Easy like sunday morning mit Danee Woo

Ein Sonntagmorgen kann so schön sein, wenn man ihn ohne Kater, einem guten Kaffee, ein paar Sonnenstrahlen und der richtigen Musik beginnt. Danee Woo ist eine neue Anwärterin für die Versüssung chilliger Stunden während tristen Regenminuten im Schweizerwinterchaos.

Ironisch, smooth und mit dem gewissen Flair an „lasst-uns-lieben-und-glücklich-sein“. Das ist Danee Woos  Musik. Zeitgemäss fresh und trotzdem traditionell. Harmonisch und locker klingt der Hippie Sound der italienischen Strassenmusikerin. Die Melodien erinnern stark an die Friede-Freunde-Eierkuchen Philosophie der Blumenkinder aus den 60er Jahren. Obwohl ihr Debüt-Album „Woo!“ erst am 4. Februar in der Schweiz veröffentlicht wird – hier exklusiv ein kleiner Vorgeschmack.

Prelistening:

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Das Debütalbum - "Woo!" by Danee Woo

Wir sagen: Danee Woo, schön, dass du es bis in die Schweiz geschafft hast und uns ein Plätzchen an der Via del Sole offerierst.

Official myspace Site: Danee Woo

Official Homepage: Danee Woo

 

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Brintey Spears – Upps, she did it again.

Die Pop-Prinzessin meldet sich bereits anfangs Jahr mit einer neuen Single-Auskopplung ihres siebten Studioalbums zurück. Mit dem Song „Hold it against me“, welcher am 10. Januar veröffentlicht wurde, versucht die mittlerweile 29-jährige Sängerin an ihren vergangenen Teen Erfolg anzuknüpfen. In den Staaten ist das Lied mit über 411.000 verkauften digitalen Einheiten der beste Verkaufsschlager der Woche. Der passende Videoclip wird voraussichtlich Ende dieses Monates im Internet zu sehen sein. Das vollständige Album folgt im März.

Moderne progressiv Töne beaten Meitlimusik von früher – Let´s hear it and comment.

Brintey Spears – Hold it against me


„Wings of Love“- Vom Ohrenschmaus zur Augenweide

Vom Audio zum Visual – Endlich ist es da. Das Official Video zu „Wings of Love“ by Toni Granello. Seit Januar 2011 kann man den Clip auf youtube bestaunen und so versuchen den tristen Winteremotionen zumindest mental zu entfliehen. Check it out.

Der Berner Star-DJ und Produzent Toni Granello ist schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr. In den letzten Jahren konnte er sich nicht nur im Schweizer DJ Etablissement ein Name von wahrer Grösse schaffen. Auch international liess er so manche Dancefloors aufblühen und ist weltweit ein gern gesehener Gast Discjockey. Mit seiner neuen Single „ Wings of Love“ schaffte der halb Türke, halb Grieche es nun einmal mehr Fangemeinde und Profis von seinem Können zu überzeugen.

Logisch, dass sich da unsere lieber Toni über weitere Vermarktungsideen Gedanken gemacht hat. Und da man vermeintlich göttlichen Eingebungen nicht wiedersprechen soll, ist nun das offizielle Musikvideo im Internet erhältlich. Auch wenn der Clip teils stark an das Video von Laserkraft erinnert, gefällt uns Tonis Enthusiasmus, welcher uns versuchen lässt das Winternest mit Sommerwind und Liebesphilosophie zu überfliegen und Holiday Aufbruchsgefühle zu entfachen.

Toni Granello – Wings of Love

Official Homepage: Toni Granello

Remady – Trotz Platin No Superstar?

Remady – Ein Hit-King. Seit dem Partykracher „No Superstar“ gehört er zu den ganz Grossen im Musigeschäft. Nach dem Swiss Night Life Award räumt er wie es scheint auch noch Platin ab. Aber Achtung, Remady weiss noch gar nichts von seinem Glück.  Mit „Give me a sign“ und seinem neusten Baby „Do it on my own” feat. Craig David beweist der Discjockey, dass er keine Eintagsfliege war und ist.

Da sagten wir uns natürlich: Remady – Give usgang.ch a sign!
So kam es, dass er on his own mit Busenfreund Toni Granello in unserer Kaffiklatsch Küche sass und mir ein paar pikante Details seines DJ Lebens preisgab. Wieso der Schweizer trotz internationalem Erfolg am Boden geblieben ist und was Remady für eine Beziehung zu seinem Cäpli hat – here it is, check it out.

Wieso nennt sich Marc Würgler eigentlich DJ Remady?
Eine lustige Geschichte (Remady schmunzelt). Die Veranstalter des Party Brands „Sweet & Sexy“ hatten mich damals mehrmals angefragt, ob ich bei ihnen als Headliner DJ mitmachen möchte. Zuerst habe ich immer verneint, bis ich das erste mal eine Party von ihnen im Temple Club Bern (Heute Liquid ) besuchte.  Dann griff ich zum Telefon und fragte, wann darf ich das erste Mal auflegen (Remady lacht). Da die Zeit für die Anfertigung des  Flyers für den nächsten Gig knapp war, hatte ich nur zwei Tage Zeit mir einen Künstlernamen zuzulegen. Damals hörte ich privat viel Dancehall / Ragga Musik, vor allem Bounty Killer. In seinen Texten kam mehrmals das Wort REMEDY vor. Ich fand es klingt cool, machte aus dem zweiten E ein A um es unique zu machen und seit dem bin ich DJ Remady.

Wieso nicht DJ Marc Würgler?
Logisch. So hätte ich mich auch nennen können. Aber ob das wohl cool gewesen wäre, ist fraglich…..stell dir vor du stehst im Club und der MC schreit are you ready for MAAAAARRRC WÜÜÜÜÜRRGLEEEEERRR, was meinst du? (Remady muss laut lachen.)

Am 4. Dezember 2010 wurdest du am Swiss Night Life Award zum „Best Dance & Partytunes DJ“ gekürt. Ist die Auszeichnung just nice to have oder bedeutet sie dir mehr?
Sie bedeutet mir sehr viel. Neben dem Swiss Music Award ist es die einzig grosse Auszeichnung in der Schweiz, welche es für Künstler im Musikbusiness gibt. Wenn du solch einen Preis erhältst, weisst du, dass du etwas richtig gemacht hast. Ich kann mich erinnern, dass ich zu Hause in meinem Studio war und Musik machte, als ich dann von der Nomination hörte. Dass ich dann auch noch gewonnen hatte, konnte ich es gar nicht glauben! Allerdings war es schade, dass Manu und ich  gerade in Kanada am Touren waren und ich den Preis nicht selber abholen konnte.

Wir vergeben dir noch einmal. Deine Frau war so lieb und nahm den Preis für dich entgegen. Was bedeutet sie für Remady und vor allem für Marc Würgler?
Meine Frau ist seit 16 Jahren meine beste Freundin, seit vier Jahren sind wir ein Paar und seit einem Jahr sind wir verheiratet. Zusätzlich ist sie auch meine Managerin. Im klar Text heisst das: Sie ist mein Ein und Alles! Sowohl für Remady als auch für Marc. (Jöö. So süss.) Das Ding ist, dass ich mein Business in der Familie behalten möchte. Das Musikgeschäft ist ziemlich heikel und es ist schwierig, jemandem zu vertrauen. (Remady schaut Toni Granello, der neben an seinen griechischen Kaffee schlürft mit geheimnisvollem lächeln an. Ihre Blicke treffen sich. Toni weiss, von was Remady spricht). Ich möchte mein Business nicht in fremde Hände geben. Ich hatte zum Beispiel ein Angebot von Craig Davids Manager. Aber das ist nichts für mich. Ich muss mein eigener Chef sein und selbst bestimmen können, was ich morgen machen will.

Findest du, dass es in der Schweiz schwieriger ist sich als DJ zu behaupten als im Ausland?
Ja. Meiner Ansicht nach ist es extrem schwierig in der Schweizer House Szene als DJ Fuss zu fassen. Früher kam es auf die technischen Skills an, heute gibt es so viele DJ’s, die sich in keiner Weise voneinander unterscheiden, ausser du produzierst deine eigenen Tracks und promotest diese. Da kommt aber schon das nächste Problem, denn in den Schweizer Radios wird selten Dance Music gespielt. Sicher mehr als früher, aber dann z.B. nur von internationalen Stars wie David Guetta oder Black Eyed Peas. Bei mir war es genau gleich, obwohl „No Superstar“ im Ausland bereits ein Renner war, taten sich die Schweizer Radiosender schwer, den Track zu spielen. Was ich ziemlich schade finde. Zumal es eine riesen Chance wäre, einen Schweizer Act, welcher international Erfolg hat, auch national zu pushen. Wenn ich zum Schluss deiner Frage den jungen DJ’s noch einen Tipp geben darf: Du musst deinen ganz eigenen Sound haben um dich von der Masse abzuheben. Denn das ist schlussendlich das, was dich einzigartig macht. Ich höre mich schon an wie ein Lehrer oder Vater. (Remady lacht)

Wann checkst du, ob ein Lied ein Verkaufsschlager wird?
Vor 4 Jahren haben wir „No Superstar“ geschrieben und produziert. Glück spielte hier sicher auch eine grosse Rolle, right time, right place. Ich hatte keine richtigen Vorstellungen, wie das Endprodukt aussehen sollte. Beim produzieren des Tracks habe ich eigentlich gar nicht so viel überlegt. Ich zeigte Manu den Beat, welchen ich bis dahin aufgenommen hatte und er begann sofort zusammen mit einem Freund zu texten. Zuerst startete der Refrain eigentlich mit „I‘m a Superstar“. Doch meine Frau hatte dann die Idee: nein Jungs, wieso nicht „NO Superstar“, das passt zu Remady, da ich einfach kein Superstar war und bis heute nicht bin. Ich bin und lebe No Superstar. Ich mag den ganzen Rummel und die Aufmerksamkeit gar nicht. Ich habe einfach Freude an der Musik!  (aha….) Ja und jetzt ist es einer der beliebtesten Songs.  Doch mit dem Hit kommt auch ein grundlegendes Problem, die Bezeichnung „One Hit Wonder“. Mit dem darauf folgenden Track möchtest du natürlich an deinem Erfolg anknüpfen, was nicht immer einfach ist, aber zum Glück haben wir dies mit „Give me a Sign“ und der aktuellen Single „Do it on my own“ feat. Craig David geschafft. Heute gehe ich mit einem bestimmten Konzept an die Arbeit. Früher setzte ich mich einfach ins Studio und pröbelte, das ist der Hauptunterschied.

Auf deinen neuen Tracks befinden sich fast nur männliche Stimmen. Why?
Mir ist es wichtig, dass die Leute beim Hören eines Liedes sagen können….hey das ist ein Track von  Remady! Dazu gehört, dass du einen eigenen und wiedererkennbaren Style entwickelst. Sowohl in der Musik, als auch in den Vocals. Da ich persönlich finde, dass Männer einen grösseren Wiederekennungswert haben, war ich immer auf der Suche nach der „perfekten“ Stimme und seit „No Superstar“ ist Manu-L die Stimme meiner Songs. Wir sind sozusagen eine Band geworden. Seit Manu L möchte ich gar keinen anderen Sänger mehr engagieren. Seine Stimme passt zu meinen Melodien und Synth Sounds und wir ergänzen uns super im Studio und bei den Auftritten.

Welches ist das nächste grosse Ereignis in deinem Terminkalender?
Das wäre wohl der NRJ MUSIC AWARD am 22.01.11 in Frankreich. Wir sind in der Sparte „Hit des Jahres“ mit dem Track „Give me a Sign“ nominiert. Am Vortag spielen wir in Cannes mit diversen internationalen Acts: Nachmittags mit Enrique Iglesias, Nicole Scherzinger, James Blunt usw.…. und am Abend dürfen wir als „Vorgruppe“ von Black Eyed Peas auftreten.

Wir hoffen auf jeden Fall auf das Beste. Eine Schlagzeile in der 20Minuten munkelte, dass der Song „No Superstar“ Platin abgeräumt hat. True Story?
Ehrlich gesagt, wusste ich das zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht.

Moment mal. Du hast das Lied produziert. Müsstest du das nicht als Erster erfahren?
Haha. Doch eigentlich schon. Aber das Problem ist, dass die Leute vom Label noch bis Ende Januar im Urlaub sind. (Hier einen Appell an das Label von Remady. Leute macht euch doch mal auf die Socken und arbeitet! Ist‘s nun Platin oder nicht?!) Daher konnte ich sie bis jetzt nicht erreichen. Auf jeden Fall habe ich den Artikel gelesen. Es soll zudem letztes Jahr die meistverkaufte Single eines Schweizer Künstlers sein. Jetzt muss ich nur noch warten bis dies bestätigt wird. We’ll see.

Das Leben ist eine Achterbahn. Welches waren deine Downs im letzten Jahr?
Ich musste wegen eines Nierensteins ins Spital und wurde dreimal operiert. Dort habe ich wieder gemerkt wie unwichtig materielle Dinge und Erfolg doch sind, wenn du nicht vollkommen gesund bist! Und ansonsten. Mhhh lass mich überlegen. Weißt du, das Musikgeschäft ist ziemlich hart und hat auch ziemlich viel negative Seiten. Viele gönnen dir deinen Erfolg nicht. Leute von denen ich es nicht erwartet hätte, sind neidisch und wären wohl gerne an meiner Stelle. Oft geht es auch nur um Geld und das ist schade. Du musst dir auch immer bewusst sein, dass der Erfolg morgen schon Geschichte sein könnte. Aber eh, so ist das Leben, alles was passiert hat seinen Grund.

Bad goes good. Was waren deine Highlights in den letzten Jahren?
Da gibt es diverse. Der Auftritt letztes Jahr an der Energy Stars for Free im Hallenstadion war sicher eines der Highlights. Wir wussten nicht, was uns erwartet, da wir als Überraschungsgast eingeladen waren. Aber ich muss sagen, die Schweiz kann feeeeiiiieeernnn!! (Remadys Augen glänzen) Ein grosser Moment war auch ein Auftritt in Paris bei welchem wir mit vielen internationalen Künstlern wie Taio Cruz, Kylie Minogue, James Blunt und Bob Sinclair in einer Halle mit 17.000 Leuten spielen durften. Die Zusammenarbeit mit Craig David werde ich sicherlich auch nicht so schnell vergessen. Er ist ein super Typ. Ow. Moment. Die Eule (Schön gesagt). Also die Auszeichnung am SNA. Das war ein besonders Highlight (Hör mal Remady, wenn die Eule kein Highlight ist, was denn sonst?! Haha.) Aber weißt du, wenn ich ehrlich bin, ist für mich jeder Auftritt bei welchem die Leute meine Musik erkennen und abgehen ein Highlight. Es muss nicht immer ein Gig vor tausenden von Leuten sein. Es ist das Feeling, welches das Highlight bestimmt.

Welchen Künstler wolltest du schon immer einmal kennenlernen?
Craig David. (Remady lacht)

Ah komm schon. Das sagst du jetzt nur so, weil du einen Song mit ihm produziert hast.
Nein, ehrlich. Ich fand schon immer, er war der beste Sänger, gleich nach Manu. (Remady zwinkert,  Toni und ich müssen laut lachen. Sorry Manu. Haha.) Nein, im Ernst. Manu ist für mich und meine Musik der beste Sänger basta.

Ok. Ich habe verstanden. Du und Manu. One Love. Aber was ist mit den geilen Künstlerinnen, die Schnitten im Musikbusiness? Sehen die wirklich so gut aus wie im TV oder sollte man doch lieber Abstand halten?
Ah. Was redest du denn da. Ich schaue nicht. Ich bin verheiratet! (Hahahahahah.)

Ja, logisch. Aber wer sagt, dass du da nicht mal einen Blick riskieren kannst. Ich rede nur von „luege“. Dessert gibt’s bekanntlich zu Hause.
Haha. Nein, also bei den Frauen kann ich wirklich nicht so viel sagen, denn ausser schminke sehe ich meistens nichts (Remady lacht). Aber James Blunt zum Beispiel. Der ist kleiner als im Fernseher (Remady schmunzelt). Sogar Kleiner als ich. (Ich sags jetzt mal so. Für alle die Remady noch nie live gesehen haben. Er ist nicht ganz so gross wie Vladimir Klitschko. haha).

Was hast du für eine Beziehung zu deinem Cap?
Immer wenn ich Musik auflege, habe ich ein Cap an.

Wieso? Gibt es dir ein Gefühl der Sicherheit?
Nein, das nicht. Seit 15 Jahren bin ich nun im Business. Immer wenn ich gespielt habe, hatte ich ein Cap auf. Das hat sich einfach so ergeben. Es ist gut und lustig zugleich, denn ich kann in Frankreich in einen Club gehen und es erkennt mich ohne Cap niemand. Sobald ich aber meine Mütze aufhabe, wissen alle: Ah, da kommt Remady.

Remady mit Cäpli, Marc ohne Cäpli.
Du bist schlau. (Logo Togo!) (Remady lacht.)

Danke Eminem.. ääääh, Remady (Du weisch was ich meine! Haha) für das Interview. Ich habe mich sehr gefreut mit dir zu plaudern. Ich “kenne” dich gerade mal 30 Minuten. Punkten konntest du trotzdem. Und wie. Ich sage: Keep it tight und Do it on your own. Because there is no wrong way to do it!

Die neue Single Remady feat. Craig David “Do it on my own” ist jetzt in der Schweiz auf Itunes erhältlich. Hol dir die Single auf Itunes hier.

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Official Homepage: Remady

Mein Januar Lieblingsliedli – und mein Motto für 2011

Wir stehen zwar erst am Anfang des Jahres, aber mein Lieblingsliedli für Januar habe ich bereits gefunden. Es kommt nichts Besseres mehr, da bin ich mir sicher.

Mein Lieblingsliedli für Januar ist Gimma mit Carlos Leal & Lou Zarra “Mensch si”. Geile Lyrics, geiler Groove, geile eingängige Melodie und das Ganze noch von geilen Typen gemacht. “Mensch si” – mein Motto für 2011.
Zu kaufen gibt’s den Track aber noch nicht (Album kommt Ende Januar), aber auf Youtube ist er schon in meiner persönlichen Heavy Rotation Playlist zu finden.

Ich bin sicher, euch gefällt’s auch!

Für mehr Infos zum Song und Albumrelease, werde Fan von Gimma auf Facebook.

Crystal xx

Daft Punk – Tron Legacy OST

Fünf Jahre nach ihrem letzten Studioalbum präsentiert uns Daft Punk, das Künstlerduo aus Paris, den Soundtrack der Fortsetzung des Disney Klassikers aus den 80ern: TRON LEGACY, welches ab Mitte Dezember 2010 bei uns in den Läden erhältlich ist.

Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem Christo alias Daft Punk – wer diese Pioniere der elektronischen Musik nicht kennt, der hat schlichtwegs seine „Hausaufgaben“ nicht gemacht. Musikalisch Neues gabs von den Zweien seit fünf Jahren nicht mehr zu hören – ihr letztes Studioalbum HUMAN AFTER ALL, ein Werk mit minimalistischen, repetitiven Melodien, wurde von der Presse als kalt und monoton bezeichnet.

Wie steht es denn mit ihrem neuen Werk? TRON LEGACY ist der Soundtrack zum gleichnamigen Film der Disney Filmstudios, welche die Fortsetzung des kultgewordenen Sci-Fi Abenteuers TRONs ist. Wer also hier nur gewohnten Daft Punk Sound à la DISCOVERY oder HOMEWORK erwartet, wird enttäuscht sein – nebst einigen wenigen typischen Daft Punk Tracks gibt es viele eher klassisch angehauchte Tracks mit Orchesterintrumenten, welche ausgewählte Szenen im Film untermalen solle. Klassische Kompositionen rollen wie Wellen über die minimalistischen Weiten digitaler Landschaften – ein Hauch Girgio Moroder und Vangelis zur Zeiten der frühen 80er Liegt in der Luft. Dass diese Melodien aus den Köpfen von Daft Punk stammen, ist aber gleichwohl noch zu erkennen – die Liebe zu dunkle, melancholische Verrzerrungen im Audioäther welche sowohl auf HOMEWORK und vorallem auf HUMAN AFTER ALL zu erkennen sind, findet man ebenfalls in TRON LEGACY wieder.

Für Liebhaber der zwei Franzosen ist der TRON LEGACY Soundtrack ein durchaus interessantes Werk, welches als Sonderling in der bisherigen Daft Punk Diskographie heraussticht. Weniger empfehlen kann ich den Soundtrack denen, welche ein Studioalbum ähnliches Werk erwarten, denn neben „End Of Line“ und „Derezzed“ gibt es keine solche Tracks auf dem Silberling zu finden. Lieber abwarten und Tee trinken.

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Tumen – In 10 Jahren bin ich Schweizer Rapper. Das ist mein Ziel.

Tumen ist auf der Überholspur. Im Dezember kommt seine erste Debütplatte auf den Markt. Ich traf den jungen Musiker auf ein kleines Stelldichein. Von 2men zu Tumen, von Eko Fresh zu Lil Wayne und von Tattoos zum Beziehungsstatus. Tumen packt aus.


Interview mit Tumen – 19 Fragen. 19 Antworten.

Wieso nennst du dich Tumen?
Ich nenne mich schon lange so. Im Allgemeinen war es ein sehr spontaner Einfall, da ich einfach einen zweiten Namen gebraucht hatte. Ich war gerade mal 12 Jahre alt und naiv. Zu dieser Zeit habe ich Tumen sogar noch mit einem 2 geschrieben (2men). Mittlerweile habe ich aber die Schreibweise geändert, da es meiner Ansicht nach auch zu Amerikanisch rüber kommt.

Also im eigentlichen ist der Name Tumen ein Gäg, der einfach mal so schnell entstanden ist?
Genau, eigentlich schon. Da aber mittlerweile bereits ein paar Platten produziert wurden und Tumen auch in den Medien diskutiert wird, wäre es nicht von Vorteil meinen Künstlernamen zu ändern.

Wieso rappst du überhaupt und wie kam es dazu?
Im gross und ganzen eine sehr klassische Geschichte. Ein Junge aus meiner früheren Klasse rappte. Er war ein guter Freund, dunkelhäutig, die wissen nun mal besser wie es geht. Durch ihn kam ich zum rappen. Eigentlich sehr unspektakulär (lacht).

Du hast keine Lehre begonnen, ja? Du wusstest schon immer, rappen ist das einzige, was ich will.
Nein, das stimmt nicht ganz. Ich komme gerade von der Arbeit. Ich mache eine KV- Lehre und bin im dritten Lehrjahr. Im Sommer bin ich fertig. Aber klar würde ich gerne als Musiker durchstarten.

Die KV- Lehre ist also dein Plan-B, right?
Genau. Ich weiss es wäre dumm nach der Lehre nur auf Musik zu setzten. Arbeiten muss sein. Dennoch muss es genügend Platz für Musik haben.

Hat Tumen ein musikalisches Vorbild?
Lil Wayne gefällt mir persönlich sehr gut. Wenn ich an die Schweizer Musik Szene denke, dann gefällt mir zB. Bligg. Nicht wegen seinem Stil. Aber er kommt aus einem ähnlichen Umfeld wie ich. So wie ich mit Tibner zusammengearbeitet habe für das Album, produzierte auch Bligg früher seine CDs mit ihm. Das gleiche Spiel mit Gleiszwei und Stern Eis. Bligg hat mit Gleiszwei und Stern Eis Musik gemacht, sowie ich heute. Ich sehe Bligg soweit als Vorbild, weil er es weit gebracht hat, einen Traum hatte, den er verwirklicht hat.

Was war bis jetzt der schönste Moment in deiner Musik Karriere?
Cool war auf jeden Fall, als ich mit 14 das erste Mal in der 20min war. Am nächsten Tag war mein Telefon andauernd am klingeln, weil plötzlich Radiosender etc. an mir Interesse zeigten. Mit gerade mal 14. Das war schon krass. Aber auch die Auftritte mit Gleiszwei behalte ich in guter Erinnerung. Einmal trat ich bei ihrer Plattentaufe in der roten Fabrik auf. Ein weiteres Highlight mit Gleiszwei war der Auftritt am Openair in Baar vor ungefähr 4 Jahren vor einem riesigen Publikum. In diesem Alter in der Schweiz bereits solch grosse Dinge zu erleben in diesem Ausmass sind allgemein sehr schöne und coole Momente.

Hast du manchmal Lampenfieber?
Na klar. Das gehört dazu. Es würde was falsch laufen, wenn man nicht nervös wäre.

Kommen wir auf dein neues Album „Futurama“ zu sprechen. Wie entstanden die Songs für die Platte?
Klar, für euch ist es eine neue Platte. Dieses Album hat aber (für mich zumindest) auch noch alte Songs drauf, die ich bereits vor 2 Jahren aufgenommen habe. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich dieses Jahr gar keinen neuen Song mehr aufgenommen. Wir haben wirklich nur noch am Sound rumgefeilt. Zum Texten selbst kann ich sagen, es gibt Songs, die schreibe ich einfach so, ohne Beat. Bei anderen ist genau die Melodie die Basis für den Text. Man fühlt sich in den Beat rein und so entsteht dann schlussendlich der Text.

Sind die Texte sehr persönlich?
Es hat viele persönliche Sachen auf der Disc. Klar.

Ist das nicht komisch, wenn fremde Leute erfahren und mithören können, was dich in deinem Leben berührt und geprägt hat?
Ich drücke meine Gefühle lieber in Songs aus, wie das ich persönliche Sachen mit jemandem berede.

Du hast bereits mit vielen Künstlern zusammen gearbeitet. Auf „Futurama“ kann man dich unteranderem mit EKO FRESH zusammen hören. Wie war die Zusammenarbeit mit EKO?
Ich kannte ihn natürlich schon früher, aber nur von CDs und Tracks . Die Zusammenarbeit mit EKO FRESH war ein Highlight für mich. Das Lied („Ich bleib True“), welches ich mit ihm aufgenommen habe entstand bereits 2008. Für ihn war das natürlich nur ein Projekt unter vielen. Für mich war es total cool.

Wieso rappst du auf Schweizerdeutsch und nicht auf Englisch?
Um es so auszudrücken wie es Gleiszwei bereits gesagt hat:   Weil es sich nun mal am Besten in der Muttersprache anhört. Ich denke, wenn man den Lyrics in eine andre Sprache übersetzt, ist es nicht mehr dasselbe. Ich weiss, man soll niemals nie sagen, aber ich bleibe beim Schweizerdeutsch.

Was machst du am Wochenende. Wo kann man dich antreffen?
Im Ausgang weniger. Es kommt schon mal vor, aber die Afterparties nach den Auftritten sind für mich Ausgang. Ich hatte sehr viele Auftritte in der letzten Zeit. Meistens war ich am Wochenende im Studio, zuhause am Musik machen oder dann bei meinen Freunden.

Wie man auf dem CD Cover erkennen kann – Du bist tätowiert. Wie viele Tattoos hast du insgesamt?
Es sind 5.

Wo sind sie an deinem Körper und was bedeuten sie?
Also, am Hals habe ich mein Künstler Logo tätowiert. Auf dem rechten Unterarm stehen vier chinesische Zeichen. Sie bedeuten: Träume werden wahr. Auf der linken Hand steht mein Jahrgang. 92. Dann habe ich noch eins im Leistenbereich. Dort steht Music, verziert. Zum Schluss habe ich auf meiner Brust Niente è per sempre (Nichts ist für immer) tätowiert.

Hast du eine Freundin?
Nein, ich habe keine Freundin. Ich bin seit einem Jahr Single. Ich habe 4 Jahre lang eine Beziehung gehabt, welche mit 17 in die Brüche ging. Es war hart. Ich habe dieser Zeit auch einen Song gewidmet. Er heisst: „Und jetzt isch Schluss“.

Zur letzten Frage. Tumen in 10 Jahren. Wo siehst du dich in Zukunft?
Klar, Musik wird immer noch ein grosser Bestandteil meines Lebens sein. Ob ich das Rappen zum Beruf machen werde. Wer weiss. Aber ich könnte es mir gut vorstellen. Sagen wir ganz frech, in 10 Jahren bin ich vollberuflicher Schweizer Rapper. Ja, das ist mein Ziel.


Mehr von Tumen und seiner neuen Platte ” Futurama”, welche ab Dezember im Handel erhältlich ist,  gibt es auf www.gleismusic.ch

Tumen – Und jetzt isch Schluss

Die weisen Worte von Bligg – “Man hat immer Zeit für einen Schnägg.”

Bligg. Der erfolgreichste Schweizer MundartRapper. Heisst Marco. Kommt aus Seuzach. Spielt kein Instrument. Gefällt Bart, aber herzlich. Findet seine Stimme live immer noch komisch. Hört seine Beats nicht gerne selbst. Ist mittlerweile 34. War nie der grosse Clubber. Wird von seinen Freunden B.L.I genannt und wartet immer noch auf das Signal. 9 Fragen, 9 Antworten. Bligg auf dem heissen Stuhl in der usgang.ch Redaktion.

Was passiert wenn du deine Songs z.B. im Radio hörst?
Ich schalte ab.

Wie jetzt? Mental? (Scherz..)
Nein, den Radio. Ich bin dauernd von meinen Songs umgeben. Entweder spielen wir sie live oder  ich komme gerade vom Studio. Während den letzten 4 Monaten haben wir Tag und Nacht an den neuen Songs für „Bart aber herzlich“ gefeilt und irgendwann kommt der Punkt, an dem du deine eigenen Songs nicht mehr hören kannst. Trotz den 8 CDs, die ich in den letzten paar Jahren herausgebracht habe, besitze ich immer noch eine skeptische Haltung gegenüber meiner eigenen Stimme. (Na logo, kennen wir, Hallo da isch Combox vodä Vanessa, wenner mir öpis zmelde hend lütet ah under dä Nummer 079.. <— ui nei, wäh! Das bin ich wo so dönt? Ehh nööd oder?)

Wo gehst du am Weekend hin? Sitzt du lieber zuhause vor der Glotze oder bist du der Inbegriff des Clubbers?
Ich bin überhaupt nicht der Clubber. Ganz und gar nicht.

Auch nie gewesen?
Doch klar. Wir waren früher oft an Parties in Clubs. Am feiern, stürtzen etc. Aber ich bin mittlerweile 34..

Aber Hallo! Das ist noch kein Alter!
Ah, merci merci (geschmeichelt…). Nein, aber wir haben oft auf Touren Backstage noch immer irgendwelche Parties am Laufen. Und irgendwann möchte man sich gerne einfach nur zurückziehen und chillen. Aber auch früher. Ich war nie wirklich der Clubbertyp. Ich füllte mir die Lampe, damit ich Spass hatte. Wenn das Spassgefühl ausblieb, fühlte ich mich manchmal wie bestellt und nicht abgeholt.

Wie nennt man dich eigentlich unter Freunden? Bist du auch bei deinen Homies “dä Bligg”?
Es gibt Freunde, die nennen mich auch B.L.I, was mit doppelt G wiederum Bligg bedeutet. Aber die meisten sprechen mich mit Bligg an.

Und wie ist das so, wenn dich jemand auf der Strasse nach einem Autogramm bittet? Stresst das oder fühlst du dich geehrt?
Das kommt ganz drauf an. Es stresst nur dann, wenn ich gestresst bin (Aha..). Aber klar, wenn Fans mit Kamera, Block und Stift kommen, ich bin dabei. Das ist ganz klar. Ich verstehe die Leute auch. Sie kennen Bligg nur vom Radio, TV oder aus Zeitschriften. Logisch wollen sie ein Autogramm oder Foto ergattern. Mir würde es wahrscheinlich genau gleich gehen, wenn Rihanna vor mir stehen würde.

Gab es in solch einer Situation schon einmal ein sehr prägendes Erlebnis?
Klar, dass gibt es immer wieder. Wenn zum Beispiel ein Fan nach einer Autogrammstunde immer noch hinter deinem Auto hersecklet.  Das ist ein komisches Gefühl.

Nun zur letzten und der wohl meist interessantesten Frage in diesem Kurzinterview. Hat Bligg momentan ein Schnägg am Start? Bist du in einer festen Beziehung?
Ich wusste diese Frage würde kommen (lacht…). Nein, ich bin momentan in keiner festen Beziehung.

Also auch kein Schnägg am Start?
Nein, aber man hat immer Zeit für einen Schnägg. Das ist so. (Lacht.)

“Also im Allgemeinen bin ich gerade Vater von einem Baby geworden, welches “Bart aber herzlich” heisst. That’s it. No more to say.”

Hol din Bligg: Bligg.ch

DUFFY ist zurück mit neuem Video!

Die Brit-Award und Grammy Gewinnerin Duffy stürmte die Charts mit ihrer Debütsingle «Mercy». Seit diesem Song kennt sie alle Welt und alle wollen mehr! Am 26.11. gibts ihre neue Scheibe «Endlessly» und das Video zur neuen Single «Well Well Well» gibts hier zu sehen.

Nach zwei Jahren ist es im November endlich so weit: Duffy ist zurück und wird die Welt mit ihren Songs wieder in den Bann ziehen! Das Lied mit dem sie erneut durchstarten will heisst « Well Well Well». Hier findet ihr das Video dazu:

Duffy – Well Well Well


Official Homepage: Duffy