Viva Vegas

viva vegasWie benennt man eigentlich einen Klub? Genau vor dieser Frage standen vor drei Jahren die Gründer des Vegas Clubs. Um einen einprägsamen Namen zu finden, brauchten sie nicht lange nachzudenken, denn die Antwort lag auf der Hand…

Seit 2012 spielen sich auf zwei Floors verteilt die lebhaftesten Partys der Schweiz ab. Der Vegas Club, der 2013 in der Rubrik Best Big Club nominiert war, hat ein breites Unterhaltungsangebot. Die Location in Kriens legt einen grossen Wert auf Showeffekts und so finden darin wöchentlich aufwendig inszenierte Showelemente Platz.

Inspiriert ist das Konzept des Lokals von seinen Vorbildern; den Klubs in der amerikanischen Feierstadt Las Vegas. Auch das Erscheinungsbild des Klubs nahe Luzern erinnert an jene. Grosszügige Lounges und die grösste 360° LED-Lauffläche der Schweiz in der Länge von 40 Metern erwarten den Gast. Der Name Vegas Club war also naheliegend und überzeugte alle Beteiligten gleich auf Anhieb. Vegas, Baby!

Wie andere Lokale zu ihrem Namen kamen, verraten wir euch hier.

Leben und sterben der Züricher Clubs

Die Partyszene Zürichs steckt in einer bewegten Phase: Die Clubs Cabaret und Supermarket schliessen, neue Lokale feiern Eröffnung.

“Wir haben schon lange gewusst, dass die Supermarket-Ära bald ein Ende findet…” So Sandro Bohnenblust, Clubchef des Kult-Clubs Supermarket zu usgang.ch. “Schade finden wir halt einfach, dass auf dem Areal eine Ladenpassage entstehen soll – und dafür ein Stück Zürcher Kultur eingeht, Läden gibt es ja in Zürich mehr als genug.” Der Techno-Club an der Geroldstrasse prägt das Nachtleben der Limmatstadt immerhin seit rund 13 Jahren, im Frühling 2013 wird er seine Tore  wie der Club Cabaret, der gleich gegenüber liegt, schliessen müssen. Nicht betroffen sind das Hive, das Rosso und der Helsinki-Club.

Bereits “gestorben” ist am 31. Dezember ein weiterer wichtiger Club für die hiesige Szene: Die alte Börse. Im Parterre des Gebäudes wird gegen Ende Jahr ein Restaurant Namens “Aura” eröffnen. Auch die ehemaligen Räumlichkeiten des St.Germain befinden sich gerade im Umbau. Ende März knallen in der Location, die Privé heissen wird, zum ersten Mal die Korken. Wir freuen uns.

Bildquelle: heiraten.ch, flickr.com


Rauchverbot fördert Smalltalk: “Und, wie geht’s deiner Potenz so?”

Wir haben es hinter uns, das erste rauchfreie Wochenende in Zürich. Und das nächste steht kurz bevor. War es für die Raucher unter uns wirklich so schrecklich? Und ist es für die Nichtraucher tatsächlich so viel angenehmer? Wir (also ich) haben  Zürichs Clubs gefragt, wie sie die letzten Rauchfreien Tage und die Stimmung ihrer Gäste empfunden haben.


Ein Bier in der einen Hand, die Zigarette in der anderen. Dieses Bild kann man sich schlecht wegdenken, hat es doch unsere nächtlichen Aktivitäten so gezeichnet. Doch nun soll’s so sein: Die Zigarette bleibt seit fast einer Woche vor der dem Clubeingang. Vorteile? Mann kann nun sorgenfrei mit zwei Drinks hantieren! Einige, hauptsächlich grosse Clubs, haben sich jedoch frühzeitig um ein Fumoir bemüht wie auch der Zürcher Club X-Tra. PR-Verantwortlicher Schimun weiss:

“ Wir haben rechtzeitig zwei Fumoirs eingerichtet und mit einem Lüftungssystem ausgestattet. Da unsere rauchenden Gäste damit inhouse genügend Platz zum Rauchen haben, im Fumoir bedient werden und auch Musik geniessen dürfen, waren sie bislang trotz Rauchverbot sehr zufrieden mit der Situation und haben sich weder in Rage gegenseitig umgebracht, noch auffällig oft Schaum vor dem Mund entwickelt.“

Und auch der Nobelclub Saint Germain scheint, nach Aussage von General Manager Jens Krauer, keine grossen Probleme mit der Umstellung gehabt zu haben:

„Wir haben Freitagnacht unseren Gästen das Rauchverbot klar kommuniziert und entsprechend alle Aschenbecher entfernt, sowie das Personal instruiert die Gäste freundlich auf das Verbot hinzuweisen. Wir waren positiv überrascht, das sich die Mehrheit der Gäste freiwillig und selbstständig an das Gesetz hielt. Es gab keinerlei Zwischenfälle jeglicher Art. Während der erlaubten Betriebszeiten können unsere Gäste nun auf der Terrasse mit Blick über das nächtliche Zürich rauchen.“

In der Härterei haben sich trotz fehlendem Fumoir keine grossen, dafür flirtfördernde Vorfälle ereignet, wie It-Boy Alex Ruf berichtet:

„Seit dem Rauchverbot ist bei uns draussen vor dem Club eine regelrechte Flirtecke entstanden, da sieht man drei Ladies mit einem Typen am Smalltalken!  Das Verbot verbindet unsere rauchenden Gäste definitiv. Statt einem Fumoir haben wir vorübergehend noch einen Eingang zu der verbundenen Bar K2 freigegeben. Dort hat’s für 50 bis 70 Leute Platz. Ende Juni dürfen wir dann stolz unsere Dachterrasse präsentieren, welche gerade im Bau ist. Das ist doch viel besser und cooler als so ein stinkiges Fumoir!

Die Clubs scheint’s also nicht gross zu stören. Und Fakt ist auch, wenn wir vor dem Clubeingang qualmen kommen wir viel schneller mit dem anderen Geschlecht ins Gespräch. Und wenn die Potenz dank dem vielen Rauchen noch keinen Schaden getragen hat, wird’s in Zukunft viele Outdoor Zeugungen geben.

Ich jedenfalls als leidenschaftliche Lucky Strike Raucherin und überzeugtes Siebhirn, habe mir diese Woche feuchtfröhlich im Club eine Zigarette in den Mund gesteckt. Kurz bevor ich sie mir anzündete, nahm mich mein bester Freund an der Hand und führte mich im Club XY ins Fumoir. Wä! Wä! DAS IST SO HÄSSLICH. Da kannst du vorher noch so viele Drinks zu dir nehmen! Dieses Erlebnis werde ich wohl nie ganz verdrängen können! Da rauche ich wirklich lieber draussen in der Kälte. Und sowieso, ab nächster Woche ist Sommer, da ist das draussen ganz nett. Und da ich nach dem Motto lebe, ein Problem muss erst gelöst werden wenn es vor der Tür steht, werde ich mir erst zu Winterzeiten überlegen dem Club der Nichtraucher beizutreten. Bis dahin meide ich aber definitiv jedes Fumoir.

PS: Rauchen ist ungesund

Spieglein an der Wand, welches ist der Beste Club im Land?

«Only the bravest will survive» – nur der Stärkste wird überleben. Diese Evolutionstheorie gilt im Kleinen, wie im Grossen – aber ganz bestimmt im Nachtleben. Nur der Club, der seinen Gästen das Beste vom Besten bietet, hat eine Chance zu überleben. Oder man fristet unter dem Motto “Klein aber Fein” ein Nischendasein und lebt damit auch nicht schlecht. Auf jeden Fall gilt aber die Devise: “Anders sein als die andern”, sonst droht der schleichende oder bisweilen auch blitzschnelle Tod.

Der beste Club der Schweiz
Der beste Club der Schweiz? Die Fach-Jury seid ihr!

Wer machts denn nun am besten? Wer überzeugt konstant? Wer überrascht immer wieder aufs Neue? Wohin verschlägts dich Wochenende für Wochenende – oder auch gerne mal unter der Woche – weils dir dort einfach am wohlsten ist? Und was macht es aus, dass du immer wieder hingehst und auch deine Kumpels mitschleppst? Wir wollen von euch wissen, wo ihr euch die Nächte um die Ohren schlagt und bis ins Morgengrauen und länger durchtanzt. Welches ist der geilste Club, der hipste Partyveranstalter, der angesagteste DJ, die schärfste Tanzcrew, wo blinken die Moving Lights am wildesten, und wo werden die besten Drinks ausgeschenkt?

Das Usgang.ch startet die Diskussion und will es von euch wissen, denn ihr seid die Fachleute aus dem Nachtleben. Dazu braucht es ja glücklicherweise keinen Hochschulabschluss, sondern Erfahrung, Geschmack und den Sinn für Trends. Beteiligt euch an der Diskussion und bringt eure Favoriten ins Spiel. Der Ausgang dieser Umfrage ist offen, kann aber zu allem führen. Zum Beispiel zur Wahl der “Location of the Year 2010”. Und dass wir dann dort die reissendste Fete steigen lassen, versteht sich ja von selbst. Ganz egal, ob dies nun in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Genf, Fribourg, Chur, Locarno oder Hintergümligen sein wird.