Unbedingt gesehen haben müssen: Events im 2010

Kaum ist das neue Jahr angebrochen, stehen auch schon wieder unzählige Events ins Haus. Während zu den aufregendsten Grossanlässen im 2010 mit Sicherheit die Fussball-WM in Südafrika (11. Juni – 11. Juli) und das im Dreijahresrhythmus stattfindende Zürifäscht (2. – 4. Juli) gehören, verdienen es schweizweit zahlreiche kulturelle Höhepunkte, in der Agenda Rot angestrichen zu werden.

Damit die Liste nicht zu lang wird, haben wir uns vorläufig auf Highlights im ersten Quartal beschränkt. Die Spektakel sind so dicht gedrängt, dass man unmöglich überall hingehen kann. Einige Rosinen seien nachfolgend aus dem grossen Kuchen herausgepickt. Mit der Auswahl erheben wir keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit. Wer zusätzliche, heisse Geheimtipps auf Lager hat, darf sie uns gerne mitteilen.

Blue Man Group 2010
Die Blue Man Group gastiert von Januar - März 2010 in Zürich

Blue Man Group
Die Kult-Truppe tourt seit 1988  von Theater zu Theater, rund um die Welt. Wer die fantastischen und zugleich skurrilen Perkussionisten noch nie gesehen hat oder wieder sehen möchte, hat nun in Zürich die Gelegenheit.

Sonntag, 17.01.2010 – Sonntag, 28.03.2010
Theater 11, Zürich
www.bluemangroup.ch

Solothurner Filmtage
Die Solothurner Filmtage ist mittlerweile die bedeutendste Festival für den Schweizer Film. Während neu 8 Tagen wird Solothurn zum Ort der Begegnungen und des Dialogs zwischen Film, Politik und Kultur.

Donnerstag, 21.01.2010 – Donnerstag, 28.01.2010
Landhaus, Reithalle, Altes Spital, Kinos, Solothurn
www.solothurnerfilmtage.ch

13. Magic Comedy Festival Schweiz
Comedy der Spitzenklasse mit dem Stargast Ingo Appelt und weiteren Künstlern sind am 13. Magic Comedy Festival Schweiz zu erleben.

Samstag, 20.02.2010 / 20:00 Uhr
Tonhalle, St. Gallen
www.magic-comedy.ch

14. Lichtspieltage
Das etwas andere & unabhängige Filmfestival
Low-Budget-, Independent- und Undergroundfilme, Filme vom Newcomer, Filmstudenten, Autodidakten bis Professional aus der Schweiz

Donnerstag, 25.02.2010 – Samstag, 27.02.2010
Kulturzentrum Gaswerk, Winterthur
www.lichtspieltage.ch

Das Zelt
Das bunt gemischte Programm mit Darbietungen für jeden Geschmack gastiert zum ersten Mal in Davos.

Donnerstag, 25.02.2010 – Samstag, 06.03.2010
DAS ZELT im Kurpark, Davos
www.daszelt.ch

Salsafestival Switzerland
Das Salsafestival mit Parties, Konzerten, Workshops und vielen Darbietungen

Salsafestival Switzerland 2010
Tanzen, Feiern und dabei auch noch etwas lernen. Das ist das traditionelle Salsafestival. Da soll noch einer behaupten, Zürich sei kalt und grau…

Freitag, 26.02.2010 – Sonntag, 28.02.2010
Kongresshaus, Zürich
www.salsafestival.com

35. Internationales Jazzfestival Bern 2010
Das Jazzfestival Bern geht in seine 35. Runde. Seit 1976 treten viele nationale und internationale Stars auf und begeistern das Publikum.

Montag, 15.03.2010 – Samstag, 22.05.2010
Marians Jazzroom und weitere Lokalitäten, Bern
www.jazzfestivalbern.ch

BScene – Das Basler Clubfestival
Musikbegeisterte pendeln zwischen neun Basler Konzertlokalen und können nicht genug kriegen. Müssen sie auch nicht, das Angebot ist vielfältig, kaum ein Geschmack, der nicht auf seine Kosten kommen würde.

Freitag, 26.03.2010 – Samstag, 27.03.2010
Innenstadt, Basel
www.bscene.ch

Skiunfall: DJ Steve Jam schwer gestürzt und verletzt!

Wer DJ Steve Jam an Silvester ‘Hals & Beinbruch’ fürs 2010 gewünscht hat, sollte besser hoffen, dass die zweite Hälfte des Wunsches nicht auch noch in Erfüllung geht: Am dritten Neujahrstag ist dieser beim Skifahren unglücklich gestürzt und hat sich am Knie verletzt.

Steve Jam im Spital
Steve Jam mit Knieverletzung im Spital

Das Jahr hätte nicht schöner beginnen können für DJ-Urgestein und Security Steve Jam (u.a. Zoo Club). Strahlend blauer Himmel, Pulver Gut: Ideale Pistenverhältnisse lassen viele ihr Ferienende auf den Skiern verbringen. Steve geniesst den Tag und den Adrenalin-Kick bei der Abfahrt, dann der verhängnisvolle Moment: Bei rund 80 km/h stürzt der Hobby-Skifahrer, und aus nicht nachvollziebaren Gründen öffnet sich am linken Fuss die Bindung nicht, wie sie es zu seinem Schutz tun sollte. Er verletzt sich am Knie, dass er umgehend hospitalisiert werden muss.

Laut eigenen Angaben geht es ihm den Umständen entsprechend gut. Dank guter Absicherung durch seine Krankenkasse geniesst er die Ruhe im Einzelzimmer mit WLAN, TV und gutem Essen. Bloss ein iPhone-Ladekabel steht auf der Station leider nicht zur Verfügung. Demzufolge musste sich Steve am Sonntag kurz nach 19 Uhr vorzeitig von seinen Facebook-Freunden verabschieden: “Steve Jam: bald ist der akku leer :-( bye 2 all…”

Wir wünschen ihm auf diesem Weg alles Gute, schnelle Genesung und wohl besser “Petri Heil!”.

Tele Züri, 1998, Security, Türsteher Steve Hess aka Steve Jam

Live im Westen von Zürich: WESTEND Live

Das WESTEND an der Förrlibuckstrasse 180 in Zürich ist ein Restaurant, ist eine Bar, ist eine Lounge – aber ist vor allen Dingen eines der schönsten Lokale Zürichs und neusterdings auch ein Musik-Club. Seit November 2009 spielen jeweils am Montag-, von Januar bis Juni 2010 jeweils am Montag- und Dienstagabend verschiedene Bands unterschiedlichster Stilrichtungen.

WESTEND Live
WESTEND: Jetzt auch ein Music Club

Man muss schon einen Grund haben, um ans westliche Ende Zürichs zu gehen. Anders als beispielsweise in der Altstadt fehlt hier der Boulevard gänzlich, nach Dienstschluss herrscht weitgehend tote Hose. Aber Vorsicht: Der Kreis 5 zwischen Escherwyss Platz und dem Stadtrand boomen gewaltig. In 5 Jahren wird hier kaum noch ein Stein auf dem andern sein, und aus einer eher düsteren Ecke wird ein neues Stadttor mit pulsierendem Leben mit Kultur, Sport, Arbeitsplätzen und vielen neuen Wohnungen. Spätestens dann liegt das WESTEND goldrichtig. Bis dahin gilt es, mit viel Kreativleistung Gäste zu locken und ihnen ein abwechslungsreiches und sehenswertes Programm zu bieten. Kulinarisch ist das Restaurant bereits ein Besuch wert, mit der Konzertreihe WESTEND Live nun definitiv auch musikalisch.

WESTEND BarAm Montagabend gehört die Bühne Nachwuchskünstlern, beispielsweise Abschliessenden der Jazz-Schule Zürich, die in verschiedenen Formationen ihre Prüfungsarbeiten präsentieren. Ein garantiert erfrischendes Programm mit den Stars von morgen. Am Dienstagabend gibt es eine sogenannte «Carte Blanche» für Profimusiker. Im Monatsrhythmus treten sie in jeweils vier verschiedenen Formationen und Stilrichtungen auf: Mal Jazz, mal Soul, dann Funk und Blues, auch Rock und gar Country kommen zum Zug.

Konzerte im Januar:

Mo 4. Januar 2010: Asep Stone Experience (Rock – Asep Stone/Gitarre, Ivo Bucher/Bass, Lukas Meier/Schlagzeug)

Di 5. Januar 2010: Roman Glaser (Jazz – Roman Glaser/Querflöte, Felix Utzinger/Gitarre, Christoph Sprenger/Bass)

Mo 11. Januar 2010: The ZIBBZ (PopRock – Corinne G./Gesang, Stefan G./Schlagzeug, Jonas Wolf/Gitarre, Ivo Bucher/Bass, Floow/DJ, Synth

Di 12. Januar 2010: Roman Glaser (Jazz – Roman Glaser/Querflöte, Michael Bucher/Gitarre, Dominique Girod/Bass)

Mo 18. Januar 2010: Noëmi Bieri “The Starry-End” (Jazz, Noëmi Bieri/Piano, Simone Baumann/Gesang, Andi Forster/Bass, Florian Zimmerman/Drums

Di 19. Januar 2010: Roman Glaser “Three Sirens” (Jazz – Roman Glaser/Querflöte, Herbie Kopf/Bass, Tony Reynold/Drums)

Mo 25. Januar 2010: “James Flynnt Collection” (Funk – Jwan Steiner/Drums, Marco Helfenberger/Bass, Martina Stutz/Gitarre, Fabian Werlen/Keyboard, Sebastian Strinning/Sax, Sämi Blättler/Trompete, Kathrin Bünzli/Gesang)

Di 26. Januar 2010: Roman Glaser “Swiss Indian Orchestra” (Worldmusic – Roman Glaser/Querflöte, Eric Hunziker/Sitar, Marius Peyer/Table

Konzertbeginn jeweils 20.30 Uhr, Eintritt frei (Kollekte)

Restaurant • Bar • Lounge & Music Club WESTEND
Förrlibuckstr. 180 8005 Zürich – www.westend-zuerich.ch

Live in der Alten Börse/ZH: DA SIGN & THE OPPOSITE (Slow Down. Take It Easy.)

Von wegen ‘es easy nehmen und einen Gang runterschalten’: Die Jungs von DA SIGN & THE OPPOSITE mimen zwar die Heiligen und propagieren im Auftrage einer Verkehrssicherheitskampagne angepasste Geschwindigkeit im Strassenverkehr – in Tat und Wahrheit rasen sie aber auf der Überholspur. Zumindest karrieremässig.

Slow Down Take It Easy Single Cover
«Slow Down Take It Easy» Single von DA SIGN & THE OPPOSITE

Eine bessere Promo kann sich eine Band ja kaum vorstellen: Als Titelhelden in einer nationalen TV- & Kino-Kampagne einen Ohrwurm rauf und runterdudeln und damit gleichzeitig Gutes tun und Erwartungshaltung schüren. Die Schweiz wartet ungeduldig auf die Platte, und die bekommt sie nun endlich: Am Donnerstag, 21. Januar wird in der Alten Börse in Zürich getauft. «We Sell You Tits & Glory» heisst das Werk, der Stil nennt sich ‘Elektronischer Cyber-Rock’.

Tits & Glory Album Cover
Album: «We Sell You Tits & Glory.»

Laut Pressetext treffen Elektro-Club-Beats auf Booty-Shaker-Rock, und der Sommer-Capri-Ferien-Feeling-Groove liege näher bei Las Vegas-80ies-Americano-Pop als angenommen. Man darf gespannt sein! Als Supporting Act kommt DJ Muri ins Spiel, der seinerseits von den Makanoy VJs Unterstützung erhält. Definitiv ein ‘Strong Buy’ in den Gemäuern der Alten Börse!

Donky präsentiert:
DA SIGN & THE OPPOSITE Live: «We Sell You Tits & Glory» Album Release Party
DJ Muri – Makanoy VJs
Do. 21. Januar 2010, 23.00 Uhr
Alte Börse, Bleicherweg 5, 8001 Zürich – www.alteboerse.com
www.slow-n-easy.ch

Winterthur: Wer A-lbani sagt, muss auch B-agels sagen

Mal ganz ehrlich: Winterthur gehört einfach immer noch nicht auf die eidgenössiche Nightlife-Landkarte. Einige Ostschweizer werden sich jetzt gegen diese Aussage wehren, müssen die Tatsache aber insgeheim eingestehen: Wer in der Eulachstadt ausgeht, wohnt selber da oder besucht die Winterthurer Musikfestwochen. Oder das Albanifäscht. Oder die Afro-Pfingsten. Völlig zu Unrecht, weiss, wer sich etwas besser auskennt. Vielleicht gar gewollt, erkennt, wer sich als Aussenstehender in die ehemalige Hochburg der Lokomotiven und Hüftgelenke wagt.

Winterthur
Winterthur - ein Ausflugsziel. (Bild: hochparterre.ch)

Nein, Winterthur (im Volksmund ‘Winti’ genannt) ist nicht erst eine Weltstadt, seit je eine ‘Burger King’ und ein ‘McDonald’s’ Drive Through-Filiale – im Abstand von knapp 100 Metern – eröffnet hat. Die Stadt mit wenig über 100’000 Einwohnern verfügt über internationales Format, und ihre Geschichte endet nur scheinbar im Jahr 1922, bei der ‘Geburtsstunde des modernen Winterthur’ (Quelle: Winterthur Tourismus). Vielleicht liegt es daran, dass man den Ort einfach übersieht, weil  das einzige wirklich markante Gebäude noch immer das Sulzer Hochhaus ist, und alle andern Liegenschaften in unzählige Grünflächen eingebettet sind. Möglicherweise auch daran, dass die ansässigen Mainstream-Kinos (von denen viele Säle mittlerweile geschlossen sind) seit jeher ausschliesslich Deutsch synchronisierte Filme zeigen. Allerdings darf man daraus keinen Mangel an ‘Multi-Kulti’ ableiten. Womit wir beim eigentlichen Thema des Artikels angelangt sind.

A, B, …

Winterthur ist alleine seiner kulinarischen Vielfalt willen ein Abstecher wert. Das ABC der Gaststätten im und ums Stadtzentrum, die es sich zu besuchen lohnt, beginnt mit dem Traditionslokal ‘Albani Music Club’. Es ist hier weniger das Speise-, dafür umso mehr das Livemusik-Angebot, das Aufmerksamkeit erregt und verdient. Zwar ist der einstige Glanz infolge steigender Konkurrenz etwas verblichen, aber die Liste der Acts, die hier gastierten, ist beinahe endlos: Alannah Miles, Ben E. King, Eddie Harris, Fish, Heroes Del Silencio, Pearl Jam, Randy Newman, Sheryl Crow, Vaya Con Dios und viele mehr haben sich die Türklinke gereicht.

Bagels Winterthur
Altstadt-Charme im modernen Kleid

Dann folgt unter ‘B’ ein Schmuckstück der Neuzeit, das ‘BAGELS’ am Oberen Graben 8. Dass auf so wenig Grundfläche gleichzeitig ein Coffeeshop mit Take Away und Boulevard, zwei Lounges und einem Bed&Breakfast mit drei wunderhübschen Zimmern Platz finden, ist einem kleinen Meisterstück gleichzusetzen. Wer allerdings weiss, dass das Initianten- und Inhaber-Duo nebst Christian Huggenberg aus Markus Hodel besteht, erkennt die Zusammenhänge. Letzterer ist nicht nur Besitzer der Liegenschaft, sondern im Quartier aufgewachsen, und er hat unter anderem die traditionellen ‘Winterthurer Musikfestwochen’, den ‘Albani Music Club’ und das Kino und Kulturhaus ‘LOGE’ gegründet. Hier gibts sogenannt ‘gesunden New Yorker Fastfood’, selbstverständlich etliche Bagels-Varianten, frisch gebackenen Kuchen und andere Leckereien.

Places 2 Be – geheim sind diese Tipps höchstens für Aussenstehende

Gerade mal beim Buchstaben ‘B’ angelangt, soll dieser Artikel hier bereits ein Ende finden, um Internet-Lesbarkeits-Gesetzte nicht zu verletzen. Nicht aber ohne noch ein paar weitere Highlights stichwortartig zu erwähnen: ‘Casinotheater’ (Victor Giacobbo’s Bühne mit Restaurant & Event Location); ‘Kafisatz’ (Das Café, wo man sich trifft);

Plan B Bar Lounge Winterthur
Die Plan B Lounge Bar setzt Massstäbe.

‘Plan B’ Lounge Bar (eines der ersten Trend-Projekte im Pionierpark des ehemaligen Sulzerareals); ‘Barnabas’ (East meets West, vorzügliche indisch-orientalische Gerichte); ‘Das Schmale Handtuch’ (Wer nicht da war, hat Winterthur nicht gesehen, und wer dort keinen ‘Rasputin’ getrunken hat, war nicht im Schmalen Handtuch); ‘Bruderhaus’ (Wildpark, der dazu einlädt, neben eingezäunten Wildschweinen Wildschweinwurst zu essen); ‘Eschenberg’ (urchig-gmüetliche Landbeiz mit schönem Garten); ‘Goldenberg’ (Die wohl prächtigste Aussicht, gewissermassen Winterthur’s Uetliberg, geschlossen und saniert bis April 2010); ‘Gotthard 1900’ (Müsste eigentlich Gotthard/24 heissen: Wo sonst gibts 24 Stunden warme Küche!); ‘Schloss Wülflingen’ (Speisen wie die Könige); ‘Sporrer’ (Das beste hausgebraute Bier im schönsten Garten); ‘Strauss’ (Gault Millau Küche von Roland Häusermann); ‘Smiling Fish’ (Die leckere Ente gibts auch nachhause geliefert).

Tödliches Kommando (The Hurt Locker)

Man kann sich Kriegsfilme anschauen – muss aber nicht. Gewaltexzesse gibts gratis und franko tagtäglich über alle Medien, sodass mancheiner wohl nicht auch noch Bock auf gewaltverherrlichende Brutalofilme hat. Es lässt sich nicht leugnen, dass eine Grosszahl von Produktionen aus dieser Ecke die Lust an Gewalt stillen und in Schnitt und Ton eher Musikvideos ähnlich sehen, als etwas mit der Realität zu tun zu haben.

Tödliches Kommando DVD Cover
Bewertung: 9/10

TÖDLICHES KOMMANDO (Originaltitel: THE HURT LOCKER) ist anders. Zwar verzichtet Regisseurin Kathryn Bigelow (STRANGE DAYS, POINT BREAK) nicht auf Blut und sinnloses Töten (wie sonst liesse sich eine Kriegshandlung realitätsnah vermitteln), schafft aber keine Helden und mystifiziert das Morden nicht, wie das andere tun. Mit ihrer Erzählweise und der angewendeten Kameraperspektive nimmt sie den Zuschauer mit auf eine Höllentour in den kriegsgebeutelten Irak. Dabei unterstützt wird sie von Drehbuchautor Mark Boal, der als freischaffender Journalist selber mit amerikanischen Truppen vorort war.

Die Geschichte portraitiert die schwierige Arbeit einer Bombenexperten-Truppe, die dann auf den Plan kommt, wenns brenzlig ist. Dann, wenn ein Informant eine versteckte Sprengladung entdeckt, wenn ein scheinbar verrückter Taxifahrer auf einen gesicherten Platz rast, oder wenn ein um Hilfe flehender Familienvater mit umgeschnalltem Spgrengstoffgürtel über einen Dorfplatz irrt.

Der eigentliche Chef der Einheit überlebt die erste Szene nicht und wird von Sergeant William Jones (Jeremy Renner, u.a. CSI, DR. HOUSE) ersetzt. Dass dieser eine sehr eigenwillige Art hat, mit Gefahrensituationen umzugehen, missfällt seinen Untergebenen, da er damit nicht nur sich selbst, sondern auch alle Beteiligten noch näher an den Tod bringt, als sie es ohnehin schon sind. Werden sie ihr Einsatzjahr überstehen? Einige von ihnen leider nicht mal den heutigen Tag.

Dreimal nominiert für den Golden Globe 2010 in den Kategorien “Bester Film”, “Beste Regie” und “Bestes Drehbuch”

Jetzt kaufen bei laserzone.ch: TÖDLICHES KOMMANDO (DVD)TÖDLICHES KOMMANDO (Blu-ray)

Regionencode: 2 – EUROPA / JAPAN (PAL)
Originaltitel: The Hurt Locker
Genre: Action / Drama / Kriegsfilm / Thriller
Produktionsland: USA
Herstellungsjahr: 2008

Schauspieler: Guy Pearce, David Morse, Ralph Fiennes, Anthony Mackie, Jeremy Renner, Brian Geraghty
Regie: Kathryn Bigelow
Autor: Mark Boal
Produzentin: Kathryn Bigelow
Sprache (Tonformat): Deutsch   (Dolby Digital – 5.1 Surround)
Deutsch (DTS)
Englisch (Dolby Digital – 5.1 Surround)
Untertitel: Deutsch

Bildformat: 2.35:1 Aufbereitet für 16:9 Bildschirme
Altersfreigabe: 16
Laufzeit: 125 Minuten
Veröffentlichung: 04.12.2009

Special Features: Interviews mit den Hauptdarstellern; B-Roll: Live am Set; Behind the Scenes

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Spieglein an der Wand, welches ist der Beste Club im Land?

«Only the bravest will survive» – nur der Stärkste wird überleben. Diese Evolutionstheorie gilt im Kleinen, wie im Grossen – aber ganz bestimmt im Nachtleben. Nur der Club, der seinen Gästen das Beste vom Besten bietet, hat eine Chance zu überleben. Oder man fristet unter dem Motto “Klein aber Fein” ein Nischendasein und lebt damit auch nicht schlecht. Auf jeden Fall gilt aber die Devise: “Anders sein als die andern”, sonst droht der schleichende oder bisweilen auch blitzschnelle Tod.

Der beste Club der Schweiz
Der beste Club der Schweiz? Die Fach-Jury seid ihr!

Wer machts denn nun am besten? Wer überzeugt konstant? Wer überrascht immer wieder aufs Neue? Wohin verschlägts dich Wochenende für Wochenende – oder auch gerne mal unter der Woche – weils dir dort einfach am wohlsten ist? Und was macht es aus, dass du immer wieder hingehst und auch deine Kumpels mitschleppst? Wir wollen von euch wissen, wo ihr euch die Nächte um die Ohren schlagt und bis ins Morgengrauen und länger durchtanzt. Welches ist der geilste Club, der hipste Partyveranstalter, der angesagteste DJ, die schärfste Tanzcrew, wo blinken die Moving Lights am wildesten, und wo werden die besten Drinks ausgeschenkt?

Das Usgang.ch startet die Diskussion und will es von euch wissen, denn ihr seid die Fachleute aus dem Nachtleben. Dazu braucht es ja glücklicherweise keinen Hochschulabschluss, sondern Erfahrung, Geschmack und den Sinn für Trends. Beteiligt euch an der Diskussion und bringt eure Favoriten ins Spiel. Der Ausgang dieser Umfrage ist offen, kann aber zu allem führen. Zum Beispiel zur Wahl der “Location of the Year 2010”. Und dass wir dann dort die reissendste Fete steigen lassen, versteht sich ja von selbst. Ganz egal, ob dies nun in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Genf, Fribourg, Chur, Locarno oder Hintergümligen sein wird.

Kino zum Anfassen: 3D

Im Westen nichts Neues – im Kino schon gar nicht! Diese Aussage galt bestimmt nicht fürs Jahr 2009 – und fürs 2010 schon gar nicht! “Als die Bilder laufen lernten’ war, als man damit begann, Fotos aneinander zu reihen und merkte, dass daraus Bewegungen entstehen. Im modernen 3D Kino bewegen sich die Figuren nicht mehr nur von Links nach Rechts, sondern sie springen uns förmlich an! Eine digitale Revolution hält Einzug in unsere Kinosäle und wird sich 2010 endgültig durchsetzen!

Kannst dus, oder kannst dus nicht? Wir erinnern uns alle an die seltamen Bildbände, die in den 80-er und 90-er Jahren die Runde machten: Jeweils zwei weitgehend identische Bilder auf der linken und der rechten Seite. Und jetzt? 3D! Hä!? Dreidimensional sehen! Man schob das bunte Buch nun vor den Augen hin und her, von der Nase weg und wieder zurück, schielte bis es schmerzte – und siehe da! Plötzlich konnte man Muster erkennen, die scheinbar hervorstehen, andere, die im Hintergrund liegen. Oder man konnte eben nicht. Wie über all im Leben gilt: Der eine kanns, der andere nicht.

3D Kino
Versucht haben es viele, gescheitert sind sie bisher alle. Aber 2010 ist das Jahr für den Durchbruch von 3D Kino.

Aber worum geht es eigentlich? Wikipedia erklärt: “Viele abbildungsspezifische Probleme und die Orientierung im Raum können durch die räumliche Wahrnehmung des Menschen gelöst werden, die darauf beruht, dass durch den Abstand der Augen zwei unterschiedliche ebene Bilder auf der Netzhaut zu einem Bild mit einer räumlichen Tiefe (Z) zusammengesetzt werden, mit deren Hilfe wir den Vordergrund vom Hintergrund unterscheiden können.”

Die Rede könnte noch bedeutend länger sein – ihr kurzer Sinn: Unsere beiden Augen haben je eine unterschiedliche Perspektive aller Dinge, die wir betrachten. Das führt zu einer räumlichen Wahrnehmung unserer Umgebung. Bei einem Foto wird alles platt gedrückt, und wir sehen nur noch eine Fläche. Geben wir nun jedem Auge wieder seine eigene Perspektive, also je ein Bild, in dem die Perspektive fürs jeweilige Auge stimmt, macht unser (leicht beeinfluss- und irritierbares) Gehirn daraus wieder ein räumliches Abbild. Um dies zu bewerkstelligen, gibt es viele Möglichkeiten. Die derzeit modernste wird durch eine Brille erzeugt, die unsere Blicke auf zwei leicht verschobene (Kino-)Bilder lenkt: Et voilà, 3D-Kino für jedermann!

Nachdem uns Disney 2009 den niedlichen, kleinen Hund BOLT dreidimensional bescherte, folgten zahlreiche weitere Titel, meist Animationsfilme, und just zum Jahresende folgte der Knaller AVATAR. Dies ist allerdings nur ein vorläufiger Höhepunkt. Die meisten grossen Kinos haben einen grossen Saal umgerüstet (für die Technik ist ein neuer, teurer Projektor nötig), jetzt folgen noch viele weitere, und damit kommen auch viele weitere Kassenschlager.

Nicht nur ‘normale’ Kinos zeigen übrigens 3D Filme, sondern mittlerweile auch das einzige iMax-Kino der Schweiz im Verkehrshaus Luzern. Während iMax-Komplexe in allen möglichen Ländern schon seit Jahren spannende Dokumentarfilme, aber beispielsweise auch bereits 2006 die Warner-Produktion DER POLAREXPRESS mit Tom Hanks. Dass wir hierzulande dem Rest der Welt massiv hinterherhinken, was Filmveröffentlichungstermine angeht, ist allgemein bekannt. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass unsere Kinos keine grossartigen Marketingbudgets zur Verfügung hatten, um im November 2009 den grossartigen U2-Konzertfilm «U2 3D» zu promoten. Die «Vertigo»-Tour startete 2004 und dauerte bis 2006, der Film wurde 2007 produziert und kam weltweit anfangs 2008 dreidimensional in die Kinos. Ausser in der Schweiz. Wer im November an der Premiere im Luzerner iMax sass, erlebte zwar grossartiges Spektakel – aber lange Zeit nach der übrigen Weltbevölkerung. Gut Ding will bekanntlich Weile haben, darum freuen wir uns nun umso mehr auf ein grossartiges 3D-Kinojahr 2010.

Job-Suche: Erfolgreich bewerben

Ob man eine Stelle bekommt oder nicht, steht und fällt bereits mit dem Bewerbungsschreiben. Eine perfekte Bewerbung ist zwar noch keine Garantie, die erträumte Stelle auch wirklich zu bekommen – dass einem Tür und Tor für einen Job aber geschlossen bleiben, wenn schludrig verfasste Unterlagen eingereicht werden, ist hingegen so sicher wie das Amen in der Kirche.

Man sollte sich fürs Zusammenstellen und Verfassen seiner Dokumente genügend Zeit nehmen. Nachfolgende wertvollen Tipps helfen Schritt für Schritt auf dem Weg zum professionellen Bewerbungsdossier.

Wie bewirbt man sich erfolgreich für seinen Traumjob
Den Traumjob gefunden zu haben, ist das Eine - will man sich erfolgreich dafür bewerben, geht es erst richtig los.

Bewerbung

Eine gelungene Bewerbung ist ein kleines Kunstwerk. Das gilt insbesondere für die Online-Bewerbung.

Eine gelungene Bewerbung

Bewerbung per Post

In 30 bis 60 Sekunden wird entschieden, ob ein Dossier in die engere Auswahl kommt. Eine kurze Zeit, um das Interesse zu wecken.

Bewerbung per Post

Lebenslauf

Der Lebenslauf ist der Kern jeder Bewerbung und soll kurz und knapp einen guten Einblick gewähren.

Checkliste zum Lebenslauf

Links

Weiterführende Adressen und weitere Informationen.

Weitere Links

Mehr erfahren: Jobwinner

Job-Suche: Links

Links

www.focus.de/jobs

Umfassende Informationen rund ums Arbeitsleben. Hier finden Jobsuchende alles, was sie brauchen, inklusive Beispiele für Tests.

www.be-werbung.ch

Übersichtliche Website vom Schweizerischen Verband für Berufsberatung.

Links zu Bewerbungs-Tipps
Das Worldwide Web wartet mit einer Vielzahl von Bewerbungs-Tipps auf. Ein kleiner Auszug aus dem deutschsprachigem Raum mit keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.

www.berufsstrategie.de

Konkrete Tipps für die Bewerbung – mit Step-by-Step-Anleitungen. Zwar von einem deutschen Karriereplanungsunternehmen – aber zumeist mit Gültigkeit für die Schweiz.

www.atexta.ch

Bietet Stellensuchenden Ratgeber mit hunderten von Musterformulierungen für die perfekte Bewerbung an. Mit diesem Ratgeber kann sich jeder nach dem Textbaustein-System Schritt für Schritt seinen individuellen Bewerbungsbrief erstellen. Die Ratgeber sind als PDF erhältlich, im Preis ist auch eine kostenlose Überprüfung des Bewerbungsbriefes inbegriffen.

www.bewerbungs-center.ch

Gesammelte Bewerbungstipps.

www.rhetorik.ch/Vorstellungsgespraech/Vorstellungsgespraech.html

Welches sind die Fettnäpfchen im Vorstellungsgespräch? Wie kann man sie vermeiden? Tipps und Infos vom Rhetorik-Fachmann.

www.mappen.ch

Attraktive Bewerbungsmappen für Ihr Dossier.

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Job-Suche: Buchtipps

Stellensuche mit Erfolg

Ein Ratgeber des «Beobachter», der zeigt, wie man seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt am besten nutzt. Stellensuchende erfahren, wie man Bewerbungsbriefe und einen Lebenslauf verfasst oder das Vorstellungsgespräch gut vorbereitet.

Trudy Dacorogna-Merki, Beobachter-Verlag,
10. vollständig neu erarbeitete Auflage vom Juli 2005,
CHF 36.-

Zum Beobachter Buchshop

Buchtipps
Zahlreiche Websites und Bücher geben wertvolle Tipps zur erfolgreichen Bewerbung. Eine Handvoll ist hier präsentiert.

Designte Bewerbung – Der bessere Weg zum Job

Das Buch verbindet traditionelles Bewerbungswissen mit aktuellen Selbstvermarktungsstrategien und vermittelt anschaulich, wie der Bewerber eine “Personal Identity” mit hohem Aufmerksamkeitswert aufbauen kann.

Auf einer beiliegenden CD sind zahlreiche fixfertig gelayoutete Design-Vorlagen, erfolgreiche Originalbewerbungen, Check- und Adress-Listen sowie Textbausteine direkt abrufbar.

Manuela Pohl, «Designte Bewerbung – Der bessere Weg zum Job»,
Orell Füssli Verlag, Zürich 2005, 204 Seiten
CHF 39.30

www.manuelapohl.ch

Das Hesse/Schrader Bewerbungshandbuch

Alles, was Sie für ein erfolgreiches Berufsleben wissen müssen. Angefangen bei der Selbsteinschätzung bis hin zur Begleitung in den ersten Arbeitstagen.
Zusammengefasst in acht Kapiteln von den deutschen «Bewerbungs-Gurus».

Jürgen Hesse, Hans Chr. Schrader, 2004, Aktualis-Verlag,
CHF 44.-

www.hesseschrader.de

So bewerbe ich mich erfolgreich

En Leitfaden für alle Phasen der Stellensuche.
Informationsbroschüre des Kaufmännischen Verbandes der Schweiz.

CHF 15.–

www.kvschweiz.ch

CD-ROM: Neuorientierung – Stellensuchende

Selbsteinschätzung, Vorbereitungsanleitungen, Gesprächstechniken: Diese CD-ROM ist umfassend und dabei doch sehr überschaubar geordnet. Mit vielen konkreten Beispielen.

CHF 85.–

www.neuorientierung.ch

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Job-Suche: Lebenslauf

Lebenslauf

Der Lebenslauf gehört zum Kern jeder Bewerbung. In übersichtlicher Form gestaltet, informiert er sachlich über die Personalien, Aus- und Weiterbildung, berufliche Tätigkeiten, besondere Kenntnisse / Fähigkeiten, ausserberufliche Engagements und Hobbies. Die bekanntesten Formen der Darstellung dieser Informationen sind der tabellarische und der stichwortartige Lebenslauf.

Lebenslauf
Der tabellarische Lebenslauf beinhaltet nebst Personalien sämtliche Informationen über Aus- & Weiterbildungen.

Checkliste

Bezüglich Layout, Schrift, Schriftgrösse u.ä. haben Sie einen gewissen Spielraum, Ihren Lebenslauf individuell zusammenzustellen. Bezüglich Struktur ist es ratsam, sich an die folgende Systematik zu halten:

Kopfteil:

• Name(n)
• Vorname(n)
• Geburtsdatum
• Geburtsort
• Adresse
• Telefon
• Telefax
• E-Mail-Adresse
• Homepage (sofern eigene und professionelle Bewerbungs-Homepage vorhanden)
• Nationalität (bei Ausländern), Heimatort (bei Schweizern)
• Zivilstand (evtl. mit Anzahl Kindern)
• evtl. militärischer Grad (Aufzählung abhängig von Ihrem Grad, Ihrer Affinität zum Militär und dem Unternehmen, bei welchem Sie sich bewerben)

Aus- und Weiterbildung: Chronologische Aufzählung Ihrer Aus- und Weiterbildung, beginnend mit der Letzten (Ausbildungsart, Ausbildungsfirma/-Institution mit Ortsangabe) sowie Abschluss und/oder Berufsbezeichnung bzw. zu erwartendes Abschlussdatum. (Datum in einer separaten Spalte aufführen.)

Berufliche Tätigkeiten: Führen Sie Unternehmen, Position oder Funktion sowie stichwortartig die wichtigsten Tätigkeiten auf. (Datum in einer separaten Spalte aufführen).

Besondere Kenntnisse / Fähigkeiten: Dazu gehören in erster Linie Fremdsprachenkenntnisse, Computer-Kenntnisse oder technische Kenntnisse und Ausweise.

Ausserberufliches Engagement: Soziale, sportliche, kulturelle, wirtschaftliche, politische oder ökologische Engagements können sehr wohl karriereentscheidend sein. Arbeitgeber betrachten ein aktives ausserberufliches Engagement als Ausweis für ausserordentliche Leistungen. Führen Sie Organisationen resp. Institutionen sowie Ihre Funktion bzw. die erreichte Leistung auf (z.B. FC Winterthur, Halb-Profi Nationalliga B; während der Vollzeit-Fachhochschule). Zögern Sie nicht, Publikationen, Patente, Projekte oder andere Erfahrungen zu erwähnen. Hobbies: Anhand von Hobbies können Menschen mitunter charakterisiert werden. Überlegen Sie sich genau, welche Hobbies Sie in welcher Reihenfolge auflisten (sofern Sie viele Hobbies haben)! Lassen Sie Hobbies wie Rumhängen, Essen, Schlafen, Flirten, Tagträumen o.ä. weg.

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