Leben und sterben der Züricher Clubs

Die Partyszene Zürichs steckt in einer bewegten Phase: Die Clubs Cabaret und Supermarket schliessen, neue Lokale feiern Eröffnung.

“Wir haben schon lange gewusst, dass die Supermarket-Ära bald ein Ende findet…” So Sandro Bohnenblust, Clubchef des Kult-Clubs Supermarket zu usgang.ch. “Schade finden wir halt einfach, dass auf dem Areal eine Ladenpassage entstehen soll – und dafür ein Stück Zürcher Kultur eingeht, Läden gibt es ja in Zürich mehr als genug.” Der Techno-Club an der Geroldstrasse prägt das Nachtleben der Limmatstadt immerhin seit rund 13 Jahren, im Frühling 2013 wird er seine Tore  wie der Club Cabaret, der gleich gegenüber liegt, schliessen müssen. Nicht betroffen sind das Hive, das Rosso und der Helsinki-Club.

Bereits “gestorben” ist am 31. Dezember ein weiterer wichtiger Club für die hiesige Szene: Die alte Börse. Im Parterre des Gebäudes wird gegen Ende Jahr ein Restaurant Namens “Aura” eröffnen. Auch die ehemaligen Räumlichkeiten des St.Germain befinden sich gerade im Umbau. Ende März knallen in der Location, die Privé heissen wird, zum ersten Mal die Korken. Wir freuen uns.

Bildquelle: heiraten.ch, flickr.com


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