Der Soundtrack zu deinem Kater

Deine stechenden Kopfschmerzen sind nach einigen Stunden des Leidens und zwei Aspirin endlich vergangen, die Toilette ist auf Drängen der wetternden Mutter oder des amüsierten Mitbewohners auch wieder sauber und du fühlst dich endlich wieder fähig, feste Nahrung zu dir zu nehmen, sodass diese auch unten bleibt. Doch was nun?

Es ist erst späterer Nachmittag, egal ob du momentan Ferien hast oder morgen arbeiten musst, – machen wir uns nichts vor – du wirst heute nur noch eines tun: Absolut gar nichts. Anstatt dich jetzt vor die Glotze zu setzen, Assi-TV à la RTL „Mitten im Leben“ zu schauen und dich intellektuell beleidigen zu lassen, setze dich doch einfach mit deinen Kopfhörern an ein gemütliches Plätzchen und geniesse die zeitlosen Katertracks, welche wir für dich und deine sowieso nicht-vorhandene Motivation zusammengestellt haben.

 

Pretty Lights – One Day They’ll Know (Odesza Rmx)
Odesza mag vielleicht nicht so die Konzert- und Ausgangmusik sein, für den Tag danach eigenen sich jedoch fast alle ihrer Tracks. Hier ein sehr ruhiger, entspannender Beat mit wenig Lyrics und beispiellos kreativer Soundkulisse.

 

Flume feat. Moon Holyday – Insane
Flume. Genug gesagt.

 

Delirium – Days Turn into Nights (Seven Lions Rmx)
Wer Seven Lions kennt, kennt auch seine komplexen Kompositionen und die spielerische Verschmelzung von Trance und anderen Musikrichtungen. Seven Lions’ Remix von «Days Turn into Nights» lässt sich in keine Genre-Schublade stecken, ist emotional und hart zugleich. Perfekt für unseren Kater.

 

ZHU – Faded (Odesza Rmx)
Wieder Odesza. Diesmal ein Remix des bekannten «Faded» von ZHU. Die Stimmung und die Lyrics passen definitiv zu unserem Zustand («wasted» sind wir allemal..).

 

Major Lazer – Get Free
Old but Gold. Damals wie heute fasziniert Major Lazer, die ja eigentlich Reggae angehauchten Party-EDM produzieren, mit diesem Song. Huere schön!

 

The Glitch Mob – We Can Make The World Stop
Diejenigen unter euch, welche das Trio aus den USA am Openair St. Gallen gehört haben, wissen, dass sie sehr aufwändige Songs produzieren. Was jedoch nicht alle wissen: Ihr Repertoire an Musik ist verdammt breit. Während sie auf ihren neueren Platten eher härtere Basslines bevorzugen, sprechen ihre älteren Lieder eine gänzlich andere Sprache. «We Can Make The World Stop» ist aus dem Jahre 2009 und immernoch eine Dauerschleife am Sonntag wert.

 

The Glitch Mob – Fortune Days
Und weil TGM so gut ist: Nochmals! Dieser Track von The Glitch Mob aus dem Jahre 2010 stammt von einem der möglicherweise besten Alben, die die elektronische Musik je erleben durfte: Drink The Sea. Gefällt euch dieser Stil? Dann werdet ihr das ganze Album lieben.

 

Allah-Las – Sacred Sands
Um nicht nur bei elektronischer Musik zu bleiben, ein bisschen Garage Rock von Allah-Las. Der Clou: Sie verzichten in ihren Songs manchmal gänzlich auf Lyrics! Sind wir ehrlich – die braucht es in unserem Zustand sowieso nicht.

 

..?
Zu guter Letzt, ein absolut entspannendes Lied. Ich bin dann mal weg!

 

~SP

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