. Positiv: es gab praktisch keine negative Rückmeldungen seitens der Clubgänger zur Erfassung ihrer Daten.

Update vom 6. März: In den Kantonen Solothurn und Graubünden gilt ein komplettes Verbot für Veranstaltungen mit über 150 Personen. Betroffen sind Clubs wie beispielsweise das Terminus in Olten, die Kulturfabrik Kofmehl in Solothurn oder der Pöstli Club in Davos, die geschlossen bleiben.

In den Städten Basel, Bern, Luzern, St. Gallen und Winterthur haben unseren Informationen nach praktisch alle Clublokale wie gewohnt geöffnet!

Der Bundesrat hat ausserdem heute bekanntgegeben, dass erst am 13. März entschieden wird, ob das bis zum 15. März laufende Verbot für Veranstaltungen über 1000 Persionen verlängert wird. Für viele Veranstalter von Grossanlässen ist dies zu kurzfristig – so wurden bereits das M4Music Festival, welches vom 19. – 21. März stattgefunden hätte, und das Arosa Electronica Festival am selben Wochenende, abgesagt. Ob die Konzerte von Maluma (20.3.) und James Blunt (24.3.) durchgeführt werden können, bleibt zur Zeit offen.

Update vom 5. März: einige geplante Parties in Zürich fallen dem Corona Virus doch zum Opfer. Die Daytime Party “Sanapa” im Kaufleuten wird ebenso nicht stattfinden wie “Lollipop” und “Mystica”, beide im Club X-Tra. Da an allen Anlässen weit mehr als 1000 Leute erwartet wurden, haben sich die Verantwortlichen entschlossen, sie abzusagen. Ebenfalls geschlossen bleibt das Dynamo; hier wurde der Entscheid von der Stadt Zürich als Besitzerin des Lokals gefällt.

Doch es gibt auch gute Nachrichten: die BCK hat sich mit der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich ausgetauscht; diese begrüsst die im Kommuniqué angedachten Massnahmen. Sie hat festgelegt, dass Parties mit maximal 1000 Personen, an denen diese umgesetzt werden, ohne weitere Rücksprache oder Risikoeinschätzung durchgeführt werden dürfen! Ein grosser Erfolg für die BCK, deren Mitglieder und insgesamt das regionale Nachtleben. Auch in anderen Regionen prüfen diverse Clubs, diese Vorgehensweise den lokalen Gesundheitsdirektionen vorzuschlagen.

Update vom 4. März, 21.30h: An einer Pressekonferenz wurde von Bundesrat Alain Berset und Kantonsvertreterin Heidi Hanselmann bekannt gegeben, dass ab sofort für alle Anlässe ab 150 Personen eine Risikoabschätzung vom Veranstalter mit dem Kanton vorgenommen werden muss, und die Kantone sogenannte Leitplanken zu definieren haben.

Das heisst, dass vorerst alles beim Alten bleibt. Die bisherigen, kantonalen Regelungen dürften vorerst als diese Leitplanken gelten. In Zürich werden zumindest dieses Wochenende Parties mit unter 1000 Personen stattfinden können. Die Frist des Verbots für Anlässe ab 1000 Besuchern ist nach wie vor der 15. März, und wurde bisher NICHT verlängert. Auch alle weiteren Massnahmen der Kantone laufen, Stand jetzt, per Mitte März aus.

Die Massnahmen der Bar und Clubkomission werden in Zürich von deren Mitgliedern ab sofort umgesetzt. Man sucht aktiv das Gespräch mit dem Kanton, um dieses Vorgehen offiziell absegnen zu lassen. Auch Clubverantwortliche in anderen Regionen sind dabei, diese zu adaptieren und damit auf die Kantone zuzugehen.

Update vom 4. März, 18h: Die Zürcher Bar und Clubkomission hat in einem Kommuniqué den Beschluss ihrer Mitglieder bekanntgegeben, der Empfehlung nicht nachzukommen. Somit kann davon ausgegangen werden, dass praktisch sämtliche Clubs im Raum Zürich bis auf Weiteres geöffnet bleiben.

Die BCK ergreift gleichzeitig selbst Massnahmen, und hat einen klaren Katalog zur Prävention der Übertragung formuliert. Dieser umfasst unter anderem:

  • Aufklärungskampagnen vor den Clubs, über die Social Media Profile und weitere Kanäle
  • Verweigerung des Einlasses für Personen, die Krankheitssymptome zeigen und die Anweisung an Mitarbeiter mit Grippesymptomen, zuhause zu bleiben
  • Hygienestationen und -hinweise auf den Toiletten
  • Erfassung der Kontaktdaten aller Besucher

Der letzte Punkt betrifft also auch euch direkt. Wie dieser umgesetzt wird, ist dem einzelnen Club überlassen. Stellt euch aber darauf ein, dass ihr in nächster Zeit in den meisten Locations vor Zutritt eine leere SMS an eine Pre-Paid Nummer senden müsst. Mit dieser Massnahme kommen die Zürcher Clubs einer Verordnung zuvor, die beispielsweise im Kanton Bern bereits aktiv ist und dort etwas anders gelöst wird.

Abschliessend äussert sich die BCK kritisch zum Vorgehen der Gesundheitsdirektion, die mit ihrer Emfpehlung die Verantwortung delegiert. Des weiteren schreibt sie, dass es nicht einzusehen sei, dass Opern, Theater, Museen, Busreisen, Ferienreisen sowie alle anderen freiwilligen Tätigkeiten, bei welcher viele Menschen aufeinandertreffen, anders behandelt werden als Clubs.

3. März: Die Gesundheitsdirektion Zürich hat heute Empfehlungen wegen des Coronavirus ausgesprochen. Um eine weitere Ausbreitung des gefährlichen Virus stoppen zu können, wird empfohlen, dass Veranstaltungen mit vielen Personen in geschlossenen und engen Räumen gemieden werden. 

Welche Folgen diese Empfehlung haben wird und ob die Clubs ihre Türen wirklich vorerst schliessen ist bis jetzt unklar. usgang.ch hält dich auf dem Laufenden und informiert ausführlich, sobald es weitere News gibt.

 

 

 

Coachella Besitzer und Milliardär spendet erneut an Anti-LGBTQ Befürworter

Das Coachella Festival, das Staples Center in Los Angeles und die O2 Arena in London haben eines gemeinsam: sie gehören zum Portfolio der Anschutz Entertainment Gruppe (AEG) mit Besitzer Philip Anschutz. Im Oktober wurde das Vermögen des 80-jährigen christlich Konservativen auf 11.5 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Unternehmer wird gemäss einem Bericht der Internetseite pinknews.co.uk beschuldigt, mehrere Spenden an Anti-LGBTQ Befürworter gemacht zu haben. Dies bereits zum zweiten Mal – Anschutz wurde bereits 2013 damit konfrontiert, Gelder durch seine Firma an LGBTQ feindliche Organisationen gespendet zu haben.

Obwohl er diese Vorwürfe bestritt, hat der Milliardär kurze Zeit später 1 Million US-Dollar an die Elton John AIDS Foundation gespendet, um seinen Fehler wieder gut zu machen. Er behauptete: «Ich unterstütze die Rechte aller Menschen und bin gegen Diskriminierung und Intoleranz der LGBTQ-Community.»

Nun sind Steuerdokumente veröffentlicht worden, die beweisen, dass die AEG kürzlich der Colorado Christian University 1 Million US-Dollar spendete. In den Hausregeln dieser Universität ist festgelegt, dass Studenten, die sich als Transgender identifizieren, die Universität verlassen müssen. Des Weiteren hat die Firma 20’000 US-Dollar an das Sky Ranch Christian Camp gespendet. Das Camp vertritt einen strikt konservativen und christlichen Glauben.

Kritisch ist diese Aktion vor allem, weil das Coachella Festival für Akzeptanz, Freiheit und die offene Kultur stehen soll. Durch diese Vorfälle wird auch von Prominenten an der Glaubwürdigkeit dieser Coachella Message gezweifelt.  Schauspielerin und Model Cara Delevigne hat beispielsweise bereits 2018 mit dem Hashtag #nochella dazu aufgefordert, das Coachella zu boykottieren. Vor allem die LGBTQ-Community dürfte das Festival künftig konsequent meiden.

Dating für die Reichen

Seit einigen Wochen taucht in meiner Facebook-Timeline ständig eine Anzeige für «The Inner Circle» auf. Der Name hört sich sehr vielversprechend an: Eine App für den inneren Kreis. Für die coolen Kids also. Aber wenn die Anzeige auf Facebook geschaltet wurde, kann die App gar nicht so exklusiv sein, wie sie von sich behauptet. Oder?

Exklusivität erhält die App durch ein besonderes Aufnahmeverfahren, welches eigentlich ganz einfach ist: Für jede Person, die angenommen wird, muss eine Person abgelehnt werden. Die Macher versprechen uns, sie täten jedes Mitglied «kuratieren und genehmigen». So begrenzen sie auch die Flut an sexgeilen Singles und können das Gesindel von der Elite-Auswahl trennen. Anmelden soll man sich über sein Facebook- und LinkedIn-Profil. Wenn das private und berufliche Netzwerk stimmt und man somit der App würdig ist, wird man ausgewählt, ansonsten abgelehnt.

Nach Städten wie London, Paris und Berlin ist nun auch Zürich an der Reihe. Laut Vice, GQ und dem Strike Magazin sind die Funktionen um die App fruchtbringend nutzen zu können aber erstmal freizuschalten, z.B. mit 20€ pro Monat oder 40€ für drei Monate. So verdient die App nämlich auch seine Batzen. Wer mit anderen Nutzern interagieren möchte, muss sich die Premium-Version holen.

Wer nicht nur virtuell coole Menschen kennenlernen möchte, hat auch die Möglichkeit, gegen Entgelt an einer «The Inner Circle»-Party teilzunehmen. Natürlich nur in exklusiven HotSpot-Locations. Laut einem Inner-Circle-Ranking von 2016 gehören die Rimini Bar, das Hiltl und die Zukki in Zürich zu den besten Plätzen für ein erstes Date. Die Auswahl wirkt eher, als wäre sie für Unkundige getroffen worden, da alle genannten Orte doch eher dem Standard entsprechen und kaum als Geheimtipps für Dating zu werten sind. Alles in allem sind die meisten Berichterstatter und Reviewer von der App wenig beeindruckt. Zwar gäbe es CEOs und Sales Consultants soweit das Auge reicht, trotzdem lohne sich der Initialaufwand und die Kosten nicht. Wissen tue man am Schluss sowieso nicht, ob der CEO nun wirklich die Marketingagentur leitet oder sich einfach online zum Geschäftsführer hochbefördert hat.

Wer Fan von vorselektioniertem Dating ist und bei der Partnerwahl Wert auf den Beruf und Karriere des Gegenübers legt, ist bei «The Inner Circle» sicherlich goldrichtig. Wer aber nicht den Anspruch hat, dass der oder die potentielle PartnerIn CEO ist und sich lieber nicht in unzähligen Filter-, Like- und Chatfunktionen verlieren möchte, ist mit traditionellen Plattformen wie Tinder und Lovoo immer noch gut bedient. Und wenn die dann doch irgendwann langweilig werden, lohnt es sich, ein andere Alternativen wie OKcupid oder Zoosk auszuprobieren. Bei OKCupid, der Hipster unter den Dating-Apps, ist das Publikum bunt gemischt und die Kontaktaufnahme geht schnell und ist unkompliziert. Bei Zoosk hingegen muss man zuerst Fragen beantworten, die es ermöglichen, an verschiedene Nutzer vorgeschlagen zu werden, die ähnliche Interessen haben. Es ist auch für die ernsthaftere Partnersuche gemacht und nicht für rasche Flirts.

Tauche ein in die Welt von Boda Borg!

Wir durften eine Reihe von Abenteuer erleben und dabei unzählige Rätsel lösen. Wenn auch ihr ein einmaliges Erlebnis haben wollt, dann unbedingt hin! Boda Borg ist leicht zu erreichen. In die Boda Borg-Welt eintauchen könnt ihr im Riedmatt-Center in Rümlang (Zürich), wo man auch superbequem mit den ÖVs oder dem Auto anreisen kann. Busverbindungen und Parkplätze gibt’s genug.

Es gibt insgesamt 18 verschiedene Quests, jeder in seinem eigenen, einzigartigen Stil. Ein Raum ist mit weiteren Räumen verbunden – mal mit 2, mal mit 3, mal mit 4. Die Quests haben verschiedene Farben: Schwarze Räume führen zu körperlichen Herausforderungen, wo man ab und zu ins Schwitzen kommt. Grüne Räume erfordern Köpfchen, rote Räume müssen mit Köpfchen und Körpereinsatz bestanden werden. Die Schwierigkeit kann unterschiedlich sein, sprich sie reicht von leicht bis schwer. Ihr müsst euch auch keine Sorgen machen, wenn das Team vor euch nicht besonders gut ist, denn Anstehen muss man nie lange! Die Räume haben alle eine geniale Eigenschaft: sie sind getimt! Schafft man den Raum nicht in der Zeit, die vorprogrammiert wurde, so muss man raus und wieder von vorne beginnen. Da hat man auch Zeit, mit seiner Gruppe zu diskutieren und zu überlegen, wie man den Quest am ehesten lösen kann. Wenn man alle Räume erfolgreich gelöst hat, öffnet sich am Ende eine Box und man kriegt einen Stempel. Wir haben 9 geholt ;)

Die ganze Zeit schoss uns Adrenalin durch den Körper und wir haben so zusammengearbeitet, dass man meinen könnte, wir wären seit 100 Jahren ein eingespieltes Team. Wir sind zusammen gekrochen und geklettert, haben gesungen und mit Händen und Beinen getanzt! In jedem Raum herrscht eine andere Atmosphäre – ob mystisch, unheimlich und dunkel oder fantasievoll und voller Geschichten. Nach jedem Meter eröffnet sich ein neues, unglaubliches Abenteuer. Das Licht, die Geräusche und die Kulisse lässt einen glatt vergessen, dass man nicht wirklich auf der Flucht vor der Polizei ist, einen Schatz im Meer suchen oder um zu überleben einen Raum mit riesigen Gymnastikbällen durchqueren muss. Man weiss nie, was einen erwartet.

Schlussendlich muss man es einfach selbst erlebt haben, um zu wissen, was sich hinter den Türen von Boda Borg abspielt. Es kann mit nichts verglichen werden: ihr müsst es selbst erlebt haben! Einen kleinen Einblick in das Wunderland ist im Video zu sehen:

 

Quelle: Videoaufnahmen von toponline.ch

Wahrscheinlich ist es eine der spannendsten Erfahrungen, die ihr mit einer Gruppe von Menschen machen werdet. Kein Escape Room, keine Virtual Reality und nichts, was mit dem Computer geschaffen wurde. Es ist alles echt und mit viel Liebe zum Detail gemacht.

Also, let’s get questing und vergesst nicht – Hinweise zum Quest gibt’s überall!

 

Was war denn hier los? Highlights der Dekade

In den letzten 10 Jahren ist viel passiert. Felix Baumgartner sprang aus dem Weltall und durchbrach die Schallmauer im freien Fall. Despacito erstürmte als erstes spanischsprachiges Lied und erster Latino-Song die Nummer 1 der Spotify Global Charts. Trap entwickelte sich Mitte der Dekade – ein Genre geprägt von Hip Hop, EDM und Dubstep, das nun nicht mehr aus unseren Ohren wegzudenken ist. Und was sorgte sonst für Schlagzeilen? Lasst uns zusammen einen Blick auf die letzte Dekade werfen.

Den Start machen machtbesessene Männer, die für Aufregung sorgten:

Boris Johnson: Der britische Premierminister meinte nämlich, dass “wenn zwei schwule Männer heiraten dürfen, dann sehe ich keinen Grund, warum nicht auch drei Männer und zwei Männer, oder drei Männer und ein Hund heiraten dürfen.” Auch Silvio Berlusconi hat neben seinem “Bunga-Bunga”-Zeug viel Quatsch gelabert. Wisst ihr noch, als er uns alle nicht enttäuschen wollte und daher zweieinhalb Monate lang bis zum Wahltermin sexuelle Enthaltsamkeit schwörte? Oder als er uns versprach, er organisiere eine Konferenz, an welcher Kommunisten Babys fressen? In die Geschichte eingegangen ist auch der gescheiterte Militärputsch gegen den rachsüchtigen, jähzornigen, autoritären Recep Tayyip Erdogan. Und in dieser Kategorie nicht fehlen darf Donald Trump, dessen Fehltritte ganze Bücher füllen könnten, und der dem Ausdruck “Fake News” eine ganz neue Bedeutung verpasst hat. Er versicherte uns auch, dass er jemanden erschiessen könnte und trotzdem keine Wahlverluste einbüssen würde. Na toll. Dann bleibt auch nur: “Grab ‘em by the pussy.” Oder?

Es war die Dekade der politischen Aufschieber:

  • Brexit: Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union wird laufend verschoben
  • Flughafen Berlin: Der geplante Eröffnungstermin des neuen Flughafens war im Oktober 2011. 
  • Stuttgart 21: Die geplante Eröffnung des neuen Bahnhofs wurde in mehreren Schritten von 2019 auf 2025 verschoben.

Die Politik und Wirtschaft war ausser Rand und Band:

  • Der griechische Staat befindet sich seit 2010 in einer laufenden Wirtschaftskrise. 
  • Seit 2014 herrscht ein politischer Konflikt um die Halbinsel Krim
  • Die Panama Papers legten offen, wer von Briefkastenfirmen in Steueroasen profitiert hat.
  • Ibizagate: Ein Video tauchte auf, das die österreichischen Politiker Strache und Gudenus zusammen mit einer angeblichen Nichte eines russischen Oligarchen in einer Villa ablichtet und die Bereitschaft zur Korruption und Umgehung von Gesetzen zeigt.
  • Die USA und Kuba freundeten sich 2016 langsam wieder an.

Generation Streik! Wir stehen für unsere Rechte und Umwelt ein und setzten damit politische Zeichen

  • Mehr Gleichberechtigung im Zuge der MeToo-Bewegung: Überall auf der Welt wurde protestiert. Frauen*streik und Feministischer Streik vom 14.06.2019: Gegen Lohnungleichheit, Diskriminierung und Sexismus – um nur wenige Beweggründe zu nennen.
  • Greta Thunberg inspirierte mit “Fridays For Future” eine ganze Generation und veränderte das Denken der Welt.
  • Occupy Wall Street war der grösste Protest gegen die Macht der Finanzelite im Norden von Amerika, der auch bis nach Europa überschwappte. 

Diese Menschen wehrten sich in der letzten Dekade:

  • Arabischer Frühling 2010/2011 – Eine historische Revolution, die Freiheit, Arbeit und Mitbestimmung forderte und gegen das autoritäre Regime protestierte.
  • Im Zuge des Weinstein-Skandals etablierte sich die #MeToo Bewegung. Der Hashtag ermutigte Frauen dazu, mit Tweets auf das Ausmass sexueller Belästigung und sexueller Übergriffe aufmerksam zu machen.
  • Hongkong protestiert seit 2019 gegen das Auslieferungsgesetz. 
  • Anonymous – das Hackerkollektiv, das in der letzten Dekade zunehmend politisch mit Protestaktionen für die Redefreiheit, die Unabhängigkeit des Internets und gegen global agierende Konzerne wirkte.

Die letzten Jahre waren die Jahre der Digitalisierung: Aliexpress, Amazon, Apple oder Tesla trieben Innovationen voran.

Technik-Startups, im Fachjargon Unicorns genannt, wurden gegründet und revolutionieren viele Bereiche – stehen aber auch in der Kritik: 

  • Airbnb ermöglichte die einfache Vermietung von privaten Unterkünften. 
  • Uber machte das Taxifahren wieder bezahlbar.
  • Zalando erschuf prägte das Online-Shopping. 

Streamingdienste wirbelten die Musik und Filmbranche auf:

  • Serien und Filme können bequem über Netflix, Apple TV und Co gesehen werden.
  • Deezer und Spotify ermöglichen den Zugriff auf Millionen Songs von Künstlern aus der ganzen Welt.

Wir wurden faul. Binge-Watching is a Thing:

  • Game of Thrones, Stranger Things und The Walking Dead sind nur drei der vielen Serien, die uns an die Couch fesselten. 

Der Beauty– und Fitnesstrend kam auf:

  • Jeder wurde plötzlich glutenfrei, laktoseintolerant oder vegan
  • Das Zigarettenrauchen wurde wieder gesünder durch “Healthy Vapen”
  • Plötzlich zeichnete jeder seine Augenbrauen nach oder klebte künstliche Wimpern auf.

Technologische Sensationen begeisterten:

  • Die neue Geräteklasse “Tablet und iPads” wurde 2010 zum Verkaufsschlager
  • Der Selfie-Stick wurde erfunden
  • Durch Virtual Reality konnten unbekannte Welten entdeckt werden
  • Kryptowährungen wirbelten die Finanzbranche auf
  • Mit dem 3D Drucker konnten menschliche Organe ausgedruckt werden
  • Selbstfahrende Autos beförderten Menschen von A nach B

Gaming auf neuem Level:

  • Pokemon Go veränderte die Gaming Experience und zwang uns nach Draussen zu gehen und Sonne zu tanken
  • Fortnite: Plötzlich tanzten alle wild in der Gegend rum
  • Minecraft beigesterte eine neue Welle von Gamern

Viral Sensations” entwickelten sich so schnell wie nie zuvor:

  • Wrecking Ball, What does the fox say, Call me maybe, Gangnam Style, Friday oder Hotline Bling sind nur einige davon

Challenges wie Ice Bucket, Harlem Shake oder Planking lockten den Ehrgeiz aus uns heraus.

Es wurde auch viel diskutiert. Würde die Welt 2012 wirklich untergehen? Ist das Kleid blau & schwarz oder weiss & gold?

Royale Ehen wurden geschlossen und Kinder gezeugt.

Wir durften durch die sozialen Medien wie Instagram, Twitter oder YouTube so nah wie nie zuvor am Leben von Celebrities teilhaben:

  • Im 2014 schoss Ellen Degeneres das legendärste Oscar Selfie
  • Jennifer Aniston bricht mit ihrem ersten Beitrag alle Instagram-Rekorde
  • Kim, Kanye & die Jenners zeigten uns, wie ihr Alltag aussieht
  • Alexandria Ocasio Cortez zeigt als erste Abgeordnete auf ihrem Instagram Live-Feed, was im Weissen Haus so abgeht

Und dann gab es noch Fidget Spinner

In den letzten 10 Jahres ist also so einiges passiert. Manches war gut, manches sollte in der nächsten Dekade lieber nicht wiederholt werden. Schön ist allerdings, dass sich noch keine Generation so gut verhalten hat, wie die unsere. Es gibt weniger junge Mütter, da es weniger unverhüteten Sex gibt, der Drogen- und Zigarettenkonsum ist extrem gesunken und es gab noch nie so wenig Gewaltdelikte unter Jugendlichen, wie in den letzten 10 Jahren. Hut ab, Generation Z.