Neue Obergrenze von 100 Personen in Zürcher Clubs

UPDATE VOM 24. AUGUST: Nachdem in Basel schon länger mit Maske gefeiert werden muss (sofern Clubs über 100 und maximal 300 Gäste Einlass gewähren wollen) und in Luzern eine Obergrenze von 100 Gästen gilt, zieht Zürich nun nach. Nur noch 100 Gäste dürfen im Kanton Zürich ab kommendem Donnerstag pro Club feiern. Eine Ausnahme: wenn das Lokal über einen Aussenbereich verfügt, sind bis 300 Personen zugelassen.  Es ist davon auszugehen, dass die meisten Clubs unter diesen Bedingungen vorläufig schliessen werden – die Verordnung gilt bis 30. September. Wir halten euch auf dem Laufenden!

UPDATE VOM 15. JULI: Nachdem der Kanton Zug auf diesen Montag hin die Personenbeschränkung für Bars und Clubs auf 30 Gäste herunter gesetzt hat, zieht nun der Nachbarkanton Luzern nach, noch 100 Besucher sind ab kommendem Wochenende zugelassen. Den Schritt begründet die Gesundheitsdirektion Luzern, damit, dass die personellen Ressourcen für das Contact Tracing bei 100 Gästen pro Betrieb im Kanton am Anschlag seien. Aus Gastro-Kreisen in der Region regt sich Protest, da die Zahlen der Neuansteckungen konstant tief sind, und diese Massnahmen faktisch ein Betriebverbot bedeuten, welches mittelfristig zu zahlreichen Konkursen und Arbeitslosen führen wird.

UPDATE VOM 8. JULI: Die Kantone Basel-Stadt, Basel-Land, Aargau und Solothurn haben bekanntgegeben, dass die Anzahl erlaubter Gäste an Veranstaltungen, andenen Schutzmassnahmen wie Masken oder Abstand nicht eingehalten werden können, von 300 auf 100 reduziert wird – ab Donnerstag bis am 31. Dezember 2020! Ein rentabler Betrieb dürfte mit so wenig Gästen für die meisten Clubs kaum möglich sein… ob die Lokale geöffnet bleiben, seht ihr in unserem Kalender, den wir laufend updaten. In den Eventeinträgen werden wir, sofern dies von den Clubs kommuniziert wird, auch vermerken, ob der Anlass maskenpflichtig sein wird.

UPDATE VOM 1. JULI: Nach dem Bekanntwerden diverser mit Corona infizierter Clubbesucher hat der Kanton Zürich strengere Auflagen für die Erfassung der Daten der Gäste definiert.  Die Clubs sind verpflichtet, Name, Vorname, Postleitzahl, Handy-Nummer und Mailadresse jedes Besuchers aufzunehmen und sicherzustellen, dass diese Daten korrekt sind. Zudem müssen sie Besucherlisten innerhalb einer Stunde nach Kontaktaufnahme durch die Gesunheitsdirektion liefern können, die die Clubverantwortlichen im Falle eines infizierten Gastes kontaktiert.

Viele Clubs werden zusätzlich von den Gästen fordern, dass sie die SwissCovid App auf ihrem Handy installiert und aktiviert halten. Wir von usgang.ch bitten euch ebenfalls dringend, dies zu tun. Die App stellt keinerlei Problem punkto Datenschutz dar, und sie kann euch, wenn ihr in einem Club wart, in dem ein positiv Getesteter sich aufhielt, sogar vor Quarantäne bewahren. Alle Infos zur App findet ihr hier!

Ebenfalls möchten wir euch bitten, Masken zu tragen, auch im Club. Das mag jetzt noch komisch wirken, aber wenn wir nicht sofort handlen und weitere “Superspreader” (Leute, die drei oder mehr Menschen anstecken) in Clubs verhindern, kann die Party weitergehen! Danke für eure Solidarität!

UPDATE VOM 22. JUNI: Noch am vergangenen Freitag verkündete der Bundesrat kurz nach der ursprünglichen, tollen Nachricht, dass Events für bis zu 1’000 Gäste wieder stattfinden dürfen, eine Auflage, die Parties für mehr als 300 Personen eigentlich unmöglich macht. Veranstalter müssten sicherstellen, dass ihr Lokal in Sektoren aufgeteilt wird, damit keine grösseren Gruppen als jeweils 300 Leute untereinander Kontakt haben können. Zweck dieser Auflage ist, das tracing im Falle von Ansteckungen einfacher zu machen. Für wohl fast alle Clubs ist es allerdings unmöglich, dies umzusetzen, schliesslich bräuchten die Gruppen nicht nur separate Räume, sondern auch separate Ein- und Ausgänge, Bars und Toiletten. Die ursprüngliche Lockerung entpuppte sich somit, zumindest für Clubbetreiber und Partyveranstalter, als eine Mogelpackung, die sich nur Leute ausgedacht haben können, die noch nie einen Club von innen gesehen haben… es wird sich in den nächsten Tagen zeigen, ob es den Vertretern des Schweizer Nachtlebens durch das Darlegen der Problematik gelingt, diese Auflage in eine solche Form abzuändern, dass ein Betrieb mit mehr als 300 Partygängern für Clubs wieder möglich wird. Wir halten dich auf dem Laufenden!

Es wurde in den letzten Tagen bereits gemunkelt, nun ist es offiziell: ab dem 22. Juni wird die Sperrstunde aufgehoben, und Clubs dürfen wieder bis zu 1’000 Besucher pro Anlass Zutritt gewähren! Dies hat der Bundesrat heute bekanntgegeben.

Doch noch ist nicht final entschieden, ob dies auch wirklich stattfinden wird. Denn der Bund lässt die Kantone entscheiden, ob sie diese Empfehlung umsetzen möchten oder individuell etwas anderes entscheiden wollen.

Es ist davon auszugehen, dass in den kommenden Tagen Entscheidungen der Kantone folgen werden. Insider gehen davon aus, dass die Kantone mitziehen werden. Wir halten dich auf dem Laufenden!

Dies würde bedeuten, dass praktisch alle Clubs, ausser einigen ganz grossen, für die sich der Betrieb mit maximal 1’000 Gästen nicht lohnen würde, ihre Türen ab dem 4. Juli wieder öffnen!

Weiterhin werden Clubs und Bars die Personalien aller Gäste aufnehmen müssen, um bei allfälligen Ansteckungen eines Besuchers Kontakte rückverfolgen zu können. Die meisten Clubs, die nun bereits geöffnet hatten, lösten dies mittels einem QR Code, den die Gäste mit dem Handy einlesen und dann per Mail oder SMS ihre Daten senden.

Parties für mehr als 1’000 Gäste bleiben weiterhin und bis mindestens Ende August 2020 verboten.

Was wo wann am ersten, normalen Partyweekend vom 26. & 27. Juli läuft, siehst Du in Kürze in unserem Eventkalender!