Tipps für das nächste Bier-Pong-Turnier

Wenn wieder vermehrt junge Menschen im Bus mit Fjällräven Rucksäcken und schwarzen Vans auftauchen, liegt es wohl daran, dass bald ein neues Semester anfängt und du sehr wahrscheinlich in einer Studenten-Stadt wohnst. Dann kannst du dir sicher sein, es ist wieder Zeit für Studi-Partys und Bier-Pong-Turniere. Damit du für das Letztere sicher gewappnet bist (Studi-Partys sind ja selbsterklärend), haben wir uns in der Redaktion einige Gedanken dazu gemacht.

1. Finde dein Chi – der Alkoholpegel

Es gibt zwei Arten von Bier-Pong-Spielern: Die, die besser werden mit Alkohol und die, die abartig schlecht werden und glaub mir: Da gibt es nichts dazwischen. Finde also erst heraus, ob du dir wie Asterix den Zaubertrank gönnen sollst oder du es bereits wie Obelix Intus hast. Durch das Finden deines Chis ist die Wahl deines Spielpartners um einiges erleichtert. Entscheide dich strategisch für den Ausgleich… Aber das erklären wir dir beim zweiten Punkt.

2. Deine bessere Hälfte…oder was auch immer das sein soll.

Nachdem du jetzt dein Chi im Bier-Pong gefunden hast, geh auf die Suche nach der Person, die dein Leben vervollständigen soll. Beispiel: Hast du eine Nervenschwäche und kriegst Angstzustände, wenn es um den letzten Becher geht, dann suche dir eine Person, die mit einer Lässigkeit den letzten Becher trifft und nicht viel Bier benötigt – du muss dir ja die Furcht wegtrinken.

3. Die 3 Arten den Ball zu führen

Unter den normal Sterblichen sind drei verschiedene Wurftechniken verbreitet. a) Der Bogen: Hochgeworfen, fällt er in einem perfekten Bogen (auf den dein Geometrielehrer stolz sein würde) in den Becher. b) Der Sniper: Die Luftlinie ist hier die Richtlinie. «Straight out of deiner Hand» direkt in den gegnerischen Becher. c) Der Bouncer: Der Ball prallt einmal auf den Tisch und hüpft perfekt in das Bier deines Gegenspielers. Sei dir hier bewusst: Deine Kontrahenten können den Ball wegschlagen, aber falls dein Wurf astrein landet, müssen sie zwei Becher trinken.

Es gibt noch viele andere Techniken – aber wenn du diesen Artikel liest, hast du wahrscheinlich noch andere Probleme… 

4. Fokussiere dein Ziel an

Ganz einfach: Ziele auf den hinteren Rand des Bechers, den du treffen willst. Wieso das so ist? Sind wir hier beim Augenarzt? Keine Ahnung, wir spielen nur gerne Bier-Pong.

5. Säubere die Bälle mit Wasser

Falls du nicht an Geschmacksverstauchungen leidest oder einen Fetisch für dreckige Bälle hast, ist es selbstverständlich, dass du den Ball schnell ins Wasser reintunkst. Man muss jetzt nicht mit dem Desinfektionsmittel alles reinigen, aber schau einfach, dass nicht unbedingt noch Haare einer Grossmutter am Ball kleben.

6. Sei der Erste der «bouncet»

Wenn ein Ball gebouncet wird und nach einem Aufpraller im Becher landet, müssen deine Gegenspieler zwei Becher trinken. Es gibt einige Gründe, weshalb du diese Karte schon früh spielen solltest. Beim Bouncen ist es schwieriger zu Zielen. Am Anfang einer Partie hat es meistens mehr Becher (ausser du bist grottenschlecht). Somit ist die Wahrscheinlichkeit auch höher, dass du einen Becher triffst. Dazu kommt der Überraschungseffekt. Je früher der Bounce geschieht, desto unerwarteter ist er. Und somit sind auch die Gegner nicht bereit, ihn abzuwehren.

7. Steh nicht in der Reihe

Oft stehen viele Leute genau hinter den aufgereihten Bechern. Arbeite mit den Winkeln. Geh ein wenig nach rechts oder nach links und versuche auch mal, mehr Abstand vom Tisch zu nehmen.

8. Versetz dich in den Kopf deines Gegners

MACH IHN FERTIG – bis er in einer Embryostellung auf dem Boden liegt. Sobald dein Gegner zum Wurf ansetzt, wirf ihm etwas an den Kopf (nicht wortwörtlich), das ihn aus dem Konzept bringt. Wenn es sein muss: «Dicks out for Harambe». Aber egal was du machst, berühr nicht den Ball. Ausser wenn der Ball gebouncet wird.

All diese Tipps werden dir aber nichts bringen, solange du nicht übst. Also weg vom «Netflix and Chill» mit deiner Bettdecke und ab in die Pubs und Bars dieser grossen Welt. Wir erwarten Grosses von dir.

7 Gründe, warum Bier gesund ist

beerMit mehr als 400 verschiedenen Sorten, ist beim Genussgetränk Bier für fast jeden etwas dabei. Dass Bier aber nicht nur viel Freude bringt, sondern auch noch unsere Gesundheit fördert, liess uns aufhorchen.

 

 

 

1. Bier schützt vor Herzinfarkt
Das Risiko eines Herzinfarkts kann zu 40-60% verringert werden, trinkt man täglich bis zu einem halben Liter Bier. Ausserdem verhindern die Inhaltsstoffe des Bieres die Verklumpung der roten Blutkörperchen und beugen so auch einem Schlaganfall vor.

2. Bier ist gut für die Knochen
Eine Studie aus dem Jahr 2009 ergab, dass der Hohe Anteil an Silikon gut für die Dichte der Knochen sein kann.

3. Biertrinker werden älter
Menschen die ein oder zwei Gläser Bier pro Tag trinken, werden älter. Dafür verantwortlich sind die gesunden Inhaltsstoffe des Bieres.

4. Glatte und geschmeidige Haut dank Bier
Da Bier einen hohen Anteil an den Vitaminen Pantothensäure, B3 und Niacin hat, wird der Stoffwechsel der sich regenerierenden Hautschichten angeregt. Es wird die Kollagen- als auch die Pigmentbildung gefördert. Das macht die Haut glatt und geschmeidig.

5. Bier hilft gegen Stress
Wissenschaftler fanden heraus, dass Berufstätige, welche hin und wieder Bier trinken, im Vergleich zu Abstinenzler, weniger unter ihren beruflichen Belastungen leiden.

6. Bier als Abnehmhilfe
Kaum vorzustellen, aber wahr: Wer Bier in vernünftigen Mengen geniesst, ist seltener übergewichtig als jemand der kein Bier trinkt. Da Bier den Stoffwechsel ankurbelt, unterstützt das Getränk beim Abnehmen. Bier hat z.B. weniger Kalorien als die gleiche Menge Apfelsaft.

7. Bier macht schlau
Italienische Sportärzte fanden mittels eines Versuches heraus, dass Bier die Intelligenz steigert. Sie testeten Amateursportler, jeweils am Anfang und Ende eines Monats, in welchem einen Liter Bier pro Tag getrunken wurde. Ende Monat benötigten die Probanden zwar länger beim Ausfüllen des Tests, hatten jedoch weniger Fehler.


Folglich ist es halb so tragisch, wenn aus der einen Stange mal zwei werden. Cheers to that!