Live in der Alten Börse/ZH: DA SIGN & THE OPPOSITE (Slow Down. Take It Easy.)

Von wegen ‘es easy nehmen und einen Gang runterschalten’: Die Jungs von DA SIGN & THE OPPOSITE mimen zwar die Heiligen und propagieren im Auftrage einer Verkehrssicherheitskampagne angepasste Geschwindigkeit im Strassenverkehr – in Tat und Wahrheit rasen sie aber auf der Überholspur. Zumindest karrieremässig.

Slow Down Take It Easy Single Cover
«Slow Down Take It Easy» Single von DA SIGN & THE OPPOSITE

Eine bessere Promo kann sich eine Band ja kaum vorstellen: Als Titelhelden in einer nationalen TV- & Kino-Kampagne einen Ohrwurm rauf und runterdudeln und damit gleichzeitig Gutes tun und Erwartungshaltung schüren. Die Schweiz wartet ungeduldig auf die Platte, und die bekommt sie nun endlich: Am Donnerstag, 21. Januar wird in der Alten Börse in Zürich getauft. «We Sell You Tits & Glory» heisst das Werk, der Stil nennt sich ‘Elektronischer Cyber-Rock’.

Tits & Glory Album Cover
Album: «We Sell You Tits & Glory.»

Laut Pressetext treffen Elektro-Club-Beats auf Booty-Shaker-Rock, und der Sommer-Capri-Ferien-Feeling-Groove liege näher bei Las Vegas-80ies-Americano-Pop als angenommen. Man darf gespannt sein! Als Supporting Act kommt DJ Muri ins Spiel, der seinerseits von den Makanoy VJs Unterstützung erhält. Definitiv ein ‘Strong Buy’ in den Gemäuern der Alten Börse!

Donky präsentiert:
DA SIGN & THE OPPOSITE Live: «We Sell You Tits & Glory» Album Release Party
DJ Muri – Makanoy VJs
Do. 21. Januar 2010, 23.00 Uhr
Alte Börse, Bleicherweg 5, 8001 Zürich – www.alteboerse.com
www.slow-n-easy.ch

Winterthur: Wer A-lbani sagt, muss auch B-agels sagen

Mal ganz ehrlich: Winterthur gehört einfach immer noch nicht auf die eidgenössiche Nightlife-Landkarte. Einige Ostschweizer werden sich jetzt gegen diese Aussage wehren, müssen die Tatsache aber insgeheim eingestehen: Wer in der Eulachstadt ausgeht, wohnt selber da oder besucht die Winterthurer Musikfestwochen. Oder das Albanifäscht. Oder die Afro-Pfingsten. Völlig zu Unrecht, weiss, wer sich etwas besser auskennt. Vielleicht gar gewollt, erkennt, wer sich als Aussenstehender in die ehemalige Hochburg der Lokomotiven und Hüftgelenke wagt.

Winterthur
Winterthur - ein Ausflugsziel. (Bild: hochparterre.ch)

Nein, Winterthur (im Volksmund ‘Winti’ genannt) ist nicht erst eine Weltstadt, seit je eine ‘Burger King’ und ein ‘McDonald’s’ Drive Through-Filiale – im Abstand von knapp 100 Metern – eröffnet hat. Die Stadt mit wenig über 100’000 Einwohnern verfügt über internationales Format, und ihre Geschichte endet nur scheinbar im Jahr 1922, bei der ‘Geburtsstunde des modernen Winterthur’ (Quelle: Winterthur Tourismus). Vielleicht liegt es daran, dass man den Ort einfach übersieht, weil  das einzige wirklich markante Gebäude noch immer das Sulzer Hochhaus ist, und alle andern Liegenschaften in unzählige Grünflächen eingebettet sind. Möglicherweise auch daran, dass die ansässigen Mainstream-Kinos (von denen viele Säle mittlerweile geschlossen sind) seit jeher ausschliesslich Deutsch synchronisierte Filme zeigen. Allerdings darf man daraus keinen Mangel an ‘Multi-Kulti’ ableiten. Womit wir beim eigentlichen Thema des Artikels angelangt sind.

A, B, …

Winterthur ist alleine seiner kulinarischen Vielfalt willen ein Abstecher wert. Das ABC der Gaststätten im und ums Stadtzentrum, die es sich zu besuchen lohnt, beginnt mit dem Traditionslokal ‘Albani Music Club’. Es ist hier weniger das Speise-, dafür umso mehr das Livemusik-Angebot, das Aufmerksamkeit erregt und verdient. Zwar ist der einstige Glanz infolge steigender Konkurrenz etwas verblichen, aber die Liste der Acts, die hier gastierten, ist beinahe endlos: Alannah Miles, Ben E. King, Eddie Harris, Fish, Heroes Del Silencio, Pearl Jam, Randy Newman, Sheryl Crow, Vaya Con Dios und viele mehr haben sich die Türklinke gereicht.

Bagels Winterthur
Altstadt-Charme im modernen Kleid

Dann folgt unter ‘B’ ein Schmuckstück der Neuzeit, das ‘BAGELS’ am Oberen Graben 8. Dass auf so wenig Grundfläche gleichzeitig ein Coffeeshop mit Take Away und Boulevard, zwei Lounges und einem Bed&Breakfast mit drei wunderhübschen Zimmern Platz finden, ist einem kleinen Meisterstück gleichzusetzen. Wer allerdings weiss, dass das Initianten- und Inhaber-Duo nebst Christian Huggenberg aus Markus Hodel besteht, erkennt die Zusammenhänge. Letzterer ist nicht nur Besitzer der Liegenschaft, sondern im Quartier aufgewachsen, und er hat unter anderem die traditionellen ‘Winterthurer Musikfestwochen’, den ‘Albani Music Club’ und das Kino und Kulturhaus ‘LOGE’ gegründet. Hier gibts sogenannt ‘gesunden New Yorker Fastfood’, selbstverständlich etliche Bagels-Varianten, frisch gebackenen Kuchen und andere Leckereien.

Places 2 Be – geheim sind diese Tipps höchstens für Aussenstehende

Gerade mal beim Buchstaben ‘B’ angelangt, soll dieser Artikel hier bereits ein Ende finden, um Internet-Lesbarkeits-Gesetzte nicht zu verletzen. Nicht aber ohne noch ein paar weitere Highlights stichwortartig zu erwähnen: ‘Casinotheater’ (Victor Giacobbo’s Bühne mit Restaurant & Event Location); ‘Kafisatz’ (Das Café, wo man sich trifft);

Plan B Bar Lounge Winterthur
Die Plan B Lounge Bar setzt Massstäbe.

‘Plan B’ Lounge Bar (eines der ersten Trend-Projekte im Pionierpark des ehemaligen Sulzerareals); ‘Barnabas’ (East meets West, vorzügliche indisch-orientalische Gerichte); ‘Das Schmale Handtuch’ (Wer nicht da war, hat Winterthur nicht gesehen, und wer dort keinen ‘Rasputin’ getrunken hat, war nicht im Schmalen Handtuch); ‘Bruderhaus’ (Wildpark, der dazu einlädt, neben eingezäunten Wildschweinen Wildschweinwurst zu essen); ‘Eschenberg’ (urchig-gmüetliche Landbeiz mit schönem Garten); ‘Goldenberg’ (Die wohl prächtigste Aussicht, gewissermassen Winterthur’s Uetliberg, geschlossen und saniert bis April 2010); ‘Gotthard 1900’ (Müsste eigentlich Gotthard/24 heissen: Wo sonst gibts 24 Stunden warme Küche!); ‘Schloss Wülflingen’ (Speisen wie die Könige); ‘Sporrer’ (Das beste hausgebraute Bier im schönsten Garten); ‘Strauss’ (Gault Millau Küche von Roland Häusermann); ‘Smiling Fish’ (Die leckere Ente gibts auch nachhause geliefert).

Tödliches Kommando (The Hurt Locker)

Man kann sich Kriegsfilme anschauen – muss aber nicht. Gewaltexzesse gibts gratis und franko tagtäglich über alle Medien, sodass mancheiner wohl nicht auch noch Bock auf gewaltverherrlichende Brutalofilme hat. Es lässt sich nicht leugnen, dass eine Grosszahl von Produktionen aus dieser Ecke die Lust an Gewalt stillen und in Schnitt und Ton eher Musikvideos ähnlich sehen, als etwas mit der Realität zu tun zu haben.

Tödliches Kommando DVD Cover
Bewertung: 9/10

TÖDLICHES KOMMANDO (Originaltitel: THE HURT LOCKER) ist anders. Zwar verzichtet Regisseurin Kathryn Bigelow (STRANGE DAYS, POINT BREAK) nicht auf Blut und sinnloses Töten (wie sonst liesse sich eine Kriegshandlung realitätsnah vermitteln), schafft aber keine Helden und mystifiziert das Morden nicht, wie das andere tun. Mit ihrer Erzählweise und der angewendeten Kameraperspektive nimmt sie den Zuschauer mit auf eine Höllentour in den kriegsgebeutelten Irak. Dabei unterstützt wird sie von Drehbuchautor Mark Boal, der als freischaffender Journalist selber mit amerikanischen Truppen vorort war.

Die Geschichte portraitiert die schwierige Arbeit einer Bombenexperten-Truppe, die dann auf den Plan kommt, wenns brenzlig ist. Dann, wenn ein Informant eine versteckte Sprengladung entdeckt, wenn ein scheinbar verrückter Taxifahrer auf einen gesicherten Platz rast, oder wenn ein um Hilfe flehender Familienvater mit umgeschnalltem Spgrengstoffgürtel über einen Dorfplatz irrt.

Der eigentliche Chef der Einheit überlebt die erste Szene nicht und wird von Sergeant William Jones (Jeremy Renner, u.a. CSI, DR. HOUSE) ersetzt. Dass dieser eine sehr eigenwillige Art hat, mit Gefahrensituationen umzugehen, missfällt seinen Untergebenen, da er damit nicht nur sich selbst, sondern auch alle Beteiligten noch näher an den Tod bringt, als sie es ohnehin schon sind. Werden sie ihr Einsatzjahr überstehen? Einige von ihnen leider nicht mal den heutigen Tag.

Dreimal nominiert für den Golden Globe 2010 in den Kategorien “Bester Film”, “Beste Regie” und “Bestes Drehbuch”

Jetzt kaufen bei laserzone.ch: TÖDLICHES KOMMANDO (DVD)TÖDLICHES KOMMANDO (Blu-ray)

Regionencode: 2 – EUROPA / JAPAN (PAL)
Originaltitel: The Hurt Locker
Genre: Action / Drama / Kriegsfilm / Thriller
Produktionsland: USA
Herstellungsjahr: 2008

Schauspieler: Guy Pearce, David Morse, Ralph Fiennes, Anthony Mackie, Jeremy Renner, Brian Geraghty
Regie: Kathryn Bigelow
Autor: Mark Boal
Produzentin: Kathryn Bigelow
Sprache (Tonformat): Deutsch   (Dolby Digital – 5.1 Surround)
Deutsch (DTS)
Englisch (Dolby Digital – 5.1 Surround)
Untertitel: Deutsch

Bildformat: 2.35:1 Aufbereitet für 16:9 Bildschirme
Altersfreigabe: 16
Laufzeit: 125 Minuten
Veröffentlichung: 04.12.2009

Special Features: Interviews mit den Hauptdarstellern; B-Roll: Live am Set; Behind the Scenes

> powered by: laserzone.ch

Spieglein an der Wand, welches ist der Beste Club im Land?

«Only the bravest will survive» – nur der Stärkste wird überleben. Diese Evolutionstheorie gilt im Kleinen, wie im Grossen – aber ganz bestimmt im Nachtleben. Nur der Club, der seinen Gästen das Beste vom Besten bietet, hat eine Chance zu überleben. Oder man fristet unter dem Motto “Klein aber Fein” ein Nischendasein und lebt damit auch nicht schlecht. Auf jeden Fall gilt aber die Devise: “Anders sein als die andern”, sonst droht der schleichende oder bisweilen auch blitzschnelle Tod.

Der beste Club der Schweiz
Der beste Club der Schweiz? Die Fach-Jury seid ihr!

Wer machts denn nun am besten? Wer überzeugt konstant? Wer überrascht immer wieder aufs Neue? Wohin verschlägts dich Wochenende für Wochenende – oder auch gerne mal unter der Woche – weils dir dort einfach am wohlsten ist? Und was macht es aus, dass du immer wieder hingehst und auch deine Kumpels mitschleppst? Wir wollen von euch wissen, wo ihr euch die Nächte um die Ohren schlagt und bis ins Morgengrauen und länger durchtanzt. Welches ist der geilste Club, der hipste Partyveranstalter, der angesagteste DJ, die schärfste Tanzcrew, wo blinken die Moving Lights am wildesten, und wo werden die besten Drinks ausgeschenkt?

Das Usgang.ch startet die Diskussion und will es von euch wissen, denn ihr seid die Fachleute aus dem Nachtleben. Dazu braucht es ja glücklicherweise keinen Hochschulabschluss, sondern Erfahrung, Geschmack und den Sinn für Trends. Beteiligt euch an der Diskussion und bringt eure Favoriten ins Spiel. Der Ausgang dieser Umfrage ist offen, kann aber zu allem führen. Zum Beispiel zur Wahl der “Location of the Year 2010”. Und dass wir dann dort die reissendste Fete steigen lassen, versteht sich ja von selbst. Ganz egal, ob dies nun in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Genf, Fribourg, Chur, Locarno oder Hintergümligen sein wird.

Kino zum Anfassen: 3D

Im Westen nichts Neues – im Kino schon gar nicht! Diese Aussage galt bestimmt nicht fürs Jahr 2009 – und fürs 2010 schon gar nicht! “Als die Bilder laufen lernten’ war, als man damit begann, Fotos aneinander zu reihen und merkte, dass daraus Bewegungen entstehen. Im modernen 3D Kino bewegen sich die Figuren nicht mehr nur von Links nach Rechts, sondern sie springen uns förmlich an! Eine digitale Revolution hält Einzug in unsere Kinosäle und wird sich 2010 endgültig durchsetzen!

Kannst dus, oder kannst dus nicht? Wir erinnern uns alle an die seltamen Bildbände, die in den 80-er und 90-er Jahren die Runde machten: Jeweils zwei weitgehend identische Bilder auf der linken und der rechten Seite. Und jetzt? 3D! Hä!? Dreidimensional sehen! Man schob das bunte Buch nun vor den Augen hin und her, von der Nase weg und wieder zurück, schielte bis es schmerzte – und siehe da! Plötzlich konnte man Muster erkennen, die scheinbar hervorstehen, andere, die im Hintergrund liegen. Oder man konnte eben nicht. Wie über all im Leben gilt: Der eine kanns, der andere nicht.

3D Kino
Versucht haben es viele, gescheitert sind sie bisher alle. Aber 2010 ist das Jahr für den Durchbruch von 3D Kino.

Aber worum geht es eigentlich? Wikipedia erklärt: “Viele abbildungsspezifische Probleme und die Orientierung im Raum können durch die räumliche Wahrnehmung des Menschen gelöst werden, die darauf beruht, dass durch den Abstand der Augen zwei unterschiedliche ebene Bilder auf der Netzhaut zu einem Bild mit einer räumlichen Tiefe (Z) zusammengesetzt werden, mit deren Hilfe wir den Vordergrund vom Hintergrund unterscheiden können.”

Die Rede könnte noch bedeutend länger sein – ihr kurzer Sinn: Unsere beiden Augen haben je eine unterschiedliche Perspektive aller Dinge, die wir betrachten. Das führt zu einer räumlichen Wahrnehmung unserer Umgebung. Bei einem Foto wird alles platt gedrückt, und wir sehen nur noch eine Fläche. Geben wir nun jedem Auge wieder seine eigene Perspektive, also je ein Bild, in dem die Perspektive fürs jeweilige Auge stimmt, macht unser (leicht beeinfluss- und irritierbares) Gehirn daraus wieder ein räumliches Abbild. Um dies zu bewerkstelligen, gibt es viele Möglichkeiten. Die derzeit modernste wird durch eine Brille erzeugt, die unsere Blicke auf zwei leicht verschobene (Kino-)Bilder lenkt: Et voilà, 3D-Kino für jedermann!

Nachdem uns Disney 2009 den niedlichen, kleinen Hund BOLT dreidimensional bescherte, folgten zahlreiche weitere Titel, meist Animationsfilme, und just zum Jahresende folgte der Knaller AVATAR. Dies ist allerdings nur ein vorläufiger Höhepunkt. Die meisten grossen Kinos haben einen grossen Saal umgerüstet (für die Technik ist ein neuer, teurer Projektor nötig), jetzt folgen noch viele weitere, und damit kommen auch viele weitere Kassenschlager.

Nicht nur ‘normale’ Kinos zeigen übrigens 3D Filme, sondern mittlerweile auch das einzige iMax-Kino der Schweiz im Verkehrshaus Luzern. Während iMax-Komplexe in allen möglichen Ländern schon seit Jahren spannende Dokumentarfilme, aber beispielsweise auch bereits 2006 die Warner-Produktion DER POLAREXPRESS mit Tom Hanks. Dass wir hierzulande dem Rest der Welt massiv hinterherhinken, was Filmveröffentlichungstermine angeht, ist allgemein bekannt. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass unsere Kinos keine grossartigen Marketingbudgets zur Verfügung hatten, um im November 2009 den grossartigen U2-Konzertfilm «U2 3D» zu promoten. Die «Vertigo»-Tour startete 2004 und dauerte bis 2006, der Film wurde 2007 produziert und kam weltweit anfangs 2008 dreidimensional in die Kinos. Ausser in der Schweiz. Wer im November an der Premiere im Luzerner iMax sass, erlebte zwar grossartiges Spektakel – aber lange Zeit nach der übrigen Weltbevölkerung. Gut Ding will bekanntlich Weile haben, darum freuen wir uns nun umso mehr auf ein grossartiges 3D-Kinojahr 2010.

Job-Suche: Erfolgreich bewerben

Ob man eine Stelle bekommt oder nicht, steht und fällt bereits mit dem Bewerbungsschreiben. Eine perfekte Bewerbung ist zwar noch keine Garantie, die erträumte Stelle auch wirklich zu bekommen – dass einem Tür und Tor für einen Job aber geschlossen bleiben, wenn schludrig verfasste Unterlagen eingereicht werden, ist hingegen so sicher wie das Amen in der Kirche.

Man sollte sich fürs Zusammenstellen und Verfassen seiner Dokumente genügend Zeit nehmen. Nachfolgende wertvollen Tipps helfen Schritt für Schritt auf dem Weg zum professionellen Bewerbungsdossier.

Wie bewirbt man sich erfolgreich für seinen Traumjob
Den Traumjob gefunden zu haben, ist das Eine - will man sich erfolgreich dafür bewerben, geht es erst richtig los.

Bewerbung

Eine gelungene Bewerbung ist ein kleines Kunstwerk. Das gilt insbesondere für die Online-Bewerbung.

Eine gelungene Bewerbung

Bewerbung per Post

In 30 bis 60 Sekunden wird entschieden, ob ein Dossier in die engere Auswahl kommt. Eine kurze Zeit, um das Interesse zu wecken.

Bewerbung per Post

Lebenslauf

Der Lebenslauf ist der Kern jeder Bewerbung und soll kurz und knapp einen guten Einblick gewähren.

Checkliste zum Lebenslauf

Links

Weiterführende Adressen und weitere Informationen.

Weitere Links

Mehr erfahren: Jobwinner

Job-Suche: Links

Links

www.focus.de/jobs

Umfassende Informationen rund ums Arbeitsleben. Hier finden Jobsuchende alles, was sie brauchen, inklusive Beispiele für Tests.

www.be-werbung.ch

Übersichtliche Website vom Schweizerischen Verband für Berufsberatung.

Links zu Bewerbungs-Tipps
Das Worldwide Web wartet mit einer Vielzahl von Bewerbungs-Tipps auf. Ein kleiner Auszug aus dem deutschsprachigem Raum mit keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.

www.berufsstrategie.de

Konkrete Tipps für die Bewerbung – mit Step-by-Step-Anleitungen. Zwar von einem deutschen Karriereplanungsunternehmen – aber zumeist mit Gültigkeit für die Schweiz.

www.atexta.ch

Bietet Stellensuchenden Ratgeber mit hunderten von Musterformulierungen für die perfekte Bewerbung an. Mit diesem Ratgeber kann sich jeder nach dem Textbaustein-System Schritt für Schritt seinen individuellen Bewerbungsbrief erstellen. Die Ratgeber sind als PDF erhältlich, im Preis ist auch eine kostenlose Überprüfung des Bewerbungsbriefes inbegriffen.

www.bewerbungs-center.ch

Gesammelte Bewerbungstipps.

www.rhetorik.ch/Vorstellungsgespraech/Vorstellungsgespraech.html

Welches sind die Fettnäpfchen im Vorstellungsgespräch? Wie kann man sie vermeiden? Tipps und Infos vom Rhetorik-Fachmann.

www.mappen.ch

Attraktive Bewerbungsmappen für Ihr Dossier.

< zurück

Mehr erfahren: Jobwinner

Job-Suche: Buchtipps

Stellensuche mit Erfolg

Ein Ratgeber des «Beobachter», der zeigt, wie man seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt am besten nutzt. Stellensuchende erfahren, wie man Bewerbungsbriefe und einen Lebenslauf verfasst oder das Vorstellungsgespräch gut vorbereitet.

Trudy Dacorogna-Merki, Beobachter-Verlag,
10. vollständig neu erarbeitete Auflage vom Juli 2005,
CHF 36.-

Zum Beobachter Buchshop

Buchtipps
Zahlreiche Websites und Bücher geben wertvolle Tipps zur erfolgreichen Bewerbung. Eine Handvoll ist hier präsentiert.

Designte Bewerbung – Der bessere Weg zum Job

Das Buch verbindet traditionelles Bewerbungswissen mit aktuellen Selbstvermarktungsstrategien und vermittelt anschaulich, wie der Bewerber eine “Personal Identity” mit hohem Aufmerksamkeitswert aufbauen kann.

Auf einer beiliegenden CD sind zahlreiche fixfertig gelayoutete Design-Vorlagen, erfolgreiche Originalbewerbungen, Check- und Adress-Listen sowie Textbausteine direkt abrufbar.

Manuela Pohl, «Designte Bewerbung – Der bessere Weg zum Job»,
Orell Füssli Verlag, Zürich 2005, 204 Seiten
CHF 39.30

www.manuelapohl.ch

Das Hesse/Schrader Bewerbungshandbuch

Alles, was Sie für ein erfolgreiches Berufsleben wissen müssen. Angefangen bei der Selbsteinschätzung bis hin zur Begleitung in den ersten Arbeitstagen.
Zusammengefasst in acht Kapiteln von den deutschen «Bewerbungs-Gurus».

Jürgen Hesse, Hans Chr. Schrader, 2004, Aktualis-Verlag,
CHF 44.-

www.hesseschrader.de

So bewerbe ich mich erfolgreich

En Leitfaden für alle Phasen der Stellensuche.
Informationsbroschüre des Kaufmännischen Verbandes der Schweiz.

CHF 15.–

www.kvschweiz.ch

CD-ROM: Neuorientierung – Stellensuchende

Selbsteinschätzung, Vorbereitungsanleitungen, Gesprächstechniken: Diese CD-ROM ist umfassend und dabei doch sehr überschaubar geordnet. Mit vielen konkreten Beispielen.

CHF 85.–

www.neuorientierung.ch

< zurück

Mehr erfahren: Jobwinner

Job-Suche: Lebenslauf

Lebenslauf

Der Lebenslauf gehört zum Kern jeder Bewerbung. In übersichtlicher Form gestaltet, informiert er sachlich über die Personalien, Aus- und Weiterbildung, berufliche Tätigkeiten, besondere Kenntnisse / Fähigkeiten, ausserberufliche Engagements und Hobbies. Die bekanntesten Formen der Darstellung dieser Informationen sind der tabellarische und der stichwortartige Lebenslauf.

Lebenslauf
Der tabellarische Lebenslauf beinhaltet nebst Personalien sämtliche Informationen über Aus- & Weiterbildungen.

Checkliste

Bezüglich Layout, Schrift, Schriftgrösse u.ä. haben Sie einen gewissen Spielraum, Ihren Lebenslauf individuell zusammenzustellen. Bezüglich Struktur ist es ratsam, sich an die folgende Systematik zu halten:

Kopfteil:

• Name(n)
• Vorname(n)
• Geburtsdatum
• Geburtsort
• Adresse
• Telefon
• Telefax
• E-Mail-Adresse
• Homepage (sofern eigene und professionelle Bewerbungs-Homepage vorhanden)
• Nationalität (bei Ausländern), Heimatort (bei Schweizern)
• Zivilstand (evtl. mit Anzahl Kindern)
• evtl. militärischer Grad (Aufzählung abhängig von Ihrem Grad, Ihrer Affinität zum Militär und dem Unternehmen, bei welchem Sie sich bewerben)

Aus- und Weiterbildung: Chronologische Aufzählung Ihrer Aus- und Weiterbildung, beginnend mit der Letzten (Ausbildungsart, Ausbildungsfirma/-Institution mit Ortsangabe) sowie Abschluss und/oder Berufsbezeichnung bzw. zu erwartendes Abschlussdatum. (Datum in einer separaten Spalte aufführen.)

Berufliche Tätigkeiten: Führen Sie Unternehmen, Position oder Funktion sowie stichwortartig die wichtigsten Tätigkeiten auf. (Datum in einer separaten Spalte aufführen).

Besondere Kenntnisse / Fähigkeiten: Dazu gehören in erster Linie Fremdsprachenkenntnisse, Computer-Kenntnisse oder technische Kenntnisse und Ausweise.

Ausserberufliches Engagement: Soziale, sportliche, kulturelle, wirtschaftliche, politische oder ökologische Engagements können sehr wohl karriereentscheidend sein. Arbeitgeber betrachten ein aktives ausserberufliches Engagement als Ausweis für ausserordentliche Leistungen. Führen Sie Organisationen resp. Institutionen sowie Ihre Funktion bzw. die erreichte Leistung auf (z.B. FC Winterthur, Halb-Profi Nationalliga B; während der Vollzeit-Fachhochschule). Zögern Sie nicht, Publikationen, Patente, Projekte oder andere Erfahrungen zu erwähnen. Hobbies: Anhand von Hobbies können Menschen mitunter charakterisiert werden. Überlegen Sie sich genau, welche Hobbies Sie in welcher Reihenfolge auflisten (sofern Sie viele Hobbies haben)! Lassen Sie Hobbies wie Rumhängen, Essen, Schlafen, Flirten, Tagträumen o.ä. weg.

< zurück

Mehr erfahren: Jobwinner

Job-Suche: Bewerben per Post

Bewerben per Post

Personalverantwortliche haben manchmal bis mehrere hundert Bewerbungen vor sich liegen. 30 bis 60 Sekunden müssen für eine erste Auswahl reichen. Darum ist es wichtig, dass eine Bewerbung das Interesse der Empfängerin/des Empfängers weckt.

Verwenden Sie für Ihre schriftliche Bewerbung eine gute Papierqualität.

Eine Bewerbung besteht aus folgenden Elementen (und ist auch in dieser Reihenfolge verpackt):

• Bewerbungsschreiben (nur auf Verlangen von Hand geschrieben!)
• Deckblatt (fakultativ, mit Titel und Personalien)
• Lebenslauf (mit Foto)
• Kopien der Zeugnisse
• Kopien der Diplome
• Referenzliste
• evt. Handschriftprobe (nur wenn explizit gefordert!)

Geben Sie allen Elementen eine einheitliche Struktur und verwenden Sie eine gute Papierqualität. Eine Bewerbung erfolgt im A4-Format, in ansprechender Verpackung (z.B. Schnellhefter). Versand in C4-Couvert, Adresse mit Computer angeschrieben.

Bewerbungsschreiben

Der erste Eindruck muss überzeugen. Halten Sie sich das Ziel des Begleitschreibens vor Augen: eine Einladung zum Interview! Ein aussagekräftiges Schreiben gibt kurz Einsicht in Ihre Qualifikationen, beruflichen Erfahrungen und Ihre Motivation für die angestrebte Position. Das Begleitschreiben bietet Ihnen Gelegenheit, Ihren Schreibstil, Ihre Kommunikationsfähigkeiten und Ihre Professionalität zu zeigen.

Experten-Tipps

• Für den Begleitbrief sollten drei bis vier Absätze reichen (entspricht etwa zwei Drittel einer ganzen Seite), maximal eine A4-Seite.
• Im Journalismus gibt es eine Regel, die besagt, dass kein Satz länger als 15 Wörter sein sollte.
• Nutzen Sie positive und von Ihnen bereits eingeholte Unternehmensinformationen um Ihr Interesse am Unternehmen zu unterstreichen.
• Verzichten Sie auf Zier- und Schreibschriften. Verwenden Sie eher Schreibmaschinenschriften (wie Courier) oder auch Schriften wie Arial, Frutiger oder Tahoma. Verwenden Sie im gleichen Dokument oder überhaupt in sämtlichen Bestandteilen Ihres Bewerbungsdossiers nur eine, höchstens zwei Schriftfamilien. Falls Sie zwei Schriften kombinieren, dann ist eine Serifenschrift für den Text und eine serifenlose Schrift für Titel empfehlenswert.
• Die Zeilenlänge wird von der Grösse der Schrift resp. von der Grösse der Seite bestimmt. Ein gut lesbarer Text umfasst ca. 55 bis 60 Anschläge je Zeile.
• Verwenden Sie innerhalb eines Dokumentes gleichmässige Zeilenabstände.
• Etwas fett zu markieren ist sinnvoll. Unterstreichen ist altmodisch.
• Wählen Sie Flattersatz. Dieser ist moderner und wirkt zudem lesefreundlicher.
• Verwenden Sie beim Begleitschreiben keine Zwischentitel.

< zurück

Mehr erfahren: Jobwinner

Job-Suche: Eine gelungene Bewerbung

Onlinebewerbung

Eine Online-Bewerbung ist nicht nur schnell, sie gibt Ihnen auch die Möglichkeit, Ihre Kompetenz im Bereich der modernen Kommunikation zu demonstrieren. Online-Bewerbung beinhaltet grundsätzlich die folgenden drei Formen:

• Online-Bewerbung via E-Mail (z.B. Spontanbewerbung oder Bewerbung auf eine Stellenanzeige)
• Eingabe der Bewerbungsdaten auf einer speziell eingerichteten Unternehmens-Homepage für Bewerbende
• Eintrag der Bewerbungsdaten in einer Jobplattform (aktiv oder passiv; d.h. aktive Suche auf Online-Stellenmärkten mit nachfolgender eigener Interessensbekundung per E-Mail oder passive Suche mittels Profil-Eintrag).

Eine E-Mail-Bewerbung ist zu empfehlen, wenn …

• der Arbeitgeber es ausdrücklich wünscht.
• Sie sich für einen Job im IT-Bereich bewerben.
• Sie eine Internet-Jobplattform benutzen.
• Sie das Angebot im Internet entdeckt haben.
• es sich um eine Unternehmung handelt, die auf ein sehr fortschrittliches Image Wert legt.

Im Zweifelsfall sollten Sie kurz telefonisch anfragen, ob eine E-Mail-Bewerbung erwünscht ist.

Onlinebewerbung
Auch bei einer Onlinebewerbung müssen zahlreiche Faktoren berücksichtigt werden.

Checkliste Online-Bewerbung

Empfänger: Mailen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen um jeden Preis an eine personalisierte E-Mail-Adresse, nicht an info@firmenname.ch oder welcome@firmenname.ch.

Bewerbungsformular: Wird zu der Stellenausschreibung ein Bewerbungsformular angeboten, sollten Sie dieses verwenden und keine E-Mail-Bewerbung schreiben.

Individuelle E-Mails: Versenden Sie keine Standard-E-Mails, sondern gehen Sie in der E-Mail gezielt auf Bedürfnisse des Unternehmens ein.

Gestaltung: Falls Sie mit HTML umgehen können, bietet es sich an, in der E-Mail HTML-Formatierungen vorzunehmen, um eine interessantere Gestaltung zu erreichen oder um zur eigenen Homepage zu verlinken.

Anschreiben: Fassen Sie sich möglichst kurz! Sechs bis acht Sätze reichen für das Anschreiben aus. Das Anschreiben steht in der E-Mail selbst und nicht in einem Anhang.

Betreff/Subjekt: Machen Sie deutlich, auf welches Angebot Sie sich bewerben. Um die Zuordnung Ihrer Bewerbung zu erleichtern, könnte hier z.B. stehen «Bewerbung von Peter Beispiel als Verkaufsleiter – z.Hd. Frau Petra Muster».

Signatur: Verwenden Sie eine Signatur in der Fusszeile, in der Sie Ihre Adresse, Telefon und E-Mail angeben, unter der Sie erreichbar sind.

Datei-Anhänge: Datei-Anhänge (bzw. Attachments) sollten auf jeder Computer-Plattform lesbar sein. Die beste Variante bleibt das PDF-Format (Acrobat); dies sowohl aus Sicherheitsgründen als auch aus Platzspeichergründen. Dokumentieren Sie die angehängten Dateien kurz und konkret im Anschreiben.

Umfang: Beschränken Sie sich auf max. 5 bis 7 Seiten. Denken Sie daran, der Empfänger muss diese ausdrucken!

Bild-Format: Der Bewerbung beigefügte digitale Porträts sollten im komprimierten JPG- oder GIF-Format versandt werden.

Speicher: Die E-Mail-Bewerbung sollte 500 Kilobyte nicht übersteigen.

Homepage: Selbst wenn Sie über eine eigene (Bewerbungs)-Homepage verfügen, sollten Sie auf diese möglichst nur als Referenz verweisen. Alle wichtigen persönlichen Angaben sollten in der E-Mail bzw. dem Bewerbungsformular stehen.

Absender: Schicken Sie die E-Mail-Bewerbung nicht vom Firmencomputer des alten Arbeitgebers ab. Wählen Sie eine seriöse E-Mail-Adresse für Ihre Bewerbungen: peter_muster@bluewin.ch, nicht sexmonster@bluewin.ch.

Test: Senden Sie die E-Mail zum Test zuerst sich selbst; Zeilenumbrüche und Einzüge, Umlaute und Sonderzeichen stellen immer noch grosse Tücken dar.

Leserempfangsbestätigung: Richten Sie in Ihrem E-Mail-Programm die Funktion «Leserempfangsbestätigung» ein, bevor Sie Ihre Online-Bewerbung abschicken.

Nachhaken: Haken Sie nach ca. 10 Tagen – sofern Sie nichts gehört haben – telefonisch nach. Grundsätzlich gilt für diese Form der Bewerbung dasselbe, was zum überwiegenden Teil auch für herkömmliche Bewerbungen von Bedeutung ist.

Experten-Tipps

• Wenn in einer gedruckten Stellenanzeige eine Bewerbung per E-Mail erwähnt wird, fahren Sie zweigleisig! Nutzen Sie die elektronische und die konventionelle Methode. Letztere schon deshalb, weil physische Bewerbungsunterlagen immer noch schöner und professioneller daherkommen.
• Falls Sie lediglich eine Kurzform Ihrer Bewerbungsunterlagen mailen, erwähnen Sie dies und schreiben Sie, dass Sie auf Anfrage gerne detaillierte Unterlagen zusenden.

< zurück

Mehr erfahren: Jobwinner

Bewaffnet und extrem gefährlich: Public Enemies

Was gibt es Schöneres, als einen hübschen Gangsterfilm? Nichts! Denn Filme dieses Genres haben alles, was ein Mann braucht: Ganoven, Kanonen, schnelle Knarren und scharfe Miezen. Beinahe wie ein gutes Fussballspiel – und ähnlich selten bis zum Schluss packend. Denn wie auf dem grünen Rasen kommt es auch hier auf die Besetzung an.

Johnny Depp in: PUBLIC ENEMIES (2009)
Bewertung: 8/10

Und beim vorliegenden Werk wurde nicht an brillanten Spielern…, pardon, SCHAUspielern gespart: Johnny Depp (BLOW, PIRATES OF THE CARIBBEAN) mimt den Bösewicht und Bankräuber John Dillinger, den es 1933 tatsächlich gegeben hat, und Christian Bale (BATMAN) ist ihm dicht auf den Fersen. Nachdem es Dillinger gelingt, aus dem Gefängnis auszubrechen, zieht er einige Coups durch, bei dem FBI und Polizei stets den Kürzeren ziehen. Aber auch zahlreiche Mitstreiter und Freunde des Ganoven, mittlerweile zum “Statsfeind No. 1” (Engl. Public Enemy) mutiert, bleiben förmlich auf der Strecke, nicht selten mit kugeldurchsiebter Brust oder Schädeldecke.

Kein Halunke, bei dem das Herz nicht trotzdem am rechten Fleck wäre. So verliebt sich Dillinger ins einfache Garderobe-Mädchen Billie Frechette (Oskarpreisträgerin Marion Cotillard, LA VIE EN ROSE) und beschliesst, gemeinsam mit ihr ein neues Leben anzufangen, fernab von der Heimat, wo es für die beiden keine Zukunft gibt. Wo aber Emotionen ins Spiel kommen, leidet bisweilen die Professionalität. Unschwer vorauszusehen, dass es ihnen das FBI nicht leicht macht, und beiden auf den Fersen bleibt. Es ist eine Frage der Zeit, bis das Paar unsanft getrennt und auf eine harte Probe gestellt wird. Ob das die Basis für ein Happy-End sein kann? Man weiss es nicht.

Die rauhe Gangsterwelt wird von Regisseur Michael Mann (HEAT, MIAMI VICE) rauh und unbeschönigt dargestellt. Schonungslose Schiessereien, beklemmende Spannung, im richtigen Moment wackelige Kameraführung und keine überflüssigen Emotionen. Verblüffend, wie man sich einmal mehr dabei ertappt, mit einem Mörder und Räuber Sympathien zu schliessen – und nicht mit dem Arm des Gesetztes.


Jetzt kaufen bei laserzone.ch: PUBLIC ENEMIES (DVD)PUBLIC ENEMIES (Blu-ray)

Film-Informationen:

Schauspieler: Johnny Depp, James Russo, Christian Bale, Stephen Dorff, Billy Crudup, David Wenham, Emilie de Ravin, Jason Clarke, Christian Stolte
Regie: Michael Mann
Autoren: Michael Mann, Ronan Bennett
Produzenten: Michael Mann, Kevin Misher
Sprache (Tonformat): Deutsch (Dolby Digital – 5.1 Surround) – Englisch: (Dolby Digital – 5.1 Surround)
Untertitel: Deutsch, Englisch

Bildformat: 2.40:1 Aufbereitet für 16:9 Bildschirme
Altersfreigabe: 12 Jahre
Laufzeit: 134 Minuten
Veröffentlichung: 10.12.2009

Regionencode: 2 – EUROPA / JAPAN (PAL)
Originaltitel: Public Enemies
Genre: Drama / Historienfilm / Krimi / Thriller / BioPic
Produktionsland: USA
Herstellungsjahr: 2009

> powered by: laserzone.ch